Enervie muss Krippner doch das Weihnachtsgeld überweisen

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Ostern ist seit einigen Wochen vorüber, doch erst jetzt kann sich Mark Krippner (41), der abgewählte SPD-Fraktionschef, auf sein Weihnachtsgeld freuen: Das Arbeitsgericht Hagen hat ihm als Kläger 1291,44 Euro zugesprochen – einen Teil seines 13. Gehalts, das ihm sein Arbeitgeber „Enervie Vernetzt“ seit November aufgrund „externer Pfändung“ vorenthält. Zu Unrecht, wie die 3. Kammer durch Urteil (Az. 3 Ca 2248/16) befand. Das Geld muss deshalb nun ausgezahlt werden.

Aber nicht nur das: Der heimische Energieversorger unterlag vor Gericht auch mit seiner Gegenklage, mit der er von Krippner 5991,75 Euro zurückfordert – die dieser für Mandatstätigkeiten angeblich „ohne Rechtsgrund“ abgerechnet und erhalten hatte. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Eine komplette Niederlage des vom heimischen Blättchen gegen den ehemaligen SPD-Fraktionsvorsitzenden inszenierten Kampagnenjournalismus‘. Auf eine vom städtischen Rechnungsprüfungsamt im Juni 2016 vorgelegte umfangreiche Stellungnahme, die u.a. die Oberbürgermeister-Abteilung („Stadtkanzlei“) für Unstimmigkeiten in der Abrechnung verantwortlich machte (siehe: Neues zu „Krippners Stundenzettel“) ging die WPWR seinerzeit nicht weiter ein. Es erschien der Redaktion wohl nicht opportun, weil es nicht zur dort verfolgten Pro-Schulz-Agenda gepasst hätte.

Die viel interessantere Frage, was zur Abwahl Krippners geführt hat, ist dagegen bis heute nicht aufgegriffen und damit auch nicht geklärt worden. Politische Gründe wurden bislang weder vom Pressehaus noch von damit verbandelten Kreisen innerhalb der SPD genannt.

Krippner ist auch an dieser Stelle in der Vergangenheit kritisiert worden – allerdings aus politischen Gründen. Und nicht, um eine wie auch immer motivierte Schmierenkampagne zu fahren.

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4 Antworten to “Enervie muss Krippner doch das Weihnachtsgeld überweisen”

  1. Vlado Says:

    Ist es richtig, dass Oberbürgermeister Schulz Aufsichtsratsvorsitzender ist und Claus Rudel Betriebsratsvorsitzender der Enervie ist?

    Ein Schelm der was böses denkt…

  2. Michael Kramer Says:

    Es ist schon verrückt welche Machtspiele auf dem Rücken der SPD ausgetragen werden. Die ganzen Anschuldigingen die sich nun als Unwahrheiten herausstellen, sind schon gar unfassbar. Der Schaden für die Partei wird bleiben. Die SPD Hagen ist mit ihrer momentanen Führung absolut nicht wählbar.
    Das Einzige was dort regiert, ist das Chaos.

  3. Walter Palowiak Says:

    Große Teile der SPD-Fraktion sollten sich was schämen. Die Abwahl von Krippner war durch ein Lügengerüst inziniert und und durch (unhaltbare) anonyme Anzeigen vorangetrieben. Ohne Not wurde hier ein Herzblutpolitiker geopfert, der immer für seine SPD der Kümmerer vor Ort war (und weiterhin ist). Dafür (und auszuhalten was man ihm zu Unrecht angetan hat) verdient hohen Respekt. Es kam alles so, wie er es angekündigt hat. Weder straf- noch -arbeitsrechtlich bleibt etwas von den schweren Vorwürfen übrig. Gut so. Wie allerdings alle die, die ihn haben fallen lassen, jetzt noch in den Spiegel sehen können , ist mir rätselhaft. Das Außenbild der SPD -Fraktion ist fatal. Der Fall Muahma lässt tief blicken, da war man nicht so entscheidungsfreudig. SPD-Fraktion und Partei haben versagt. Wer so mit seinen Leuten umgeht, weckt beim Bürger kein Vertrauen. Der Bürger wird es quittieren – vielleicht schon am kommenden Sonntag. Noch eine Anmerkung zur Hagener WP. Ohne Not wurde hier jemand an den öffentlichen Pranger gestellt und nun rudert man fleissig zurück. Anders gesagt: Die WP berichtete über die Skandalisierung einer „Nicht-Affäre“.Ich hätte mir gewünscht, dass der Chef Inquisitor, Herr Weiske die Größe besessen hätte, den Freispruch 1. Klasse des Herrn Krippner selbst zu verfassen. Pustekuchen! Aber evtl. war er bei der Veröffentlichung des Artikels im Urlaub. Gut so, denn Luftveränderung würde auch im gut tun. Hagen würde ein Personalwechsel – insbesondere auch innerhalb der SPD- gut tun. Die derzeitige Führungsriege um Herrn Rudel und Herrn Schisanowski hat versagt.

  4. Allan Quatermain Says:

    Schon Mal ins Gedächtnis gerufen, wen die jetzigen Macher der hiesigen SPD in den Letzten Jahren den Todesstoß in ihren Reihen versetzt haben?

    Angefangen von 1 Ortsverein, mit Nummer 2 hat es nicht so funktioniert.

    Bis zur Nichtaufstellung von MandatsträgerInnen.
    Mit einer davon habe ich nebenbei super zusammengearbeitet.

    Der Ex-OB ist das beste Beispiel dafür.
    Man kann halten von ihm was man will.
    Der hatte bei dem Schmierentheater die Nase gestrichen voll.
    Und als Konsequenz bleibt bei dieser Intrigantentruppe nur noch der Austritt.
    Denn wer tut sich das an, durch alle Instanzen der Schiedsgerichtsbarkeit zu gehen?

    Die jetzige Führungsmannschaft der SPD passt auch besser zu dem Selbstdarsteller, der sich OB nennt.
    Oder wie er hier immer genannt wird, auf den Thron gesetzt von der Koalition der Willigen.

    Zu den Herrschaften Rudel und Schisanowski fehlt aber noch ein Dritter im Bunde, der Sonnenkönig aus Haspe.

    Auch der hat in der Vergangenheit und Jetztzeit so manchen Genossen und Genossin über die Klinge springen lassen.

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