Hohenlimburg: Nur noch zwei Wochenmarkt-Stände

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Seit gestern sind es nur noch zwei Markthändler, die beim Wochenmarkt in der Innenstadt ihre Produkte anbieten: Thomas Arndt (Obst, Gemüse) und Birgit Radtke (Wurst, Käse, Eier). Die Stimmung war deshalb bei den Besuchern gereizt. Denn nach Familie Bien (Geflügel, Eier) hat sich auch Familie Obermeit (Käse, Wurst, Eier) leise, still und heimlich aus Hohenlimburg verabschiedet. Beide Markthändler wollen, so weiß es Maibritt Engelhardt, Vorsitzende der Werbegemeinschaft, ab der kommenden Woche ihre Produkte beim neuen Markt auf dem Friedrich-Ebert-Platz anbieten.

Was die Vorsitzende der Werbegemeinschaft wurmt, ist, dass ein Arbeitskreis aus Verwaltung, Hagen-Agentur und Markthändlern die „Friedrich-Ebert-Platz“-Idee ausgebrütet und sich niemand darüber Gedanken gemacht hat, welche Auswirkungen diese Entscheidung auf die anderen Freitagsmärkte in Hagen haben wird. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wen wundert es eigentlich noch, dass auch hier wieder die „Hagen-Agentur“ ihre Griffel im Spiel hatte? Dieses Unternehmen ist bisher nur durch Inkompetenz aufgefallen und trägt nichts zu einer positiven Entwicklung der Stadt bei. Dabei kostet der Laden nur Geld. Geld, das ausschließlich aus der Stadtkasse beglichen wird, obwohl die Kommune nur mit etwas mehr als 50 Prozent an der Bude beteiligt ist.

Während an anderer Stelle sinnvolle Dinge zusammengekürzt wurden, um wenige Tausend Euro einzu“sparen“, fließen in diesen aufgeblasenen Popanz laut Gesellschaftervertrag pro Jahr bis zu 1,5 Millionen Euro. Interessanterweise ist in diesem Fall von der Bezirksregierung, die sonst immer wieder gern die Folterwerkzeuge der Kommunalaufsicht vorzeigt, bisher nichts zu sehen und zu hören.

Es wäre nicht nachvollziehbar, wenn die Unterhaltung einer nichtsnutzigen Firma aus städtischen Haushaltsmitteln aus dem Arnsberger Wald heraus zur „Pflichtausgabe“ erklärt würde, während beispielsweise der Eigenanteil an der zu 90 Prozent mit Bundes-/Landesmitteln finanzierten „Sozialen Stadt Wehringhausen“ von Hagener Wohnungsgenossenschaften geschultert werden musste, weil es sich hier um eine „freiwillige Leistung“ gehandelt haben soll, die die verschuldete Stadt nicht erbringen darf.

Willkommen in Absurdistan.

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2 Antworten to “Hohenlimburg: Nur noch zwei Wochenmarkt-Stände”

  1. Elfriede N. Says:

    Keine Partei in Hagen geht gegen dieses „Unternehmen“ vor – da arbeiten 17 (!) Menschen und die Ergebnisse lassen einen nur schaudern. Aber es interessiert keinen. Das ist ein Versorgungsobjekt, nicht mehr und nicht weniger!

  2. Jürgen Dute Says:

    Mehr ist dem nicht hinzuzufügen!

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