Ein Werk von beängstigender Aktualität

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TOSCA – Ein Opern-Krimi mit musikalischen Hits im Theater Hagen

Veronika Haller als Sängerin Tosca und Karsten Mewes als Polizeichef Scarpia. Foto: Klaus Lefebvre.

Am 28. Oktober 2017 (19.30 Uhr, Großes Haus) findet die zweite Musiktheaterpremiere im Theater Hagen statt: Die Aufführung des populären Opern-Krimis „Tosca“ von Giacomo Puccini – in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Vom ersten Ton an beschwört diese 1900 in Rom uraufgeführte – und bis heute überaus beliebte – Oper eine politisch instabile Welt voller Bedrohungen herauf.

Es ist die Welt des Polizeichefs Scarpia, einem machtbesessenen Menschen, der seine Lust daran hat, Frauen mit Gewalt gefügig zu machen, bislang erfolgreich, nur die berühmte Sängerin Tosca ist unerreichbar. Sie lebt nur für die Kunst: »Vissi d’arte«. Politische Intrigen interessieren sie nicht, und sie liebt den Maler und Regimegegner Cavaradossi. Als ihr Geliebter jedoch den politischen Flüchtling Angelotti versteckt, explodiert die grausame Wirklichkeit mitten in Toscas Leben.

Sie muss als Zeugin vor Scarpia, der ihren Geliebten im Nebenzimmer foltert. Tosca muss sich entscheiden: Zur Verräterin werden, um den Geliebten zu retten? Ihre christlich-humanistischen Werte aufgeben? Ihren Körper verkaufen?

Man erlebt eine Tosca, die sich in der klaustrophoben Welt Scarpias zurechtfinden muss – eine Sängerin die alles an ein System verliert, das in seiner bösartigen Absurdität des Apparates Freiheit, Kunst und Liebe opfert. Am Ende wird Tosca der Geliebte genommen, sie wird zur Mörderin, und selber bleibt ihr nur der Selbstmord.

Puccini und seine Librettisten Giuseppe Giacosa und Luigi Illica kreierten ein Werk, das von herausragender Fertigkeit, mitreißender Emotionalität und auch heute noch von beängstigender Aktualität ist. Seine musikalischen Hits begeistern immer wieder ihre Zuhörer.

Für die musikalische Einstudierung und Leitung einer Neuinszenierung am Theater Hagen zeichnet erstmals der neue Generalmusikdirektor Joseph Trafton verantwortlich.

In der Regie von Roman Hovenbitzer, der Ausstattung von Hermann Feuchter (Bühne) und den Kostümen von Anna Siegrot (Kostüme) singen und spielen: Dirk Achille, Veronika Haller, Kenneth Mattice, Karsten Mewes, Xavier Moreno, Richard van Gemert, Rainer Zaun sowie Samra Arapi, Celina Igelhorst, Caroline Petrich (alternierend); Chor-, Extrachor, Kinder- und Jugendchor, Statisterie des Theater Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen

Weitere Vorstellungen: 11.11., 17.11., 24.11.; 6.12.2017; 7.1. (15 Uhr), 12.1., 17.1, 28.1 (18 Uhr); 9.2., 15.2., 11.3. (18 Uhr) 2018 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Eine Antwort to “Ein Werk von beängstigender Aktualität”

  1. drhwenk Says:

    ich kommentiere genau andesherum.
    WELCH SCHRECKLICH AUTHENTISCHEN ERRINEERUNGEN an brutale adels knechtschaftszerigten mit kirchlichen höllenangst“stuerung“.

    dies zeiten sind eswegen vorbei, weil in die höllenangst die angst vor KRASNKHEIT ndSCHMERZ mit einging, gedeuu einfach HOCHPHANTSIERT wurde.

    durch wisssenschafrt und technik sind ab blitz und donner aufwärts viele „strafen gottes“ mit hexen und härteikern als „usrache“ als schnödes „walten blinder naturkräfte“, meist nach partiellen differentiallgleichungem zweiter ordung elliptischen typs (maxwell, wärme, welle, gravitationspotentiale) ERKANNT WORDEN; was dei FURCHT MINDERT UND BERUHIGT.

    stattdessen wurde viel HOFFNUNG AUF BEQUEMES LEBEN mittelstechnimk freigesetzt.

    merkwürdigerweise setzen reiche, unterrnehmer, politiker und militäes fast alles daran, WELTWEIT; DOCH NOCH mit angst und schrecken alles auf IHR KONTO zu schauffeln.

    das gelt nicht ohne größte überhärten ab…

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