GWG stellt sich der Diskussion mit Bürgern in Wehringhausen

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Mit Politik und Vertretern des Lenkungskreises Soziale Stadt hat die GWG die zum Abriss anstehenden Wohnblocks in Wehringhausen besichtigt. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: „Diese Häuser sind alle Ende des 19. Jahrhunderts errichtet worden – die Grundrisse sind einfach nicht mehr zeitgemäß“, behauptet der geschäftsführende GWG-Vorstand Rehrmann nach Angaben der WPWR. Nur merkwürdig: Erfreuen sich doch gerade Gründerzeithäuser auch in Wehringhausen einer großen Beliebtheit. Natürlich nicht, wenn – wie in diesem Fall – seit Jahrzehnten nichts mehr in Erhalt und Modernisierung investiert wurde.

Interessant wäre auch die Frage, ob durch dieses Nichthandeln der GWG-Geschäftsleitung den Mitgliedern der Genossenschaft ein justiziabler materieller Schaden wegen des eingetretenen Wertverfalls der betreffenden Immobilien entstanden ist.

Laut Artikel machte Rehrmann „deutlich, dass die GWG die Wohnblock-Akte zuschlägt, wenn dort über ein Bebauungsplanverfahren die Entwicklung über Jahre stillgelegt werde“. Das könnte man als einen Versuch bewerten, politische Gremien zu erpressen. Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte hatte nämlich bereits Anfang November 2017 dem Rat der Stadt empfohlen, die Verwaltung zu beauftragen, für die möglichen städtebaulichen Veränderungen der Bebauung im Karree zwischen Minervastraße, Ewaldstraße, Gustavstraße und Lange Straße, ein Bebauungsplanverfahren einzuleiten.

„Wenn wir die angedachten Veränderungen an diesem Standort nicht vornehmen können, dann werden wir unsere Investitionen eben an anderer Stelle tätigen“, wird er weiter zitiert. Einen Erhalt der (durch Unterlassung selbst verursachten) maroden Bausubstanz schließe er für die GWG aus.

Siehe auch:

Abriss im großen Stil
In Hagen-Wehringhausen soll ganzer Wohnblock verschwinden

Ist das Wohnraum oder kann das weg?
Was die GWG in Wehringhausen abreissen will

CDU unterstützt Abrisspläne

Abrissbirne wäre ein verheerendes Zeichen
Gedanken zur Quartiersentwicklung in Wehringhausen unter Berücksichtigung der Wohnungsmarktstudie für Hagen

Wohnblock-Abriss sorgt für Bürger-Protest

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Eine Antwort to “GWG stellt sich der Diskussion mit Bürgern in Wehringhausen”

  1. Hansimäuschen Says:

    Hatte das Gutachten dieses Wuppertaler Professors, das Abriß und Neubau in großem Stil vorschlägt, nicht bereits allgemeine Zustimmung in der Kommunalpolitik gefunden ?
    Nimmt man jetzt das Integrierte Handlungskonzept und die vollmundig posaunte Einbeziehung der Bürger hinzu, stellt sich schon die Frage, ob Bürgerbeteiligung mal wieder als Show-Element dienen soll.
    Da Bürgermeinung selten homogen ist, kann man praktisch immer sagen, daß dies oder jenes der Bürger doch gewollt habe oder eben nicht. Auf großspurige Absichtserklärungen muß man jedenfalls nicht hereinfallen.

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