Archive for März 2018

Anwohner-Ärger – Ganzer Birkenwald in Halden gerodet

17. März 2018

Hunderte Bäume sind in Hagen-Halden gefällt worden. Der WBH argumentiert mit der Verkehrssicherheit – aber auch Wohnbebauung steht im Raum. (…)

Das Fehlen einer Baumschutzsatzung, die vor zehn Jahren in Hagen abgeschafft wurde, geht vielen Naturfreunden in der waldreichsten Großstadt NRWs gegen den Strich. Was jetzt in Halden geschehen ist, erregt die Gemüter aber noch viel mehr. Dort ist ein mehrere hundert Meter langes Waldstück mit mindestens 400 Bäumen gerodet worden. Anwohner munkeln, dass Platz für eine Wohnbebauung geschaffen werden soll. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Nicht nur „Anwohner munkeln“, wie der Beschluss der Bezirksvertretung Hohenlimburg in der Sitzung vom 7. Feb. 2018 zeigt:

1. Die Verwaltung wird beauftragt, dafür zu sorgen, dass die waldähnliche städtische Fläche „Großer Kamp“ in Halden (Flurstück 123 und 125) umgehend gerodet wird.

2. Die Verwaltung wird gebeten, der Bezirksvertretung Hohenlimburg zeitnah darzulegen, unter welchen Voraussetzungen eben diese Fläche und eine Fläche auf der anderen Straßenseite (zurzeit „Pferdewiese“) für Wohnbebauung genutzt oder nutzbar gemacht werden kann. Die unter 1. beauftragte Rodung bleibt davon unberührt.

Und so sah das Abstimmungsverhalten aus:

Wie zu sehen ist, hat es bei den mittlerweile Verwelkten nur noch zu einer Enthaltung gereicht. Von vier SPD-Vertretern waren nur zwei anwesend. Eine andere Mehrheit wäre also möglich gewesen.

Umsätze Hagener Unternehmen im Minus

17. März 2018

In ganz Westfalen kletterten die Umsätze dagegen 2016 auf neues Rekordhoch

Der Gesamtumsatz der gut 288.000 Unternehmen in Westfalen stieg 2016 auf knapp 484 Milliarden Euro. Damit wurde das bisherige Rekordergebnis aus 2015 mit gut 475 Mrd. Euro noch übertroffen, teilt das Statistische Landesamt mit.

Der Wert für alle Unternehmen in Westfalen stieg um 1,9 Prozent und damit noch stärker als im Landesdurchschnitt: NRW-weit erwirtschafteten die Unternehmen einen Umsatz von 1,423 Billionen Euro und damit ein Plus von etwa 1 Prozent.

Den stärksten Zuwachs auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte verzeichneten die Unternehmen im Kreis Borken (plus 6,3 Prozent). In Hagen ging der Umsatz dagegen um 4,8 Prozent zurück.

Stromtrasse durch Elsey: Jetzt soll Berlin helfen

17. März 2018

Seit vielen Monaten erhitzt der Plan, durch Hohenlimburg eine neue 380-kv-Stromleitung zu leiten, zahlreiche Gemüter. Bald soll die Planung in eine neue Runde gehen. Gestern hat hierzu erneut ein „runter Tisch“ getagt – allerdings mit „reduzierter Besetzung“. Denn die Bürgerinitiative „Hohenlimburg unter Höchstspannung“ sieht in der Teilnahme keinen Sinn mehr.

Aus guten Gründen hat sich deshalb jetzt die Fraktion der Piraten/Bürger für Hohenlimburg – vertreten durch ihren Geschäftsführer Frank Schmidt – in einem offenen Brief an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin gewandt. Schmidt schreibt unter anderem: (…)

Quelle: Wochenkurier

Galgenfrist für das Lachszentrum an der Hasper Talsperre

17. März 2018

Die Hagener Politik hat ein hohes Interesse das Öko-Projekt Lachszentrum zu bewahren. Ein Mediator soll jetzt bei der Problemlösung helfen. (…)

Quelle: wp.de

Stadt Hagen will schnell 50 neue OGS-Plätz schaffen

17. März 2018

Reaktion auf den Riesen-Bedarf: Die Stadt Hagen will 50 neue Plätze in der Offenen Ganztagsschule (OGS) schaffen. Und noch mehr sollen folgen. (…)

Quelle: wp.de

FernUni-Alumni im Bundeskabinett

17. März 2018

Gleich drei Mitglieder der neuen Bundesregierung, die am 14. März vereidigt wurden, haben ein Studium an der FernUniversität in Hagen absolviert: Bildungs- und Forschungsministerin Anja Karliczek, Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil und Gesundheitsminister Jens Spahn.

Na, ob man gerade auf diese drei Absolventen so stolz sein kann? Die FernUni denkt das offenbar und teilt freudig erregt mit:

„Wir gratulieren Anja Karliczek, Hubertus Heil und Jens Spahn sehr herzlich zu ihrer Vereidigung und wünschen ihnen für die kommende Legislaturperiode viel Erfolg“, sagt die Rektorin der FernUniversität Prof. Dr. Ada Pellert. „Sie stehen exemplarisch für viele unserer Absolventinnen und Absolventen, die neben ihrer beruflichen Karriere ein anspruchsvolles Studium gemeistert haben. Die neue Bundesregierung hat sich vorgenommen, sich für die Förderung des lebenslangen Lernens stark zu machen. Das begrüßen wir sehr und daran wirken wir gerne mit.“

Politiker-Streit um Fahrverbote für Diesel-Autos in Hagen

16. März 2018

Der Stadt Hagen drohen Fahrverbote für Diesel-Autos. Die Politik streitet darum, wie sie sich verhindern lassen. (…)

„Wie machen wir die Luft besser? Und wie verhindern wir Fahrverbote? Das sind die entscheidenden Fragen“, argumentierte Werner König (SPD). „Im Luftreinhalteplan stehen Maßnahmen drin, die wir noch gar nicht angepackt haben. Wir können nicht auf Zeit spielen. Wir müssen jetzt Entscheidungen treffen.“ Königs Fraktionskollege Horst Wisotzki ergänzt: „Wir müssen uns auf Maßnahmen beschränken, die wir selbst beeinflussen können. Wer vor Gericht bestehen will, muss aktiv werden.“

Ein Ansatz, den die Stadtverwaltung für übereilt hält. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wer die seit 10 Jahren bekannten verbindlichen Grenzwerte bisher missachtet hat, kann sich natürlich auch angesichts drohender Urteile und mit Geldbußen bewehrter Vertragsverletzungsverfahren weiterhin Zeit lassen. Glauben offenbar Verwaltung und CDU-Fraktion.

Lachse in Not: Mark-E drosselt Fischen die Wasserzufuhr

16. März 2018

Ein Hilfeschrei für ein einmaliges Projekt: „Das ist das Aus für uns“, weiß Rainer Hagemeyer, Vorsitzender des Lachszuchtvereins am Fuße der Hasper Talsperren-Staumauer inzwischen nicht mehr, wie es weitergehen soll. Ab sofort beginnt der heimische Versorger Mark-E damit, den ehrenamtlichen Mitgliedern das Wasser abzudrehen. „Damit können wir unser Ziel, den Lachs europaweit wieder in den Flüssen anzusiedeln, nicht mehr verfolgen“, beschreibt Hagemeyer die Situation, „ich bin mit meinem Latein am Ende“. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Mark-E in den 1980er Jahren plante, die Hasper Talsperre von der Trinkwasserversorgung komplett abzuklemmen, weil sie angeblich nicht mehr benötigt wurde, wirkt die jetzige Behauptung, man könne „dass Nass aus dem Staubecken im bisherigen Volumen nicht mehr abtreten“, geradezu lächerlich. Bei der inkriminierten Entnahme durch das Lachszentrum handelt es sich gerade einmal um 2,6 Prozent der Gesamtmenge.

Entdeckertag zu „Bilder Deiner großen Liebe“

16. März 2018

Probenszene aus „Bilder deiner großen Liebe“. Foto: Theater Hagen

Das Lutz bietet seit dieser Spielzeit als Einführungsveranstaltung zu seinen Premieren den „ENTDECKERTAG“ an. Das Ensemble lädt alle jüngeren und älteren Zuschauer jeweils eine Woche vor der Premiere ein, die Geschichte der neuen Stücke auf ungewöhnliche Weise sowie die Darsteller kennenzulernen. Die Besucher erfahren spannende Details rund um die Entstehung der Produktion und dürfen alle Fragen stellen, die sie schon immer stellen wollten.

Dieser „ENTDECKERTAG“ wird nun am 18. März 2018 um 15 Uhr im Theater Hagen im Lutz angeboten zu der Theater Road Novel „Bilder deiner großen Liebe“ nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf – mit Musik von Jana Reiß (ab 13 Jahren). Lutz-Leiterin und Regisseurin Anja Schöne und die Komponistin Jana Reiß erklären u.a. wie ein Song zu einem Stück entsteht, wie man so eine Inszenierung und das dazugehörige Bühnenbild erarbeitet und vieles mehr…

Der Eintritt ist frei.

Enervie-Dividende fällt zwei Millionen Euro niedriger aus

15. März 2018

Im Hagener Doppelhaushalt 2018/19 ist die Ausschüttung einer Enervie-Dividende in Höhe von vier Millionen Euro bereits eingepreist. Doch bis heute ist nicht gesichert, dass dieser Beträge tatsächlich fließt.

Zuletzt wurde den Ratsfraktionen eröffnet, dass die erhoffte Ausschüttung wohl zwei Millionen Euro geringer ausfällt. Damit bleiben für den größten Anteilseigener Stadt Hagen, der mit 42,7 Prozent an der Enervie AG beteiligt ist, von dem Acht-Millionen-Euro-Dividendekuchen lediglich noch 3,4 Millionen Euro übrig. Damit würde im 725-Millionen-Euro-Zahlenwerk von Kämmerer Christoph Gerbersmann bereits eine 600 000-Euro-Lücke klaffen, bevor die Arnsberger Bezirksregierung für den Doppeletat überhaupt ihre Genehmigung erteilt hat. (…)

Quelle: wp.de

Gaaanz langsam

15. März 2018

Internetgeschwindigkeit: Hagen wieder mal weit abgeschlagen

Die westfälischen Städte Bottrop, Herne und Gelsenkirchen gehören zu den zehn Städten in Deutschland, in denen das schnellste Internet zur Verfügung steht. Bottrop landete mit einer Download-Rate im Festnetz von 48,98 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) auf Platz 6, Herne kam mit 48,48 Mbit/s auf den 7. Platz und Gelsenkirchen folgte auf Platz 9 (48,43 Mbit/s), teilte das Internetportal testberichte.de mit.

In Hagen erreichte die Datenübertragungsrate beim Download dagegen nur 22,94 Mbit/s. Damit liegt die Stadt an der Volme auf Platz 103. Nur in sieben Städten bundesweit surfen die Internetnutzer noch langsamer.

Das Internetportal testberichte.de hatte aktuelle Messergebnisse der tatsächlichen Download- und Uploadraten in mehr als 100 deutschen Städten verglichen. Dabei wurden die Mittelwerte (Median) der tatsächlichen Raten der stationären und mobilen Breitbandanschlüsse in allen kreisfreien Städten Deutschlands ausgewertet. Die Daten wurden im Zeitraum vom 26. bis 27.02.2018 auf der im Auftrag der Bundesnetzagentur betriebenen Seite breitbandmessung.de erfasst. Eine detaillierte Tabelle mit den Ergebnissen aus allen 110 Städten ist auf der Homepage des Portals zu finden.

Von Beckmann bis Wols

15. März 2018

Aus der Sammlung des Osthaus Museums
18. März bis 27. Mai 2018

In den umfassenden Sammlungen des Osthaus Museums befinden sich zahlreiche Werke des 20. Jahrhunderts. In der Ausstellung werden rund 150 Gemälde, plastische und grafische Arbeiten präsentiert, die einen Querschnitt durch die Kunstsammlung zeigen. Von Expressionismus über die Neue Sachlichkeit bis hin zu verschiedenen Positionen nach 1945 wie dem abstrakten Expressionismus und der geometrischen Abstraktion kann die kunstgeschichtliche Entwicklung der 1910er- bis in die 1970er-Jahre nachvollzogen werden.

Außerdem jährt sich zum 80. Mal das Todesjahr der Maler Christian Rohlfs und Ernst Ludwig Kirchner, in deren Werdegang das ehemalige Folkwang-Museum in Hagen eine wichtige Rolle spielte. Kirchner fand durch Karl Ernst Osthaus lebenslange Unterstützung ebenso wie Christian Rohlfs, der von 1901 bis zu seinem Tod 1938 im Folkwang-Museum lebte und wirkte. Werkkonvolute erinnern aus diesem Anlass in der Ausstellung an beide Künstler.

Die Präsentation der Werke von Christian Rohlfs wird Prof. Dr. Paul Vogt gewidmet, der am 1. Oktober 2017 verstorben ist. Prof Vogt, Verfasser der Werkverzeichnisse und Nachlassverwalter des Künstlers, hat dem Osthaus Museum Hagen nicht nur die Verantwortung für das Rohlfs-Archiv übertragen, sondern insgesamt 400 Werke von Rohlfs geschenkt, wodurch die Rohlfs-Sammlung auf 700 Arbeiten erweitert werden konnte.

„Amor und Psyche“

15. März 2018

Sechstes Kammerkonzert im Kunstquartier Hagen

Im sechsten Kammerkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen unter dem Titel „Amor und Psyche“ am 18. März 2018 (11.30 Uhr, Auditorium im Kunstquartier Hagen) gibt es eine Uraufführung zu erleben.

Dimitri Terzakis, in der Spielzeit 2014/2015 der »Komponist für Hagen« und nun erneut für das Hagener Orchester aktiv, hat ein Stück über die mythologische Geschichte vom Liebesgott Amor und der Königstochter Psyche geschrieben. Es spiegelt verschiedene Situationen der Legende wider. Die musikalische Sprache orientiert sich passend dazu am Tonsystem der Antike.

In wechselnden Besetzungen erklingen außerdem Werke von Toru Takemitsu, Claude Debussy und Wilhelm Killmayer, die wie ein Rundgang durch eine fantasievolle musikalische Bildergalerie zu verstehen sind.

Dieses abwechslungsreiche Programm wird interpretiert von: Shotaro Kageyama (Violine), Annette Kern (Flöte), Rebecca Bröckel (Oboe), John Corbett (Klarinette), Ana-Maria Dafova (Klavier), Simone Seiler (Harfe), Heiko Schäfer (Schlagzeug), Kristina Günther-Vieweg (Erzählerin).

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Dr. Christine Kracht gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). Darin geht es um das Aquarell „Im Café“ von Otto Dix. Für die Teilnehmer an dieser Kurzführung sind Plätze in der ersten Reihe für das Konzert reserviert.

Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 7,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Opernfabel bei „Theater Hautnah“

14. März 2018

Offene Probe und Werkstattgespräch zur Oper „Das schlaue Füchslein“

Regisseurin Mascha Pörzgen. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Die nächste Musiktheaterpremiere in dieser Spielzeit im Theater Hagen präsentiert Leoš Janáčeks beliebte Opernfabel „Das schlaue Füchslein“.

Im Vorfeld dazu findet am Samstag, 17. März 2018, eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Theater Hautnah“ im Theater Hagen statt. Diese beginnt um 10.45 Uhr im Theatercafé mit einer kurzen Einführung in diese Oper, sodann wird die Bühnenorchesterprobe im Großen Haus besucht, und anschließend geht es zum Werkstattgespräch wieder ins Theatercafé, in welchem das Produktionsteam mit der Regisseurin Mascha Pörzgen, dem Generalmusikdirektor Joseph Trafton, dem Bühnen- und Kostümbildner Christof Cremer sowie dem Intendanten und Dramaturgen Francis Hüsers Einblicke in dieses Werk und dessen Umsetzung auf der Hagener Bühne geben wird.

Der Eintritt ist frei.

Gegen das Vergessen – Hagener GeDenken

13. März 2018

Hinweis: Für eine größere Darstellung bitte aufs Bild klicken.

In Erinnerung an die Ermordeten der letzten Kriegstage an Ostern 1945 findet jährlich am Karfreitag die Gedenkstunde in der Dortmunder Bittermark statt. Auf Bitten des DGB-Stadtverbandes Hagen, des Hagener Geschichtsvereines und des Hagener Friedenszeichens e.V. nahm im Jahr 2017 erstmals für die Stadt Hagen Bürgermeister Wisotzki offiziell teil. Er erinnerte daran, dass sich auch Hagener Bürger unter den damaligen Opfern befanden.

Im Vorfeld zum Karfreitag 2018 wird das Thema unter dem Titel „Hagener GeDenken“ mit einer gemeinsamen Veranstaltung auch in der Volmestadt präsent sein. Sie findet statt am Donnerstag, 22. März um 18:00 Uhr im Kultopia Hagen.

Für die erste Veranstaltung dieser Art haben sich zahlreiche Kooperationspartner zusammengeschlossen, darunter der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Region Ruhr-Mark und die Stadt Hagen unter Beteiligung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz.

Für den Abend ist folgendes Programm vorgesehen:

Gegen das Vergessen – Hagener GeDenken
Begrüßung durch den DGB und den Oberbürgermeister der Stadt Hagen Erik O. Schulz

Terror bis zuletzt
Rainer Stöcker vom Hagener Geschichtsverein erinnert an die Nazi-Morde im März und April 1945 im Dortmunder Rombergpark und in der Donnerkuhle.

„… keiner weiß, wer der Nächste ist.“
Schüler des Rahel-Varnhagen-Kolleg lesen einen bewegenden Brief und stellen das Schicksal von weiteren Hagener Opfern der Nazi-Diktatur vor.

„Das Projekt digitale Stadtkarte“
Wie Stolpersteine für die Opfer des Faschismus im digitalen Zeitalter ankommen. Auszubildende der Stadt Hagen präsentieren ihre Arbeit.

„Lichter der Großstadt “ & Gandhi Chahine
performen die Songs „Die Erinnerung bleibt“ und „Die dunkle Seite der Macht“.

Zum Abschluss wird das Hagener Trio um Horst Lappöhn (Gitarre/Gesang), Peter Boenig (Gitarre/Gesang) und Helmut Besten (Cello) mit ihrer Gruppe „Die Neuen Anonymen Volkswaisen“ den Abend musikalisch ausklingen lassen.

Hagen Aktiv beugt sich dem Druck der Straße

12. März 2018

Wählergemeinschaft will noch mehr Gehwege in Parkplätze umwandeln

Dieselbetrug, schlechte Luft, verstopfte Straßen. Man sollte annehmen, jetzt wäre es an der Zeit, aufzuwachen und die Weichen in Richtung einer Verkehrswende zu stellen: Weg vom motorisierten Individualverkehr und hin zu einem Umweltverbund, der diesen Namen wirklich verdient. Aber nix da!

In der Sitzung des Umwelt- und Mobilitätsausschusses am morgigen Dienstag tischt die Wählergemeinschaft Hagen Aktiv zum wiederholten Male ihre Forderung auf, noch mehr Gehwege in Parkplätze umzuwandeln.

In dem Antrag, den Hagen Aktiv schon im Oktober vergangenen Jahres in den Rat eingebracht hatte und der damals in die Fachausschüsse verwiesen wurde, heißt es: „Die Verwaltung wird beauftragt, zu prüfen, an welchen Stellen im Stadtgebiet, insbesondere in den Wohnbezirken, neue Parkflächen durch halbseitig oder vollflächig aufgeschultertes Parken auf Gehwegen ausgewiesen werden können“.

Immer wieder beschwerten sich Bürgerinnen und Bürger über fehlende Parkplätze. Gerade in den Wohngebieten herrschten teilweise unzumutbare Parkzustände, hat Hagen Aktiv festgestellt und liefert den Grund gleich mit: „Im Schnitt verfügt ein Haushalt heute über zwei Fahrzeuge, vielfach sogar über drei und mehr.“

Das bedeutet nicht anderes, als dass diejenigen, die sich jetzt beschweren, genau für diese Zustände die Verantwortung tragen.

Hagen Aktiv stellt zutreffend fest, dass „jahrzehntelang falsches Parken in den Wohnbezirken nur sporadisch oder bewusst nicht geahndet worden ist und die Anwohner jetzt sehr überrascht sind, dass in jüngster Vergangenheit an diesen Stellen sehr wohl Parkverstöße geahndet werden“. Die Wählervereinigung kritisiert aber nicht etwa die jahrzehntelange Duldung diese Rechtsverstöße durch die Verwaltung, sondern will diejenigen, die sich in der Vergangenheit nicht an geltendes Recht gehalten haben, auch noch belohnen: Es sei aus diesem Grund „zwingend notwendig“, die „nutzbaren Parkflächen“ zu vergrößern. Dazu sollen noch mehr Gehwege zweckentfremdet werden.

Die „Verkehrsteilnehmer“ müssten „Rechtsicherheit“ haben. Zu den Verkehrsteilnehmern gehören nach dieser „Aktiv“-Logik Fußgänger jedenfalls nicht. Deren Rechte wurden jahrzehntelang, wie Hagen Aktiv ja selbst einräumt, durch die Nichtahndung von Gehwegparken missachtet, was die Fraktion aber nie zu einem Antrag veranlasst hat.

Jetzt glaubt die im Schlepptau der „Allianz des Grauens“ hängende Wählervereinigung der Beliebigkeit (sie hat kein Wahlprogramm, als Ersatz horcht sie jeden Samstag die Befindnisse „besorgter“ Bürger ab), dass noch weitere Gehwege zugestellt werden müssten, „wenn Hagen als Wohnort attraktiv gehalten werden soll“. Wer gerne auf einem Schrottplatz wohnt, wird letzteres sicher sofort unterschreiben.

Diktatoren als Türsteher Europas

12. März 2018

Di 13.03.2018, 19:00 Uhr, Kulturzentrum Pelmke

Referent: Christian Jakob

Europa zieht seine Grenzen durch Afrika. Migrationskontrolle ist in der EU zu einer Frage von höchster innenpolitischer Bedeutung geworden. Mit Hochdruck baut sie daher ihre Beziehungen zu den Regierungen auf dem afrikanischen Kontinent aus. Diese sollen ihre Bürger daran hindern, nach Europa zu gelangen.

Die EU bietet dafür Militär- und Wirtschaftshilfe in Milliardenhöhe. Sie arbeitet mit Regimen zusammen, die schwere Menschenrechtsverletzungen begehen, und bildet deren Polizei und Armeen aus. Die Bewegungsfreiheit in Afrika wird eingeschränkt, Entwicklungshilfe wird umgewidmet und an Bedingungen geknüpft: Wer Migranten aufhält, bekommt dafür Geld. Am meisten profitieren IT-Unternehmen sowie Rüstungs- und Sicherheitskonzerne in Europa.

Der Referent, Christian Jakob, geboren 1979 in Quakenbrück, studierte Soziologie und Volkswirtschaft in Bremen und Mailand und Global Studies in Berlin, Buenos Aires und Delhi. Seit 2006 ist er Redakteur der taz.

Die Veranstaltungsreihe „Gegen den Strom“ ist eine Kooperation der VHS Hagen, DGB Ruhr-Mark, dem Kulturzentrum Pelmke und dem Regionalbüro Arbeit und Leben Berg-Mark.

DUH wirft Laschet Rechtsbruch vor

11. März 2018

Umwelthilfe erwägt Zwangsvollstreckung

Nach der Ankündigung von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), der Bezirksregierung Düsseldorf die Verhängung von Fahrverboten zu untersagen, forderte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) Laschet auf, sein Vorhaben zurückzunehmen.

Der Ministerpräsident hatte am Freitag erklärt, er halte Dieselfahrverbote in NRW für unverhältnismäßig und rechtswidrig. Dem steht ein Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf entgegen, das die Bezirksregierung verpflichtet, „schnellstmöglich“ für die Einhaltung der Stickstoffdioxid-Grenzwerte zu sorgen. Zur Erreichung dieses Ziels sei auch die Anordnung von Fahrverboten für bestimmte Dieselfahrzeuge erlaubt. Das Bundesverwaltungsgericht hatte das Düsseldorfer Urteil weitgehend bestätigt.

Sollte Laschet seine Ankündigung, Fahrverbote zu untersagen, dennoch weiterhin aufrecht erhalten, kündigte die DUH am Samstag an, die Zwangsvollstreckung des Düsseldorfer Urteils zu beantragen.

Laschets Vorgehen hat auch für Hagen Bedeutung. Mit einer Frist bis zum 26. März fordert die DUH die Volmestadt auf, den Luftreinhalteplan so zu ändern, dass dieser Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung der Werte enthalte. Ein geänderter Luftreinhalteplan müsste von der Bezirksregierung Arnsberg genehmigt werden, die ebenfalls dem Weisungsrecht der Landesregierung untersteht, auf das sich Laschet bezieht.

VHS-Führung durch die Liebfrauenkirche Vorhalle

11. März 2018

Zu einer Führung durch die Liebfrauenkirche in Vorhalle lädt die Volkshochschule Hagen am Donnerstag, 15. März, um 16 Uhr ein. Die Führung durch die Kirche übernimmt Benno Schmolke, Kunstlehrer im Ruhestand und Gründungsmitglied der Künstlergruppe Sepia14-TeamART. Der Treffpunkt ist am Eingang der Kirche, Liebfrauenstraße.

Die Liebfrauenkirche in Vorhalle entstand 1911/12 als dreischiffige neuromanische Basilika nach Plänen des Architekten Carl Pinnekamp. Sie ist somit eine Kirche des ausklingenden Historismus – aber mit Hinwendung zum Jugendstil. Gebäude und Inneneinrichtung bilden ein Gesamtkunstwerk, das die Kriege unzerstört überstand.

Die individuell gestalteten Altäre sind Zeugen der Künstler und Kunsthandwerker der „Wiedenbrücker Schule“. In ihnen zeigt sich der Übergang von historischen Vorbildern zum zeitgenössischen Jugendstil. Wandgemälde aus den Jahren 1934 bis 1936 und neu gestaltete Kirchenfenster von 1986 runden den Gesamteindruck ab. Nach einer Generalrenovierung 1986 ist die Liebfrauenkirche heute eine der kunsthistorisch interessantesten und schönsten Kirchen in Hagen.

Für die Führung ist kein Eintrittspreis festgelegt. Sie steht unter dem Motto „Zahlen Sie, so viel Sie wollen“. Die Volkshochschule bittet um Anmeldung unter Kursnummer 1178. Informationen hierzu erhalten Interessierte auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder unter Telefon 02331/207-3622.

Real und GWG investieren im Hasper Zentrum Millionen

11. März 2018

Der Real-Markt in Haspe wird komplett umgebaut. Davon erhofft sich die GWG Hagen eine Belebung des Stadtteilzentrums. (…)

Quelle: wp.de

Gibt es in Berchum bald eine Drei-Klassen-Gesellschaft?

11. März 2018

Der Tiefendorfer Dirk J. Scharff sieht in der Breitband-Offensive der Deutschen Telekom große Probleme für den ländlichen Raum im Hagener Norden. (…)

Quelle: wp.de

Fahrverbote – Umwelthilfe setzt Hagen Frist bis 26. März

10. März 2018

Die Deutsche Umwelthilfe läutet für Hagen „das Ende der Spielereien“ ein. In einem deutlichen Brief wird Hagen ein Ultimatum gestellt. (…)

Mit einer Frist bis zum 26. März fordert die DUH Hagen auf, den Luftreinhalteplan so zu ändern, dass dieser Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung der Werte enthalte. Eine Öffentlichkeitsbeteiligung inklusive der im Plan vorgesehenen Fahrverbote habe sofort zu beginnen. Sollte Hagen keine ausreichenden Änderungen vornehmen, werde die DUH klagen. (…)

Quelle: wp.de

Siehe auch:

Laschet hält Fahrverbote für rechtswidrig

Fahrverbote für Diesel? Nicht mit Armin Laschet. Der NRW-Ministerpräsident hat am Freitag (09.03.2018) einen Auftritt vor der Presse im Landtag dafür genutzt, seine Haltung zu Fahrverboten zuzuspitzen. Fahrverbote seien rechtswidrig, teilte er mit.

Dabei hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig vergangene Woche das Gegenteil festgestellt: Diesel-Fahrverbote in deutschen Städten seien zulässig. Wie passt das zusammen? (…)

Quelle: WDR

Dazu:

Diesel-Schadstoffe – NRW spielt auf Zeit

Es muss schon überraschen: NRW hat vor dem Bundesverwaltungsgericht im Streit um Dieselfahrverbote verloren. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet legt das Urteil aber nun so aus, als habe das Land gewonnen. Als kämen die politisch nicht gewollten Fahrverbote auch rechtlich nicht in Frage. Als seien sie gar rechtswidrig. Dabei wählt er eine vermeintlich von den Richtern offen gelassene Hintertür, wonach solche Fahrverbote verhältnismäßig sein müssen. Das seien sie aber nicht, so Laschet, weil ja andere Maßnahmen bald greifen würden. Hier dürfte freilich der Wunsch Vater des Gedankens sein. Belegen kann der Ministerpräsident das nicht. (…)

Quelle: Westdeutsche Zeitung

Drei Männer an der FDP-Spitze

10. März 2018

Hagens Liberale bestätigen beim Kreisparteitag ihren Vorstand

Früher haben sich außerparlamentarische Revoluzzertruppen in dunklen Spelunken zusammengerottet. Am Mittwochabend trafen sich die Hagener Liberalen in den Tiefen des altehrwürdigen Tuba-Kellers, in dem seit seinen glorreichen Gastrozeiten die Uhren quasi angehalten wurden, um turnusmäßig ihre Führungsmannschaft zu wählen.

„Warum eigentlich nicht?“ ließ Kreisvorsitzender Ulrich Alda erst gar keine Zweifel aufkommen, ob dieser Rahmen denn wohl angemessen sei. Zumindest regte die Atmosphäre dazu an, in Feier-Erinnerung zu schwelgen und sich in Zechprahlerei zu messen. (…)

Quelle: Westfalenpost (Martin Weiske), 9. März 2018 (nicht online verfügbar)

Anmerkung: Eine schöne Beschreibung.

»¡Fiesta con Tango!«

10. März 2018

Siebtes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Spanisches Feuer und argentinischer Tango lassen die Leidenschaften im Siebten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 13. März (20 Uhr, Stadthalle Hagen) unter dem Titel „¡Fiesta con Tango!“ hochkochen.

Im Zentrum steht dabei Astor Piazzolla, der wie kein anderer mit seinem Bandoneon der Inbegriff des konzertanten Tango geworden ist. In seinem Werk verschmolz er den traditionellen Tango Argentino mit Techniken der klassischen Musik Europas zu einem einzigartigen musikalischen Gesamterlebnis. Stücke wie „Oblivion“ und „Libertango“ sind inzwischen weltberühmt und versinnbildlichen das besondere Lebensgefühl, das hinter dem Tango steht.

Das rassige Flair Spaniens präsentieren neben Georges Bizets berühmter „Carmen“-Ouvertüre auch entdeckenswerte Stücke spanischer Komponisten wie z.B. „La oración del torero“ („Das Gebet des Torero“) von Joaquín Turina oder „El baile de Luis Alonso“ („Der Tanz des Luis Alonso“) von Gerónimo Giménez, die typisch spanisches Leben musikalisch einfangen. Mit Manuel de Fallas Ballettsuite „El amor brujo“ erklingt außerdem eines der bedeutendsten sinfonischen Werke des Landes.

Die Leitung des Konzerts übernimmt mit Enrique Ugarte ein echter Experte auf diesem Gebiet und ein höchst vielseitiger Musiker und Dirigent (Foto: Dietmar Scholz). Der Europa- und Vizeweltmeister im Akkordeonspiel arbeitet weltweit mit den wichtigsten Klangkörpern und Dirigenten, wird nun auch das Hagener Publikum mit seinen solistischen Interpretationen faszinieren und gemeinsam mit dem Orchester die Stadthalle in südliche Klänge voller Emotionen, Sehnsucht, Begehren und Temperament tauchen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Mehr als 2000 Verstöße gegen Hagener Umweltzone geahndet

9. März 2018

In Hagens Umweltzone ahnden Stadt und Polizei viele Verstöße, jedes Mal wird ein empfindliches Bußgeld fällig. Doch Kontrollen sind nicht geplant. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Schon 2.326 Zufallsfunde im letzten Jahr. Da mag man sich gar nicht vorstellen, was bei regelmäßigen Kontrollen alles entdeckt würde. Aber eine Überwachung in Hinblick auf Verstöße ist auch weiterhin nicht geplant – geradezu eine Aufforderung, die Umweltzone nicht zu beachten. Fehlende Personalkapazitäten vorzuschieben, ist kein Argument für dieses Nichtstun; die Möglichkeiten einer technischen Kontrolle wären vorhanden (siehe Lkw-Maut). Der Grund ist ein anderer: Schon die Umweltzone ist politisch in Wahrheit gar nicht erwünscht und als Alibimaßnahme gestaltet. Genauso wird es bei einer Einführung der blauen Plakette sein. Auch falls Gerichte sie erzwingen sollten, wird dieselbe Ausrede aufgetischt werden.

Am Sonntag letztmalig in dieser Spielzeit: „Tosca“

9. März 2018

Auf dem Szenenbild: Veronika Haller und Karsten Mewes. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Eine letzte Gelegenheit gibt es in dieser Spielzeit, den gleichermaßen spannenden wie berührenden populären Opernkrimi „Tosca“ von Giacomo Puccini (in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln) im Theater Hagen zu erleben: am 11. März 2018 mit Beginn um 18 Uhr.

Die dramatischen Ereignisse eines einzigen Tages lassen die Sängerin Floria Tosca erkennen, dass Kunst nicht außerhalb der politischen Verhältnisse stehen kann. Die Umstände zwingen sie dazu, sich zusammen mit ihrem Geliebten, dem Maler Mario Cavaradossi, in der Unrechtherrschaft des Polizeichefs Scarpia zu positionieren. Ein Thriller beginnt, in dem es Scarpia nicht allein um seine politische Macht geht…

In der eindrucksvollen Inszenierung von Roman Hovenbitzer und Ausstattung von Hermann Feuchter (Bühne) und Anna Siegrot (Kostüme) singen und spielen unter der musikalischen Leitung von Rodrigo Tomillo: Veronika Haller (Tosca), Xavier Moreno (Cavaradossi), Karsten Mewes (Scarpia), Kenneth Mattice (Angelotti), Rainer Zaun (Mesner), Boris Leisenheimer (Spoletta), Dirk Achille (Sciarrone), Caroline Petrich (Ein Hirt), Chor und Extrachor, Kinder- und Jugendchor sowie Statisterie des Hagener Theaters, Philharmonisches Orchester Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Brücke über die Hagener Volmemündung hinweg kommt erst 2020

9. März 2018

Die neue Volmebrücke für Fußgänger und Radfahrer, die auf Hagener Seite als zentraler Mosaikstein des Ruhrtalradwegs gilt, lässt weiter auf sich warten. Ursprünglich hatte Stadtbaurat Thomas Grothe im November 2016 im Stadtentwicklungsausschuss angekündigt, dass das 2,3-Millionen-Euro-Projekt bereits im Jahr 2017 fertiggestellt sein solle.

Doch bis heute ist noch nicht einmal ein Grundstein gelegt worden. Inzwischen zeichnet sich ab, dass sich die Eröffnung noch bis ins Jahr 2020 hinziehen dürfte – pünktlich zum dann anlaufenden Kommunalwahlkampf. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Im Protokoll der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vom November 2016 ist vermerkt: „Es ist angedacht in 2017 mit dem Bau zu beginnen.“ Von einer Fertigstellung in 2017, wie im WPWR-Artikel behauptet, ist dort keine Rede. Über die Hintergründe der trotzdem eingetretenen Verzögerung klärt der Beitrag auch nicht auf.

„Aus der Feder der Heute-Show“

8. März 2018

Stellungnahme der Hagener Jusos zum Widerstand der Grünen gegen ökologische Maßnahmen:

Was ist nur mit der Grünen-Fraktion im Stadtrat los? Statt ihrem Namen gerecht zu werden und grün-ökologische Entscheidungen voranzubringen, biedert sie sich  gemeinsam mit HagenAktiv ihren CDU/FDP-Allianzpartnern an. So aktuell geschehen zum Beispiel bei den Themen ÖPNV und Stadtbäume, beides Bereiche, die eigentlich grüner nicht sein könnten.

Denkt man. Doch in aller Regelmäßigkeit wirft die Öko-Fraktion einstige grüne Ideale von Bord. Hauptsache, man weiß den schwarz-gelben Jamaika-Koalitionären zu gefallen.

Wie sonst lässt es sich erklären, dass die Grünen-Fraktion gegen einen SPD-Antrag stimmte, der weitere Kürzungen bei der Hagener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (HVG) in Höhe von einer Millionen Euro verhindern sollte? Gerade in einer Zeit der Diskussionen für einen besseren ÖPNV und von drohenden Diesel-Fahrverboten das absolut falsche Signal. Grüne, die dabei mitmachen den ÖPNV in einer Jamaika-Koalition kaputtzusparen, das gibt’s wohl nur in Hagen.

Die Grünen-Vorschläge zur Verbesserung der Luft könnten stattdessen aus der Feder der Heute-Show entsprungen sein: Der Grünen-Vorsitzende des Umweltausschusses schlägt doch tatsächlich vor, ,,nur noch Autos mit ungeraden Kennzeichen in die Stadt zu lassen“.

Ein weiterer Beweis der grünen Selbstaufgabe im Rat ist ihr unseriöses Verhalten beim Thema Stadtbäume. Allein der Name der Mogelpackung „Baumpflegesatzung“ erweckt grünen Anschein. Der Inhalt dieser Satzung allerdings lässt zu wünschen übrig. Schwarz/Gelb und das grüne Anhängsel haben mit dieser Satzung keine Lösung geliefert.

Schnell durchgeboxt durch den Rat enthält das Papier nämlich keine adäquaten Maßnahmen zum Bestandsschutz oder zum Ersatz gefällter Bäume. Die Neupflanzung von 150 neuen Bäumen in einem Förderprogramm, wie es die SPD forderte, wurde von grüner Seite abgelehnt. Als Grüne gegen die Schaffung grüner Flächen in der Innenstadt zu stimmen, ein trauriger Tiefpunkt selbst für die Hagener Grünen.

Insgesamt bedauern wir als Jusos es, dass sozial-ökologische Interessen im Stadtrat nicht mehr von den Grünen mit vertreten werden, seit diese sich nahezu vollständig der CDU-dominierten Jamaika-Allianz unterworfen haben.

Besuch bei den Abbruchfreunden

8. März 2018

Heimatministerin trifft morgen CDU und GWG

Man darf gespannt sein, was NRW-Ministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Freitag zu den Abbruchplänen der GWG in Wehringhausen zu melden hat. CDU-Kreisverband, -Ratsfraktion und –Ortsgruppe Wehringhausen laden zu einer Bürgersprechstunde am 9. März um 16:30 Uhr in den GWG-Bürgertreff (ehemals Wehringhauser Hof), Lange Straße 108, ein.

Dort wollen die Christdemokraten über die Themen „Soziale Stadt“, die Bauvorhaben der GWG (und nicht etwa über die Abbruchpläne), Stadt- und Quartiersentwicklung und über Heimatgefühl sprechen.

Vertreter der GWG in Form von Geschäftsführer Christoph Rehrmann und Frank Walter, Aufsichtsratsvorsitzender, sollen ebenfalls anwesend sein.

Die Wehringhauser CDU hatte sich bereits im September 2017 eilfertig hinter den geplanten Abriss eines ganzen Wohnblocks aus der Gründerzeit zwischen Lange und Minervastraße gestellt.

In einem Interview mit der Welt sagte Scharrenbach im vergangenen Oktober: „Wir erleben alle gewaltige Veränderungen. Vieles um uns herum wandelt sich – vom Arbeitsplatz bis zur Nachbarschaft. (…) Und Heimat ist das Gegenerlebnis. Sie vermittelt Halt, Kontinuität, die Erfahrung von etwas, das sich in allem Wandel nicht wandelt.“

Mal sehen, wie die Ministerin diese Position am Freitag interpretieren wird.

Am Sonntag zum „Philharmonic Brunch“

8. März 2018

Die vierte Veranstaltung unter dem Titel „Philharmonic Brunch“ findet am 11. März 2018 um 11.30 Uhr im Theatercafé (Theater Hagen) statt.

Zu Gast von Generalmusikdirektor Joseph Trafton und Konzertdramaturg Frederik Wittenberg ist Enrique Ugarte, Gastsolist und Dirigent im Siebten Sinfoniekonzert. Der Europa- und Vizeweltmeister im Akkordeonspiel ist als Dirigent, Arrangeur und Instrumentalist ein musikalischer Tausendsassa, der von Klassik über Jazz und Tango bis zur aktuellen Popmusik in verschiedenen Genres zu Hause ist (Foto: Joshi Toscani).

Da sich diese Vielseitigkeit im Siebten Sinfoniekonzert wiederspiegelt, wird er Interessantes und Wissenswertes zu dessen Programm sagen können. Zudem berichtet er über seine facettenreichen musikalischen Aktivitäten, die ihn in die großen Konzerthäuser Deutschlands und Europas führen, und wird natürlich auch eine Kostprobe seines Könnens zum Besten geben.

Es werden heiße und kalte Getränke angeboten sowie eine kleine Auswahl an Speisen. Der Eintritt beträgt 5 Euro inklusive eines Getränkes.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Neue SPD-AG in Hohenlimburg

8. März 2018

Regina Schäfer (Sprecherin), Hans-Werner Schäfer (rechts im Bild) und Arnfried Biedermann sind das neue Vorstandsteam der AG 60+ der SPD Hohenlimburg (Foto: privat). „Wir möchten uns verstärkt um die Belange der Senioren im Stadtbezirk Hohenlimburg kümmern“, ist sich das Trio einig.

Neben der Arbeitsgemeinschaft der Jusos (David Wiegmann als Sprecher) und der AsF (Erika Eschenbach als Sprecherin) verfügt die SPD Hohenlimburg somit über eine dritte Arbeitsgemeinschaft. Mark Krippner freut sich als Vorsitzender der Hohenlimburger SPD über dieses Alleinstellungsmerkmal innerhalb der SPD Hagen.

Hagener Neumitglied gibt der SPD noch eine Chance

7. März 2018

Der Hagener Georg Schaub ist für ein Nein gegen die GroKo SPD-Mitglied geworden. Nach wenigen Woche ist er enttäuscht, tritt aber noch nicht aus. (…)

Timo Schisanowski – der GroKo-Befürworter:

„Ich selbst habe mit Ja gestimmt. Über 160 Tage nach der Wahl – und nicht zu vergessen das Jamaika-Aus – wollen die Menschen endlich eine Regierung für unser Land. Das ist jetzt dank der SPD gelungen. Gleichwohl ist es für meine Partei damit noch nicht getan. Auch als Regierungspartei muss die SPD nun ihren angekündigten Erneuerungsprozess konsequent umsetzen. Daran werden wir uns auch als Hagener SPD beteiligen. Unsere GroKo-Diskussion vor Ort war eine sehr gute, weil sie sachlich und respektvoll geführt wurde. Diese basisdemokratische Diskussionskultur, die unsere Mitglieder auch ein Stück weit zusammengebracht hat, sollten wir uns für die Zukunft bewahren. Mehr Basis statt Basta.“

Mark Krippner – der GroKo-Gegner:

„Da ich gegen die Große Koalition gestimmt habe, bin ich auch enttäuscht über das Ergebnis. Positiv festhalten möchte ich aber die innerparteilich fair geführte Diskussion. Als Demokrat akzeptiere ich natürlich die Entscheidung, die für den SPD-Vorstand nun eine Herkulesaufgabe bedeutet: Regieren bei gleichzeitiger programmatischer Neuaufstellung und Erneuerung der Partei. Dass die SPD regieren kann, hat sie in der Vergangenheit bereits bewiesen. Zukünftig wird es darum gehen, diese gute Regierungsarbeit noch besser nach außen zu transportieren. Die GroKo-Diskussion hat die Hagener SPD nicht gespalten. Hier stehen andere Aufgaben an, denen sich die gerade neu gewählte lokale Führung wird stellen müssen.“

Quelle: wp.de

„Die andere Sicht“

7. März 2018

Fotografien aus Südwestfalen
10.03. – 27.05.2017, Osthaus-Museum Hagen

DIE ANDERE SICHT zeigt ein subjektives und zeitgenössisches Portrait der Region Südwestfalen. In zehn individuellen Positionen entsteht ein Spannungsbogen zwischen Stadt und Land, Tradition und Moderne sowie Jung und Alt.

Unter Anleitung des Fotografen Peter Bialobrzeski haben sich Studierende der Hochschule für Künste Bremen in den Städten Arnsberg, Hagen, Olpe und Siegen mit dem Thema Strukturwandel fotografisch auseinandergesetzt.

Mit: Laura Achenbach, Yoshiko Jentczak, Sabine Lewandowski, Ricardo Nunes, Stefanie Preuin, Christina Rabe, Christina Stohn, Marvin Systermans, Avani Tanya und Aleksandra Weber.

Quattro Venti – Saxophonquartett

7. März 2018

Klassik & Jazz im ESM
08.03.2016, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum

Auf den Tag genau 200 Jahre nach der Geburt des Instrumentenbauers Adolphe Sax gründete sich am 6. November 2014 das Quartett „Quattro Venti“. Die vier Dortmunder Saxophonisten entfalten kein intellektuelles, abstraktes Zusammenspiel, sondern spannen einen klangvollen Bogen über die reichhaltige Geschichte dieses besonderen Instrumentes.

Ihr vielseitiges Repertoire umfasst die ganze Klangpalette des Saxophons: Jazz, Tango und Klassik, von Satie über Piazzolla und Gershwin bis hin zu Arrangements der Dortmunder Jazz-Legende Rainer Glen Buschmann. Improvisationen über bluesige Jazz-Standards gehören genauso dazu wie die tiefgründige Musik eines Samuel Barber.

Quattro Venti – das sind Wim Wollner, Kerstin Fabry, Peter Brand und Wolfgang Beckschäfer.

Eintritt frei

Das sagen Südwestfalens SPD-Bundestagsabgeordnete zur GroKo

6. März 2018

„Ich finde es richtig, in die große Koalition einzutreten“, stellt der Hagener René Röspel klar. Allerdings blieben die großen gesellschaftlichen Fragen weiter offen. „Der Koalitionsvertrag ist ja ein verwaltender mit lediglich kleinen Verbesserungen.“

Kein Wort dazu, wie die Zukunft der Kommunen mit ihren turmhohen Schulden und nicht minder geringen strukturellen Problemen gelöst werden soll. (…)

Dass nun die letzten Verfechter der Schröder-Agenda wie Steinmeier und Steinbrück von der Bildfläche verschwänden, sieht Röspel durchaus als beginnende Erneuerung in der SPD. Die dürfte auch nötig sein, um die große Zahl der GroKo-Gegner bei der Stange zu halten und tausendfache Austritte abzuwenden. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Peer Steinbrück ist nicht „nun“, sondern schon lange „von der Bildfläche verschwunden“, er war bis 2009 Kabinettsmitglied. Dagegen ist Frank-Walter Steinmeier immer noch präsent. Der heutige Bundespräsident war es, der die SPD zur Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU drängte.

Und mit Olaf Scholz rückt sogar eine weitere Hinterlassenschaft „der Schröder-Agenda“ ganz nach oben. Seit 2001 gehört er dem SPD-Bundesvorstand an und war unter Bundeskanzler Schröder Generalsekretär der SPD. 2007 wurde der Mann mit dem Spitznamen „Scholzomat“ Arbeitsminister in der Großen Koalition und damit Mitttäter am Hartz IV-Regime. Momentan ist Scholz kommissarischer SPD-Vorsitzender und darüberhinaus als neuer Bundesfinanzminister im Gespräch.

Fukushima weit weg ?

6. März 2018

Marode belgische Atomreaktoren zwingen zur Vorsorge auch in Hagen

Vor 10 Jahren, am 11. März 2008 um 14 Uhr 46 japanischer Zeit, kam es in Fukushima zu der bisher größten durch ein Atomkraftwerk ausgelösten Katastrophe: Hundetausende verloren alles und mussten umgesiedelt werden. Welche Folgerungen ziehen wir heute in Hagen aus dieser Katastrophe?

In nur 200 Kilometer Entfernung steht das belgische Atomkraftwerk Tihange, nicht viel weiter das Atomkraftwerk Doel. Je nach Windrichtung dürfte nach einem großen Unfall in einem dieser Kraftwerke in zwei bis vier Stunden eine radioaktive Wolke auch in Hagen sein.

Vergeblich hat Ministerpräsident Laschet vor zwei Wochen versucht, die belgische Regierung zur raschen Abschaltung der maroden belgischen Atommeiler Tihange und Doel zu bewegen.

In der Region Aachen kann jeder Haushalt seit Mitte 2017 Jodtabletten zur sogenannten Jodblockade nach einem Unfall im Atomkraftwerk erhalten.

Optimal wirkt die hochdosierte Jod-Einnahme drei bis sechs Stunden vor der radioaktiven Belastung. Eine Einnahme drei Stunden nach dem Eintreffen der Wolke wirkt nur noch zu 50 Prozent, und zehn Stunden nachher gar nicht mehr.

Deshalb fordern „Energiewende Hagen“, „Friedenszeichen Hagen“ und die Hagener Sektion der Ärzte gegen den Atomkrieg („IPPNW“) zum Fukushima Gedenktag die Hagener Verwaltung auf, der Bevölkerung Jodtabletten zur Jodblockade zur Verfügung zu stellen.   Eine zentrale Lagerung von Jodtabletten ist angesichts der Nähe zu den Atomkraftwerken sinnlos.

Die Tragödie von Fukushima hat endgültig mit dem Glauben aufgeräumt, dass durch Wissenschaft und Technik die Gefahren der Atomenergie zu beherrschen sind.

Deshalb müssen weltweit alle Atomrektoren verschwinden. Da auch der Rückbau der Atomkraftwerke große Strahlungsbelastungen bringen kann, müssen wir über Jahrzehnte noch alles tun, um die Menschen vor den Gefahren der Radioaktivität, die wir erzeugt haben, zu schützen.

Die Erde rund um Fukushima musste abgetragen werden und wird in schwarzen Säcken aufbewahrt. Aus den  beschädigten Reaktoren entweichen weiter radioaktive Substanzen.

Die Anzahl der an Schilddrüsenkrebs erkrankten Kinder steigt von Jahr zu Jahr.

Hagen Aktiv gründet eigene Abteilungen für Stadtbezirke

6. März 2018

Hagen Aktiv, die Wählergemeinschaft, die bei der letzten Kommunalwahl mit 8,1 Prozent viertstärkste Fraktion wurde, hat fünf eigenständige Abteilungen gegründet, jeweils eine im Einzugsbereich der fünf unterschiedlichen Hagener Bezirksvertretungen: Mitte, Nord, Hohenlimburg, Eilpe/Dahl und Haspe.

Darüber hinaus hat Hagen Aktiv bei der Jahreshauptversammlung Arbeitsgruppen zu den verschiedenen Ausschüssen des Rates zur spezifischen Vorbereitung der „Sachkundigen Bürger“, die für Hagen Aktiv in die Ausschusssitzungen gehen, gebildet. (…)

Quelle: wp.de

Zu teuer: Stadt Hagen will Prentzel-Büste nicht reparieren

6. März 2018

Metalldiebe hatten sie vom Friedhof gestohlen und beschädigt. Doch die Stadt will die Büste von Bürgermeister August Prentzel nicht reparieren. (…)

Quelle: wp.de

Erfolgreicher Tag der offenen Tür im Stadtarchiv

6. März 2018

Anlässlich des Tags der Archive präsentierte sich das Stadtarchiv Hagen am Sonntag (4. März) an seinem neuen Standort im Archivturm auf dem Campus des Wirtschaftsbetriebs Hagen (WBH) zahlreichen Besucherinnen und Besuchern (Foto: Stadt Hagen).

Über 700 Interessierte ließen sich von den Archivaren ausgewählte Stücke aus den zahlreichen Beständen des Stadtarchivs zeigen und erklären, darunter Bibeln aus dem 16. Jahrhundert, historische Zeitungen, Pläne und Fotos.

Das Stadtarchiv war im Oktober 2017 an den neuen Standort auf dem WBH-Campus gezogen und gehört mit seinen Beständen zu den größten Kommunalarchiven in Nordrhein-Westfalen.

Mark-E steigt aus Kohleverstromung aus

6. März 2018

Steinkohle-Block in Werdohl-Elverlingsen wird stillgelegt

Enervie steigt aus der Kohleverstromung aus und legt mit Wirkung zum 31. März 2018 den steinkohlebefeuerten Block E4 (310 Megawatt) im Kraftwerk Werdohl-Elverlingsen still (Foto: Enervie).

Das Kraftwerk wird vom Enervie-Tochterunternehmen Mark-E betrieben. „Wesentlicher Grund ist die fehlende wirtschaftliche Perspektive der Anlage vor dem Hintergrund der Veränderungen der energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen“, so Erik Höhne, Technischer Vorstand und Vorstandssprecher Enervie. Bereits zum 30. April 2014 hatte Enervie in Elverlingsen bereits den Steinkohleblock E3 mit einer Leistung von 186 Megawatt (MW) stillgelegt.

1982 als damals größte Erzeugungseinheit der Mark-E mit einer Leistung von 310 Megawatt (MW) am Standort Werdohl-Elverlingsen in Betrieb genommen, hat der Block E4 mittlerweile in 36 Jahren rund 180.000 Betriebsstunden und fast 2.000 Starts erreicht. Während der Block in dieser Zeit durchschnittlich rund 5000 Stunden pro Jahr in Betrieb war, fuhr er im vergangenen Jahr lediglich noch 780 Stunden.


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