„Die Allianz der Vernunft in Hagen hat sich bewährt“

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Claus Thielmann plädiert dafür, dass die Allianz der Vernunft im Hagener Stadtrat ihre Zusammenarbeit bis zum Ende der Wahlperiode fortsetzt. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Es sagt einiges aus über das Demokratieverständnis eines Ratsmitglieds, wenn es sich damit brüstet, daran mitgewirkt zu haben, das Rathaus aus dem Zentrum der Stadt in den Hinterhof zu verschieben. Immerhin ist das Gebäude, in dem sich der Ratssaal befindet, so etwas wie das steinerne Symbol kommunaler Demokratie. Es war seinerzeit die Idee der FDP, dieses Symbol aus dem Zentrum der Wahrnehmung zu entfernen und durch einen Konsumpalast zu ersetzen. Dass die Hagener Presse diesen Plan nach allen Kräften befeuerte und Stimmung gegen die Bürgerinitiative machte, die dieses Vorhaben verhindern wollte, hat schon damals niemanden gewundert.

Reichlich bedenklich wird es, wenn mit FDP-Thielmann ein führendes Ratsmitglied behauptet: „Im Februar haben wir uns zusammengesetzt – CDU, Grüne, Hagen Aktiv und FDP. Da wurde die Idee für Jamaika mit Erik O. Schulz als OB geboren. Er wurde als unser gemeinsamer OB aufgestellt und bei der Kommunalwahl Ende Mai 2014 gewählt.“ Denn Hagen Aktiv war damals mit einem eigenen OB-Kandidaten, Dr. Josef Bücker, zur Wahl angetreten und ist erst viel später als informelles Mitglied der „Allianz des Grauens“ beigetreten.

Dass ein Entscheidungsträger wie der FDP-Fraktionschef das schon vergessen hat? Nun, es kann halt jeden treffen, aber Thielmann zählt erst 64 Lenze, eigentlich kein Alter …

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