„Cosmic Digits“ von Emil Schult

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mit einem Multimedia-Konzert zur Eröffnung von TRANSHUMAN ART CRITICS mit Emma Nilsson und Emil Schult

24.03.2018 – 08.04.2018, Osthaus-Museum Hagen

Eröffnung: Freitag, 23.03.2018 von 18:30 Uhr – 22:00 Uhr

Emil Schult verbindet in seinem malerischen Werk die sehr alte, ursprünglich aus China stammende Technik der Hinterglasmalerei mit unserer heutigen Betrachtung der Welt, die meist durch Glasscheiben, sei es die Autoscheibe, die Fensterscheibe oder durch Displays unserer vielen elektronischen Geräte geschieht.

So sehr sich die Perspektive des Menschen durch die Entwicklung der Technik wandelt, so projiziert Schult den Menschen in dessen Zusammenhang mit dem quasi unsichtbaren Mikrokosmos der Elektronik und der unfassbaren Weite des Universums. Innerhalb dieser Spanne verhandelt der Mensch die existentiellen Fragen, das Menschsein, stets neu. In ‚Cosmic Digits‘ werden zudem einige Portraits von Pionieren der technischen Entwicklung präsentiert, die das Leben des Menschen seit dem letzten Jahrhundert maßgeblich beeinflusst haben.

Zur Eröffnung der Ausstellung wird die Brunnenhalle des Osthaus Museums zum Schauplatz eines Abends über die Evolution der elektronischen Musik in der Medienkunst.

Das Duo Emma Nilsson und Emil Schult präsentiert ihre eigene Kompositionen sowie Werke, die sich auf Kompositionen einiger Pioniere der elektronischen Musik wie Karlheinz Stockhausen, Herbert Eimert (Gründer des Studios für Elektronische Musik, Köln) und Henk Badings beziehen.

Emil Schult führt als Conférencier durch den Abend und stellt die Werke vor, um zugleich die Multimedia Performance in den transformativen Prozess der elektronischen Technik einzubetten. Verschiedene Videoprojektionen dienen als visuelles Erlebnis und fügen sich mit der live gespielten elektronischen Musik zusammen. Die musikalische Performance bezieht teils eines der frühesten elektronischen Instrumente mit ein – das Theremin.

Für den Abend haben Emil Schult und Emma Nilsson eigens ein Werk mit Bezug auf Karl Ernst Osthaus geschaffen, das im Osthaus Museum uraufgeführt wird.

Die Performance findet am Freitag, den 23. März 2018 um 18.30 Uhr in der Brunnenhalle statt. Eingeladen sind alle Interessierten. Der Eintritt kostet 3€.

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