Drogenklinik – Kritik an Grundstücksverkäufen wird lauter

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Sind die Grundstücksverkäufe von der Stadt an die AWO sauber gelaufen? Eine Bürgerinitiative und ein Raumplanungs-Professor bezweifeln das. (…)

Für die Bürgerinitiative ist klar: Der Verkauf zweier Grundstücke im Deerth an die AWO ist nicht sauber gelaufen. „Die Stadt wusste schon vorher, dass die AWO die Klinik erweitern möchte. Vor diesem Hintergrund hätte das Gelände nie für den Preis von 1,60 Euro pro Quadratmeter verkauft werden dürfen“, sagt Volker Selter. Der Stadt sei immer bewusst gewesen, wie enorm der Wert des Geländes durch eine Umwandlung werden würde. „Dass die Grundstücke in zwei Teilen verkauft wurden, ist nur gemacht worden, damit das Geschäft am Rat vorbei abgewickelt werden konnte“, sieht die Initiative hier Kungelei. (…)

Für Raumplanungs-Professor Klaus Joachim Grigoleit (Uni Dortmund) haben die Grundstücksverkäufe und der vorhabenbezogene Bebauungsplan einen „extremen Beigeschmack.“ Grigoleit: „So macht man das nicht. Es ist ein Fall für die Kommunalaufsicht, ob mit dem Grundstück hier sparsam und im Sinne der Bürger umgegangen worden ist.“ Wenn die Stadt es in dem Wissen verkauft habe, dass es später Bauland werden könnte, könne das sogar Veruntreuung sein. Grigoleit: „Nicht abwegig, dass sowas auch durch die Staatsanwaltschaft geprüft werden könnte.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Baudezernent Grothe wird schon erklären müssen, warum das Grundstück nicht zusammenhängend, sondern in zwei Teile gestückelt verkauft wurde.

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4 Antworten to “Drogenklinik – Kritik an Grundstücksverkäufen wird lauter”

  1. Allan Qutermain Says:

    Ich war ja auch mal für diese Klinik.

    Aber wenn nur ein Teil stimmen sollte, stinkt das ganze zum Himmel.

    Hier werden die Bürger von der Politik, Verwaltung und AWO ganz gehörig verarscht. Ist ja nur ein Vorteil von 1,2 Millionen Euro.

    Das Gekungel mit den Wohlfahrtsverbänden in Hagen stinkt gewaltig.

    Beispiele gefällig, der oberste Guru der CDU beschließt auf seiner Federfuehrung, die Schließung des Hallenbad Mitte.
    Damit dann anschließend in Personalunion, der Caritas Verband das Gebäude für 1 Euro erwerben kann.

    Querbett sind Ratsmitglieder bei Wohlfahrtsverbände auf Lohnlisten.
    Bestimmt nicht wegen des Fachwissens.

    Und jetzt kommt dieser Sozenverein mit solchen linken Dingern um die Ecke.

    Frage, welche Rolle spielt der größte Baumeister allerZeiten, in dieser
    Geschichte? Hat wie immer bestimmt keine Ahnung?

    Der Knabe ist flüssiger wie Wasser.
    Überflüssig!

  2. Barbara Hanning Says:

    Lieber Allan Qutermain, ich bin etwas irritiert. Die meisten Ratsmitglieder sind Arbeitnehmer und in unterschiedlichsten Betrieben beschäftigt. Nur einige sind Selbstständig. Den Arbeitnehmern bei Wohlfahrtsverbänden zu unterstellen, sie stünden lediglich auf Lohnlisten ohne Fachwissen, ist doch eher Effekthascherei. Kommunalpolitker sollten ihr Mandat als Ehrenamt ausüben, sie sind eben keine Berufspolitiker. Sind die Ratsmitglieder Selbstständig, kann man ihnen Lobbyismus in eigener Sache unterstellen, sind sie Arbeitnehmer irgendeines Betriebes, kann man ihnen Lobbyismus im Sinne ihres Arbeitgebers unterstellen. Was nun? Mit besten Grüßen, Barbara Hanning, Arbeitnehmerin und grüne Ratsfrau

  3. Allan Qutermain Says:

    Das Sie irritiert sind wundert mich bei Ihrer Partei.

    Ich habe nicht geschrieben, alle oder den meisten Ratsmitglieder*Innen, sondern ein Teil.
    Ich komme im Stadtrat spontan auf 6 Namen.
    Das sind über 10 Prozent, in den 5 BVs komme ich mit meinen Fingern nicht mehr mit.
    (Da ist der Klerus noch nicht mitgezählt.)

    Und die in den Ausschüssen als Sachkundiger Bürger sitzen, scheinen Unendlich zu sein.

    Was ein Teil davon ist, überlasse ich den Lesern dieses Kommentar.
    Ich weiß, der Kämmerer hat ja Mal Buchhaltung gelernt.
    Oder?

    Auch habe ich nicht die Arbeit von Selbständigen oder Freiberuflern kritisiert. Nebenbei, ich gehöre auch dazu.

    Aber ich habe einen Tip für Sie.
    Greifen Sie doch Mal zu Suchmaschinen und da finden Sie leicht heraus, welche Berufe die Damen und Herren vor ihrer Karriere im Stadtrat hatten.

    Und ist die Parteikarriere zu Ende, reicht es immer noch für ein Pöstchen als Hausmeister in einen Seniorenzentrum.

    Wer mag das wohl sein?

  4. Allan Qutermain Says:

    Kleiner Nachtrag,

    es handelt sich nicht um ein Seniorenzentrum, sondern
    um eine Alten Tagesstätte in einen Stadtteil von Hagen.

    Renate Drews, ist das nicht die Kurzzeit – Regierungspräsidentin,
    die ihre gewonnene Freizeit in ihren Ferienhaus in Friesland verbringen wollte?
    Kann ich ja verstehen, nur Bücher lesen und im Garten das Unkraut zupfen, wird mit der Zeit langweilig.
    Und da lockt zum Abschluss der Politikkariere ein lukratives Pöstchen eines nahestehenden Wohlverbandes.
    Nebenbei, von der ehrenamtlichen Aufwandsentschädigung die dabei abfällt, träumt jede Krankenschwester in einen Vollzeitjob.

    Ach so, eine Ex-Buergermeisterin, nach dem es aus ist mit der Politikkariere, ist jetzt 2te Vorsitzende eines Sozialverbandes.

    Auch werden die Satzungen der Wohlfahrtsverbände, Hilfsorganisationen, Sozialverbaende oder Kirchlichen Verbände,
    auf Satzungsgemäße Aufgaben getrimmt.
    Viele Satzungen haben das Ausmaß von dicken Büchern im Laufe der Jahre angenommen.

    Auch das Kontrollieren von Ein- und Ausgehenden Geldern ist gleich null. Kassenprüfung, ich habe das Jahre gemacht.
    Hier wird nur das korrekte Buchen bestätigt.
    Und wenn es hart auf hart kommt, kommen Revisoren aus dem gleichen Verband zum Prüfen.
    Die der Kontrollierte bezahlen darf.

    In Berlin sind bei einen Wohlfahrtsverband immer noch, nicht abgerufene Spendengelder von der Flutkatastrophe in Thailand.
    (Wann war das noch Mal?)
    Damit das Geld nicht verschimmelt, hat man sich eine schnieke Bundesgeschäftsstelle von diesen Geldern gebaut.

    Ich halte diese NGOs, Wohlfahrtsverbände und Stiftungen als Plage
    des 21 Jahrhundert.
    Denn im Endeffekt darf der Steuermichel deren ganzen Wohltaten bezahlen.

    Gehört zwar nur nebenbei hier hin.
    In Aachen würden für die Sanierung des Dom mal
    eben 32 Millionen Euro hingeblaettert.
    Was der Staat dazu steuert, wird behandelt wie ein Staatsgeheimnis.

    Wieviele Leute mit Grundsicherung, niedrigen Renten oder Hatz4, könnte man damit ein kostenloses Ticket des ÖPNV geben?

    Protest von den Grünen und Linken, NULL.

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