E-Mobilität rechnet sich für Unternehmen

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Firmenbesuch von Johannes Remmel in Hagen

Die Grünen Hagen haben mit Johannes Remmel ein Hagener Unternehmen besucht, das seine Fahrzeugflotte schon früh auf Elektromobilität umgestellt hat. Sehr zum Vorteil für Klima und Portmonnaie, wir Klaus Peter Scheene zu berichten weiß.

Der Firmenbesuch der Grünen Hagen gerät zum Fachgespräch zwischen Elektromobilisten: Johannes Remmel ist mit einem E-Auto zum Termin gekommen. Vor der Firma Scheene parkt gleich eine ganze Flotte. Eigentlich wollte Scheene den Klimaschutz unterstützen, als er Elektrofahrzeuge für seine Firma kaufte. Doch nun stellt er fest, dass sich dieser Schritt auch wirtschaftlich lohnt.

Scheene ist ein Mann der Zahlen. Er spult sie routiniert ab, kann zu jeder Frage die passende Zahl nennen. 100 000 km fahren die Firmenfahrzeuge im Jahr. Die Umstellung auf Elektrofahrzeuge bringt eine jährliche Ersparnis bei den laufenden Kosten um 14 000 €. Dazu kommen über die Jahre sehr viel weniger Werkstattkosten, der Wertverlust ist bei E-Autos auch deutlich geringer als bei Verbrennern Für die notwendige Reichweite sind üblicherweise keine Zwischenaufladungen nötig, auch im Winter, da die Heizung inzwischen über Wärmetauscher sparsamer läuft. Ach ja, die Co² – Einsparung pro Jahr beträgt 11,6 Tonnen. Und die Nachbarn sind froh über weniger Lärm und Gestank.

„Ich stehe hier als lebender Beweis, dass E-Mobilität auch für Unternehmen funktioniert und sich rechnet“, erklärte Klaus Peter Scheene just an dem Tag, wo bekannt gegeben wird, dass Streetscooter ein komplett neues Werk für E-Fahrzeuge in NRW bauen will.

Dennoch muss noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden. Scheene sieht die Politik gefordert, mehr für den Ausbau der Elektromobilität und die notwendige Infrastruktur zu tun. Damit rennt er bei den Hagener Grünen und Johannes Remmel offene Türen ein.

Denn die Zeit drängt, vor allem in Bezug auf Luftreinhaltung. Um Verboten für Verbrenner in Innenstädten zu entgehen, die ab 2018 von Gerichten durchgesetzt werden könnten, setzt Johannes Remmel auf Anreize und eine Quote für E-Autos nach kalifornischem Vorbild.

„Um die Luft in den Innenstädten zu verbessern brauchen wir ein Bündel von Maßnahmen“, so Umweltminister Remmel. „Dazu gehören ein höherer Anteil an Elektromobilität, ein Förderprogramm für Busse mit Elektro- oder Wasserstoffantrieb und ein emissionsfreier Lieferverkehr in den Innenstädten. Dafür gibt es bereits ein Förderprogramm, an dem Hagen sich beteiligen könnte“, rät Remmel.

Der Hagener Bahnhof als wichtiger Knotenpunkt könne deutlich attraktiver werden, auch durch eine Öffnung zur neuen Hinterfahrung. Für einen attraktiveren Nahverkehr in ganz NRW haben Die Grünen gerade ein Modell vorgelegt. Statt komplizierter Tarife und einem Wechsel der Verkehrsverbünde soll es ein Ticket geben, mit dem man für zwei Euro am Tag durch ganz NRW kommt.

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2 Antworten to “E-Mobilität rechnet sich für Unternehmen”

  1. Allan Qutermain Says:

    Herr Remmel hat für sein grünes Gewissen, sich ein Dienstfahrzeug für​ ca. 115. 000 Euro zugelegt. Made in USA.
    Die Bildungsministerin auch eine Grüne, wechselt ihren Dienstwagen damit es keiner sieht, für Wahlkampftermine, auf einen Hybriden.

    Stand ja heute genug davon in der Zeitung und Internet.

    Ach ja, Herr Kretschmer, auch von den Grünen, hat sich gerade als Privat PKW einen neuen Diesel zugelegt.

    Frau Löhrmann fährt zur Info privat einen VW T5 Caravelle
    Und das ist kein Benziner.
    Vor ein paar Wochen hat sie darin noch einen Journalisten vom WDR kutschiert.

    Ihre Chefin hat gerade als neuen Dienstwagen einen 600er aus Stuttgart, als Dienstwagen in Empfang genommen.

    Privat wurde mal ein Auto aus Ingolstadt gefahren.

    Sonntags um 19.30 Uhr läuft diese Sendung, wo NRW Politiker diesen Journalisten in ihrer Privat Kalesche abholen und dann wird über Gott und die Welt, während der Fahrt gelabert.

  2. Allan Qutermain Says:

    Heute in vielen Newsletter,

    das zupflastern der Republik mit E-Tanksaeulen soll der Verbraucher über seine Stromrechnung finanzieren.
    So schwebt es ein Anbieter (Tennet,) für Stromleitungen vor.
    Die Lobbyisten schwärmen schon aus ihren Löchern zu der Politik aus.

    Damit der Strompreis noch etwas höher wird.
    Wir Deutschen zahlen ja nur schon den zweithöchsten Preis für Strom weltweit.

    Es gab Mal einen Bundesminister der Grünen, der wollte uns verklickern, dass die Energiewende für jeden Haushalt, monatlich

    nur den Preis einer Eiskugel ausmache.

    Die Eiskugel scheint im Laufe der Jahre bei nicht ganz 54 Prozent Abgaben und Steuern auf den Strompreis,

    nur größer geworden zu sein.

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