HEG investiert – Neue Strategie für Hagener Problemhäuser

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Die Hagener Erschließungs- und Entwicklungsgesellschaft kauft in Wehringhausen mehrere Problemimmobilien. Weitere sollen folgen. (…)

Neben den Gebäuden Bismarckstraße 28 (direkt am Wilhelmsplatz), Pelmkestraße 25 und Lange Straße 40 und 42 haben Bihs und sein Team bis zu zehn weitere Pro­blemhäuser auf dem Schirm, die die HEG kaufen, sanieren und als modernisierten Wohnraum wieder anbieten will. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Auf jeden Fall – endlich – eine richtige Strategie, nachdem die Stadt es trotz des fortschreitenden Verfalls viele Jahre versäumt hat, konstruktiv einzugreifen und lieber auf „die Kräfte des Marktes“ vertraut hat. Bestehende Vorkaufsrechte wurden beispielsweise auf Beschluss des Stadtrats in der Regel bewusst nicht wahrgenommen.

Interessant ist auch, dass der Mietpreis nach der Sanierung nur bei etwas über 5 Euro/qm liegen soll. Bei dem von der GWG mit Abriss bedrohten Block an der hinteren Lange Straße belief sich der Preis nach einer Sanierung nach Angaben des Eigentümers auf etwa den doppelten Betrag. So wird mit Zahlen eine Richtung vorgegeben. Die Politik schlägt wie auf Kommando sofort die Hacken zusammen und unterstützt die Abrisspläne. Ob die GWG-Zahlen wohl seriös ermittelt worden sind? Wer fragt denn sowas?

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