Das erste Design-Museum

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Das Deutsche Museum für Kunst in Handel und Gewerbe

Entwurf eines Tafelaufsatzes von J.L.M. Lauweriks für die Hagener Silberschmiede KEO. Foto: Stadtarchiv Hagen

In den Ausstellungsräumen des Hohenhofs erinnern Exponate des Hagener Handfertigkeitsseminars oder der Hagener Silberschmiede an das ehemalige „Deutsche Museum für Kunst in Handel und Gewerbe“. Daher lädt die Volkshochschule Hagen in Kooperation mit dem Osthaus Museum zu einer interessanten Führung durch die Räumlichkeiten des Hohenhofs am Mittwoch, 25. Oktober, von 16 bis 17 Uhr mit Dr. Elisabeth May ein. Der Treffpunkt ist vor dem Hohenhof, Stirnband 10.

Das von Karl Ernst Osthaus gemeinsam mit dem Deutschen Werkbund initiierte „Deutsche Museum für Kunst in Handel und Gewerbe“ war ein innovativer Museumstyp im 20. Jahrhundert. Als erstes Design-Museum im modernen Sinn reformierte es das traditionelle Kunstgewerbemuseum. Anstelle der Sammlung historischer Bestände stand die Förderung der aktuellen Produktion im Mittelpunkt.

Ausgehend von der Kritik an den ästhetisch überformten Gegenständen des Historismus, verfolgten Osthaus und der Deutsche Werkbund das Ziel, die Herstellung und Verbreitung des modernen „Designs“ voranzutreiben und in Ausstellungen zu zeigen. Das Deutsche Museum war mit der ersten Sammlung zeitgenössischen Designs ein Markstein in der Geschichte des „Industrial Design“.

Der Eintritt beträgt 9 Euro und wird vor Ort in bar kassiert. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1086 unter Telefon 02331/ 207-3622 oder hier.

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