SPD-Abgeordnete unterstützen Bündnis gegen Einschränkungen beim ICE

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In einem Brief an den SIHK-Hauptgeschäftsführer Ralf Geruschkat sichern die beiden heimischen SPD-Bundestags-Abgeordneten René Röspel und Ralf Kapschack sowie die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Hubertus Kramer und Wolfgang Jörg dem „Bündnis gegen Einschränkungen beim ICE“ ihre volle Unterstützung zu.

Das Bündnis wendet sich gegen Pläne der Bahn, den ICE über Hagen nach Berlin nur noch alle zwei Stunden fahren zu lassen, weil es dadurch erhebliche Nachteile für den Südwestfälischen Raum befürchtet. Außerdem hatten Jörg und Kramer schon Anfang Mai eine „Kleine Anfrage“ zu diesem Thema im Landtag gestellt.

In dem Brief an SIHK-Chef Ralf Geruschkat heißt es:

Die Nachricht, dass sich durch Neuplanungen der Deutschen Bahn AG auch die Taktung bzw. Anbindung der ICE-Verbindung nach Hagen verändern könnte, haben wir ebenfalls aufgenommen und bereits politisch reagiert.

Wir haben als Abgeordnete bereits Gespräche mit der Konzernleitung der Deutschen Bahn geführt, in denen uns versichert wurde, dass es sich bei der derzeitigen Planung um erste Entwürfe handelt, in denen noch nichts endgültig entschieden wurde.

Trotzdem ist es wichtig, schon innerhalb der Planungsphase politisch Einfluss zu nehmen. Eine Verringerung des Fernverkehrsangebots am Bahnhof Hagen und mithin für die gesamte Region Südwestfalen ist für uns nicht akzeptabel. In Berlin ist die ICE-Planung Gegenstand von Beratungen aller SPD-MdBs des Ruhrgebiets gewesen. In Düsseldorf haben wir mit unserem Abgeordnetenkollegen Gordan Dudas daher eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt, in der das Verkehrsministerium aufgefordert wird, den Sachverhalt zu bewerten und Auskunft von der Bahn zu erhalten, wie konkret die derzeitigen Planungen sind. Zudem erhoffen wir mehr Klarheit von der nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses des Landtages Ende Mai, da die Bahn dort ihre Vorhaben für den künftigen Fernverkehr vorstellen will. Wir erhoffen uns durch unsere Initiativen die Unterstützung der Landesregierung.

Wir begrüßen Ihr Schreiben an die Bundes- und Landesverkehrsministerien und den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn und sichern Ihnen in dieser Sache natürlich unsere volle Unterstützung zu.

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