Hans-Günther Toetemeyer verstorben

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Der frühere Hagener Bundestagsabgeordnete Hans-Günther Toetemeyer (SPD) ist tot. Wie erst jetzt bekannt wurde, verstarb er bereits am 14. Sep. 2017 an seinem letzten Wohnort in Trier.

Toetemeyer trat 1963 der Kölner SPD bei und wurde 1968 Mitglied des Vorstandes des Kölner SPD-Unterbezirkes. Ab 1975 war er Mitglied im Unterbezirksvorstand der SPD Hagen. Von 1964 bis 1967 Mitglied des Rates der Stadt Köln, war er von 1972 bis 1983 als Beigeordneter der Stadt Hagen verantwortlich für die Bereiche Schulen, Kultur und Sport.

1966 und 1970 wurde Toetemeyer als Direktkandidat im Wahlkreis Köln-Stadt V Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtags, dem er in der sechsten und siebten Wahlperiode vom 24. Juli 1966 bis 27. Mai 1975 angehörte. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Landtagsarbeit lagen in der Schul- und Hochschulpolitik. Hervor treten insbesondere seine Beiträge in den Auseinandersetzungen um die Schulreform (Gemeinschaftsschule vs. Bekenntnisschule) und die Einführung der Gesamtschule.

Bei der Bundestagswahl 1983 wurde Toetemeyer in den Deutschen Bundestag gewählt. Er erlangte das Direktmandat im Wahlkreis Hagen und war von 1983 bis 1987 als ordentliches Mitglied im Ausschuss für Bildung und Wissenschaft tätig.

Nachdem Toetemeyer von 1987 bis April 1993 auch noch stellvertretendes Mitglied des Auswärtigen Ausschusses war, rückte er danach auch als ordentliches Mitglied nach. Nach der Bundestagswahl 1994 schied er aus dem Parlament aus.

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