Michael Morgner – Figuren im Raum

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28.04. – 24.06.2018, Osthaus-Museum Hagen

Figur im Raum (Aufsteigender), Lavage mit Tusche und Asphaltlack über Collage (Prägedruck auf Bütten über Leinwand), 1990, 250 x 200 cm, (c) Michael Morgner

Michael Morgner (geboren 1942) ist ein Maler, Zeichner und Bildhauer, dessen wichtigstes Motiv die Figur ist. Die menschliche Existenz in ihrer Geworfenheit (Heidegger), in ihrer Unausweichlichkeit gegenüber den Bedingungen des Daseins, ist eines seiner Grundthemen, die in seinen Bildern häufig in einer dunklen Tonalität zur Ansicht kommt. Die Grundproblematiken menschlicher Existenz, die Beziehung von Mann und Frau, von Individuum und Gruppe sind Ausdruck einer Suche nach innerer Wahrheit in seinen Werken.

„Seit 1978 entwickelte der Chemnitzer Künstler Archetypen des modernen Menschen und seiner Lebenssituationen: die Angstfigur, Kauernde, Stürzende, Aufsteigende, den Schreitenden. Die dialogische Einbindung der menschlichen Figur in die Landschaft wie auch die reine, abstrahierte Naturdarstellung sind bei ihm nicht romantisch verklärt, sondern ebenfalls, wie in den figürlichen Darstellungen, existentielle und verinnerlichte Reduktionen“ (Ulrich Krempel).

In der Ausstellung zeigt Michael Morgner ca. 40 zum Teil großformatige Arbeiten aus den letzten Jahren.

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