Ordnungsdezernent Huyeng setzt auf zweite Amtszeit

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Thomas Huyeng (57) ist seit mehr als fünf Jahren Ordnungsdezernent. Er setzt im Interview sehr selbstbewusst auf seine Wiederwahl in zwei Jahren. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Ein für das Hagener Einheitsblatt bemerkenswert kritisches Interview. Sogar Nachfragen werden gestellt. Für WPWR-Verhältnisse wird Huyeng geradezu vorgeführt:

Herr Huyeng, glauben Sie, dass Sie ein guter Dezernent sind und in Hagen einen guten Job abliefern?

Thomas Huyeng: Ja, ich glaube schon, dass ich meine Arbeit in Hagen gut und vor allem engagiert mache. Eine gute Arbeit ist aber wesentlich von guten Mitarbeitern abhängig und solche Mitarbeiter habe ich. Entscheidend ist aber nicht die Eigeneinschätzung, sondern die Bewertung durch Dritte. Manchmal stößt man aber auch auf Grenzen.

Wie beim Kulturmasterplan zum Beispiel.

Wie meinen Sie das? (…)

Oder die unbotmäßige Feststellung des Interwievers Mike Fiebig:

Klingt eher nach einem Erklärungsversuch dafür, warum der Kulturmasterplan unter Ihrer Federführung gescheitert ist.

Oder die Vermutung, Huyeng sei mit seinem Job nicht so richtig ausgelastet:

Ihr Arbeitsalltag scheint genug Raum zu lassen, dass Sie bei größeren Feuerwehreinsätzen immer als Beobachter mit dabei sind. Ist das nötig?

Langjährige Leser der WPWR fragen sich: Will das Blatt plötzlich in die Liga der Qualitätsmedien aufsteigen und nicht mehr wie üblich örtliche Scheinriesen promoten? Auszuschließen wäre eine solche Hypothese nicht, aber doch eher unwahrscheinlich.

Ein anderer Hintergrund könnte unter Berücksichtigung der Linie dieser Gazette schon eher plausibel erscheinen: Es gibt unter den mit dem Pressehaus verbundenen Kräften in der Hagener Politik, beispielsweise in Teilen der örtlichen CDU, Bestrebungen, die darauf hinaus laufen, eine weitere Amtszeit des Dezernenten zu verhindern. Die jetzige endet 2020.

Im Moment eine noch nicht belastbare Annahme, aber wesentlich wahrscheinlicher als ein plötzlicher Sinneswandel im Pressehaus.

2 Antworten to “Ordnungsdezernent Huyeng setzt auf zweite Amtszeit”

  1. hansimäuschen Says:

    War bei Fiebig schon öfter, daß er ein wenig vorpreschte und der nächste Artikel dann weichgespült rüber kam ( Chefredakteur, Essen ? ). Z. B. nicht lange nach Beginn der Amtszeit Schulz, als die Geschäftsführerin des Job-Centers letztlich gehen mußte, weil sie deshalb emotional ( oh jeh ) reagiert hatte, weil sie vom Vorgenannten hins. begründeter Forderung nach baulichen Sicherungsmaßnahmen ( m. W. danach erfolgt ) keine Antwort erhielt… .
    Also, halb so wild..
    p.s. : Die “ Feuerwehreinsätze “ von Huyeng übrigens wirken plakativ-durchsichtig und einfach nur doof

  2. Jürgen Dute Says:

    hansimäuschen, Du bringst mich immer wider zum Schmunzel. Ist doch geil. Und meist hast du Recht.

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