Zur Rhetorik des politischen Ressentiments

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Vortragsreihe „wissenschaftsgespräche“ der FernUni

22.11.2017 um 16:00 Uhr, Seminargebäude der FernUniversität, R. 1 – 3, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, Referent: Prof. Dr. Thomas Bedorf (Institut für Philosophie)

Die Politisierung unserer Gegenwart zieht ihre Kraft aus einem Aufbrechen affektiver Artikulationsformen des Politischen, und zwar sowohl in aktivierender („Wutbürger“) als auch in regierender, gouvernementaler Perspektive („governing by affect“). Ein solcher Affekt ist das Ressentiment, dessen Rhetorik uns allerorten begegnet: auf der Straße, in den digitalen Netzen und nicht zuletzt im Parlament. Mit Nietzsche und Scheler kann man verstehen, daß das Ressentiment ein spezifisch demokratischer Affekt ist. Je nachdem wie man damit umgeht, läßt sich darauf mit einem ressentimentalen bzw. einem emanzipatorischen Populismus antworten.

Die Veranstaltung unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs der FernUniversität richtet sich sowohl an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie an wissenschaftlich interessierte Bürgerinnen und Bürger. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Eine Antwort to “Zur Rhetorik des politischen Ressentiments”

  1. Harald Helmut Wenk (@drhwenk) Says:

    Sehr schön, dass proferssor bedorf sich dem zuwendet, was die menschen wirklich bewegt. FURCHT UND HOFFNUNG nämlich. ZUCKERBROT und PEITSCHE, WHIP & CARROT.

    Es ist schon so; bei den deutschen idealisten, kant, fichte, hegel geht sdie psycholohgire etwas verloren und mühsam rästeln wir immer rum, was deen das volk bei der ausführung der krzegstrategien zur „anerkennung“, „souveränitätsbilduing, „bei de stanger gehalten hat“ (identfikation mit denm ahggerssor). In der deutschen geschichte ist das wirklich sehr sehr ausserordentlich äztsehaft!!!!
    Blochs prinzip hoffnung – also mehr das „bild, der traum vomm zuckefrbrot“…,
    mus leife extrem viel von tbeologusvhen und künstleriscnbhen, phiosophischen
    „bildern.

    Die antwort mrxens/engels. FAMILIE; EIGENTUM; STAAT,
    die für die meisten auf die äußret von den priestern abhängige erchritliche ernähreeeghe zusammenschrumpfte, isz als normalismus, biopolitik, govrnmentralität noch vol in kraaft.
    Die kirche übernimmt, kssiert ein, dabei die „fluchtlinien“ des TRAUMES VOM ZUCKERBROT..

    DENN ALLDE LUST WIL EWIGKEIT; TIEFE TIEF EWIGKEIT:

    die stärkste allez gefühlsmächte, die TODESFURCHT wird direkt mit der „peitsche“(„überwachen undstrafen“),
    das ist die wohlbekannte ichbildung als schutzreaktion, AHAMKARA; auch von FREUD zugrundegelegt.
    verbunden, und die flichtlinie des wissens mit krankheitsangst praktiusch, ged was die psychologusche kometemnz angeht, versperrt. PATHOLOGISIERUNG mit entfremdeter expetenmedizin, tödlich der psychiatrie.

    Der wissenschaftsthereotscher validität wurde von foucault AKRIBISISCHST als nicht
    valide nachgdwiesen, wobei e in dur tifestenm gründ der öbetrflächliucjhkeut unse episztem hinasbstiebvgg.

    Geldobsession und machtobsession, verselbständigt zur entbettetenden, psychologusch konkjurenzgetriebenen ökonomie im politkruegsdgroßmeisteschach.

    Da kommt da wissen unter die räder.

    Obwohgl die moderene ihre legitimität aius de rmathmatik un manamathemtischrn physik zieht,
    blieben dire wissenscvhaftenm theolgisch an dr jandarre und selbst die phiosophie hat xssich nur marginal befreit.

    de philosophishe RATIONALISMUS, denen foucault und deleuze, der strukturalismus fiolgen, als naturlismus von spinpoza KIRCHRENKRTISCH durchgeführt, harrt noch imme dem ergreifen durch die massen. Die wedren geradezu mit aller macht davon abgebracht.
    Selbst durch die „abenteuer der dialektik“ (sarte). (beides!!)

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