Weitere Maßnahmen erforderlich

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Luftreinhalteplan: Bezirksregierung drängt auf verschärfte Überwachung

Trotz deutlicher Verbesserungen bei der Belastung durch Stickstoffdioxid und Feinstaub werden in Hagen immer noch Grenzwerte überschritten. Deshalb wird der seit 2008 gültige Luftreinhalteplan (LRP Hagen 2008) um zusätzliche Maßnahmen ergänzt.

Die Maßnahmen des LRP Hagen 2008 haben dazu geführt, dass der NO2-Grenzwert am Belastungsschwerpunkt Enneper Straße seit dem Jahr 2012 und am Belastungsschwerpunkt Wehringhauser Straße seit dem Jahr 2014 eingehalten wird.

An den Belastungsschwerpunkten Graf-von-Galen-Ring und Märkischer Ring konnten  durch die Maßnahmen des LRP Hagen 2008  deutliche Belastungsabsenkungen, aber noch keine NO2-Grenzwerteinhaltung, erreicht werden. Dies wurde durch die Stickstoffdioxid-Messungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ermittelt. Daher wird der Luftreinhalteplan mit zusätzlichen Maßnahmen fortgeschrieben.

Die aktualisierte Ursachenforschung hat bestätigt, dass weitere Maßnahmen zur Reduzierung von lokalen Fahrzeugemissionen an den noch überschrittenen Belastungsschwerpunkten Graf-von-Galen-Ring und Märkischer Ring erforderlich sind.

Dies soll, flankiert von einer Reihe weiterer Maßnahmen, besonders durch den Bau der Bahnhofshinterfahrung, weiterer Verbesserungen im Bereich der Busflotte, die zeitliche Ausweitung des vorhandenen LKW-Fahrverbots und einer diesbezüglichen Erhöhung der Befolgungsrate durch gesteigerte Überwachung erreicht werden.

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Eine Antwort to “Weitere Maßnahmen erforderlich”

  1. Allan Qutermain Says:

    In Hamburg werden genauso wie in Hagen,
    2 Straßen auf ca. 300 Meter für den LKW Verkehr gesperrt.

    Aber gleichzeitig legen im Hamburger Hafen Fracht- und Passagierschiffe an, die mit Schiffsdiesel und Schweröl betrieben werden.

    Zählt man noch die Binnenschifffahrt dazu, dann Pusten diese Schiffe ein Vielfaches der Menge von NO2 aus,

    wie der Dieselverkehr von LKW oder PKW auf Deutschlands Straßen.

    Bei der Maierwerft in Papenburg und Finnland sollen jedes Jahr
    4 neue Passagierschiffe vom Stapel laufen.
    Alle noch betrieben mit Schweröl.

    Hier traut man sich aber seitens der Politik nicht mit Massnahmen
    heran. Ebenso ist während der Liegezeit der Motor am laufen.
    Umrüsten auf Landstrom ist für die Reedereien zu teuer.
    Das obige kann natürlich auch daran liegen, das diese Schiffe nach Panama, Malta oder Dom. Rep. wegen dem guten Wetter dort, ausgeflagt wurden.

    Hat einer von den Schlaumeier der Bezirksregierung schon einmal ausgerechnet, was die Flugzeuge die über Hagen kreisen,
    an den Feinstaub und NA2 beitragen.
    Die laufen bekanntlich mit Kerosin der verbrannt wird.
    Jeder will von seinen Regionalflughafen in der Pampa
    per Billigflieger nach Male,
    London oder Madrid, für 9,95 Euro bis 19.95 Euro.

    Oder was verbrennen diese Fernbusse?
    Davon sollen schon 2.800 Fernbusse, täglich​ die Citys ansteuern.
    Mit welchen Kraftstoff fahren die wohl?
    Schweinerei ist auch, das für die Fahrt Hagen nach Berlin für
    5 Euro, keine Maut fällig wird.

    Und die Kohlenkraftwerke die Rings um Hagen noch Kohle aus China,
    Kolumbien und Chile verbrennen, haben ja auch durch Hanni & Nanni
    ihre Daseinsberechtigung bis zum Jahr 2035 und noch länger.
    Der Russ der aus dem Schornstein in Herdecke kam,
    machte die Wäsche im Münsterland schwarz.

    Und Herdecke blieb von Feinstaub und NO2 verschont.

    Warum kann man nicht wie in Wuppertal auch Berg- und Tal Lage, den ÖPNV in Hagen auf Vordermann bringen?
    Von Solingen mit seinen O-Busse will ich gar nicht reden.

    Wenn Hagen seine City auch sperren will wie München und Stuttgart,
    wird eben in einer anderen Stadt auf der Grünen Wiese eingekauft.

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