Archive for März 2017

LautSprecher Hitler

19. März 2017

Vortragsreihe „wissenschaftsgespräche“ der Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften

22.03.2017 um 16:00 Uhr
Seminargebäude der FernUniversität, R. 1 – 3, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen

Referentin: Dr. Cornelia Epping-Jäger Lehrgebiet Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Geschichte der Medienkulturen

Der Vortrag analysiert die Stimmpolitiken des Nationalsozialismus, wobei die Frage im Vordergrund steht, inwieweit der NS wesentlich phonozentrisch agierte und seine politische Wirkung über akustische Evidenzstrategien organisierte. Die Verknüpfung von technischen Apparaturen, Stimmen der Redner, Instanzen der ideologisch-rhetorischen Aufrüstung sowie von Formen der Massenadressierung wird als ein von der NSDAP konzipierter medialer Großversuch beschrieben, in dessen Verlauf sich das der performativen Inszenierung von politischen Stimmen dienende Mediendispositiv LautSprecher herausbildete.

Die politisch-propagandistische Wirkung des NS wird also über visuelle Medien und das Medium Rundfunk hinaus vor allem dem Dispositiv LautSprecher zugeschrieben.

Leben die Alten auf Kosten der Jungen?

19. März 2017

Oder haben sich Rentnerinnen und Rentner nach langen Arbeitsjahren und nachdem sie die junge Generation aufs Leben vorbereitet haben Anspruch auf einen auskömmlichen Lebensabend? Und: Muss das überhaupt ein Gegensatz sein?

Am 21. März wollen der Seniorenbeirat Hagen und die DGB Senioren dieser Frage auf den Grund gehen. Sie laden gemeinsam ein zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Generationengerechtigkeit und Rente. Der Referent Daniel Kreutz beschäftigt sich mit Fragen wie: Warum wächst die Altersarmut? Leben die Alten auf Kosten der Jungen? Gibt es Alternativen zur aktuellen Rentenpolitik?

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 21. März, um 15 Uhr im Ratssaal im Rathaus an der Volme. Sie richtet sich an Jung und Alt. Alle Interessierten sind zum Mitdiskutieren willkommen.

Der Referent Daniel Kreutz ist Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses beim Landesverband NRW des Sozialverbands Deutschland (SoVD) und seit 2004 Mitglied des Landespflegeausschusses NRW. Er war von 1990 bis 2000 Mitglied des Landtags NRW und zuvor als gewerkschaftlich engagierter Betriebsrat tätig.

SPD beweist nach Streit- auch Versöhnungskultur

18. März 2017

Die parteiinterne Schiedskommission hat eine gütliche Einigung in den anhängigen Parteiordnungsverfahren gefunden. Nur ein Fall ist noch offen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: In dem Artikel werden die Namen aller Beteiligten genannt, mit einer Ausnahme: der des ehemaligen Altenhagener Ortsvereinsvorsitzenden fehlt wieder einmal. Bereits im Januar hatte das Blatt aus einem mehr als ein Jahr alten Artikel den Namen entfernt. Siehe dazu auch hier: WPWR säubert eigenen Artikel

Vertreter des Unternehmer Rat Hagen bei Wirtschaftsminister Garrelt Duin

18. März 2017

Am 15.03.2017 hatten die Vertreter des Unternehmer Rat Hagen, Winfried Bahn, Marc Simon und Henning Funke, die Möglichkeit die Initiative dem Wirtschaftsminister des Landes NRW Garrelt Duin in Düsseldorf persönlich in einem ausführlichen Gespräch vorzustellen. Eingeladen hatte der Hagener Landtagsabgeordnete Wolfgang Jörg (SPD), der das Gespräch auch moderierte.

Der Minister zeigte sich sehr gut informiert und betitelte den Ansatz „Wertvolles Hagen“ des Unternehmer Rat Hagen als „herausragend“ und im kommunalen Bereich derzeit „einzigartig“ in NRW. Besprochen wurden unter anderem die Themenfelder Strategische Ansiedlungspolitik, Gewerbesteuerstrategie, Arbeitsmarkt und die Ergebnisse des „Werte- und Strategiekompass Hagen“, den der Unternehmer Rat Hagen im Januar 2017 veröffentlicht hatte.

Der Minister sicherte zu, dass man das Projekt in seinem Ministerium aktiv verfolgen und zeitnah prüfen wird, welche Unterstützung und welche gemeinsamen Aktivitäten möglich sein werden.

Auch den Eschen in Hagen droht die Ausrottung

18. März 2017

Neben den Kastanien sind in Hagen auch die Eschen durch eine Infektionskrankheit in ihrem Bestand gefährdet. Ein Pilz lässt die Triebe absterben. (…)

Quelle: wp.de

„Road Opera“: Erfolgsroman „Tschick“ als Uraufführung in Hagen

18. März 2017

Wolfgang Herrndorfs Jugendroman „Tschick“ wird als Oper am Theater Hagen uraufgeführt. Heute (18. März) feiert das Musiktheater seine Premiere.

Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zweier Jugendlicher zählt nicht nur zu den erfolgreichsten Romanen überhaupt. Die Bühnenfassung war in der Saison 2012/2013 das meistgespielte Stück in Deutschland und im vergangenen Jahr lief Fatih Akins Filmadaption in den Kinos.

Für das Theater Hagen komponierte Ludger Vollmer die Musik zu „Tschick“. „Seine Road Opera folgt den Protagonisten Tschick und Maik von der stürmischen Abfahrt bis zum Glück auf stillen Feldwegen, von träumerischen Momenten unterm nächtlichen Sternenhimmel bis zur gefährlichen Hektik auf der Autobahn“, kündigt das Theater an. Andrew Finden und Karl Huml sind in der Inszenierung von Roman Hovenbitzer in den Hauptrollen zu sehen; die musikalische Leitung hat Florian Ludwig.

Das Theater Hagen hat sich bereits mehrfach mit Operninszenierungen populärer Stoffe einen Namen gemacht: 2011 feierte das Musikprojekt zum Film „Gegen die Wand“ Premiere, 2014 die Oper zum Kinohit „Lola rennt“.

Fehlt Hagen das Standing in der NRW-Landeshauptstadt?

17. März 2017

CDU-Landtagskandidat Helmut Diegel kritisiert das mangelhafte Engagement der SPD-Landtagsabgeordneten bei der gescheiterten Regionale-Bewerbung. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Was der politisch reanimierte Helmut Diegel hier verlauten lässt, kann als Wahlkampfgeklingel abgehakt werden. Der Landtagsabgeordnete Wolfgang Jörg (SPD) hat das eigentlich ganz gut gekontert.

Aber die entscheidenden Sätze finden sich in der Mitte des Artikels:

„Neben diesen politischen Scharmützeln wurde gestern aus der Kulisse der Landeshauptstadt signalisiert, dass die Bewerbung der Ruhr-Anrainer rund um Hagen als ausgesprochen schwach, emotionslos und ohne roten Faden wahrgenommen worden sei. Darüber hinaus sei die Präsentation vor Ort vor der Jury weit hinter den Darstellungen der übrigen Konkurrenten zurückgeblieben.“

Wer die Hagener Verhältnisse lange genug kennt, hält diese Beschreibung für sehr plausibel. Daran ändert auch die in der nachfolgenden Stellungnahme der SPD-Fraktion zitierte Meinung des Dortmunder Ratsherrn Hendrik Berndsen nichts, der von einer „guten Bewerbung“ spricht, die nicht berücksichtigt worden sei.

Siehe dazu auch:

Stellungnahme der SPD-Ratsfraktion

„Nichts anderes haben wir erwartet, weil wir ja das Reflexverhalten des Politikrentners Helmut Diegel auch aus anderen politischen Sachverhalten her kennen“, kommentiert SPD-Fraktionschef Claus Rudel die jüngsten Äußerungen des in Bochum wohnhaften Hagener Landtagskandidaten: Mülltonne aufklappen und über denjenigen ausleeren die – ob schuldhaft oder nicht – an der Regionale-Bewerbung gescheitert sind.

Eigene Ideen im Vorfeld? Null!

Eigene Impulse in die ihm zuzuordnende Landtagsfraktion? Null!

Respekt vor einer unabhängigen Fachjury? Null!

Im Nachgang selbst erklärtes Mauschelpotential. Hoch!

„Meine Fraktion, und ich bin mir sicher, dass ich auch für die SPD-Fraktionen der anderen beteiligten Städte entlang des Ruhrtals spreche, wird sich auf dieses Niveau nicht hinab begeben. Wenn wir auf Fehlersuche gehen, dann muss das fundiert und mit dem Blick nach vorne geschehen“, so Claus Rudel. Es müsse noch einmal deutlich gemacht werden, dass der Rat lange vor der Bewerbung um die Regionale das Ziel erklärt hat, das Ruhrtal mit seinen Seen zu einem attraktiven Freizeit- und Erholungsgebiet zu entwickeln. „Die Bewerbung um eine Regionalförderung ist nur ein Bestandteil“, so Rudel.

Das Scheitern bedeute daher jetzt keinesfalls die Aufgabe des Projekts. Die daraus entstandenen Kontakte und Arbeitskreise mit den Anrainerkommunen und dem RVR müssten aufrechterhalten, neue Wege hin zum Ziel gemeinsam erarbeitet werden.

Eine erste Stellungnahme in diese Richtung kommt bereits aus der Nachbarstadt Dortmund. Ratsherr Hendrik Berndsen, Dortmunder SPD-Vertreter im Planungsausschuss des RVR, meint dazu: „Es ist sehr schade, dass die gute Bewerbung von Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis keine Berücksichtigung für die Regionale gefunden hat. Gemeinsam mit dem RVR wollen wir daher jetzt nach Wegen suchen, wie man, trotz der Absage zur Regionale den Hengsteysee und den Harkortsee weiter entwickeln und die Freizeitqualität hier noch verbessern kann. Die SPD-Ratsfraktion Dortmund hat die Bewerbung gerne unterstützt und wird auch weiter daran mitarbeiten, die guten Ideen zum Beispiel im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA), die im Jahr 2027 im Ruhrgebiet stattfinden wird, umsetzen zu können.“

Was die Fehlersuche betrifft, so seien Zeitdruck und vor allem Personalmangel in der eigenen Verwaltung zu nennen. Claus Rudel: „Die Koalition der Unvernünftigen hat uns unserer Denkwerkstatt beraubt.“

Die Hagener Verwaltung sei nicht mehr in der Lage, Zukunftskonzepte vernünftig mit Mitarbeitern des Planungsamtes zu entwickeln, weil schlicht Stellen gestrichen wurden. Die vom Oberbürgermeister zugesagten zusätzlichen Planer seien bis heute nicht eingestellt worden. „Dieser Sachverhalt hat uns jetzt eingeholt“, so Rudel. Aber auch bei anderen für Hagen existenziellen Themen wie die Gewerbeflächen- und Wohnungsmarktentwicklung wurden von externen Gutachtern strukturelle Defizite aufgezeigt. Es fehlten auch bei diesen Themenfeldern schlicht die Mitarbeiter im Planungsamt, die Zukunftskonzepte für unsere Stadt entwickeln und sich nicht alleine im Tagesgeschäft der Bauleitplanung aufrieben.

„Wenn wir wollen, dass Menschen in Hagen auch zukünftig gut arbeiten, wohnen und ihre Freizeit verleben können, dann brauchen wir kluge Köpfe, die den Strukturwandel planerisch begleiten und in der Lage sind, regional zu denken und sich auch regional zu vernetzen. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Stadt und die Region uns diese Investition in gutes Personal wert sein muss.“

Andreas Rebers: „Amen“

17. März 2017

Kabarett-Gastspiel im Theater Hagen

Die Kabarett-Reihe im Theater Hagen wird am Sonntag, 19. März 2017 (18.00 Uhr, Großes Haus) mit dem Auftritt von Andreas Rebers fortgesetzt, der ein Programm unter dem Titel „Amen“ präsentiert.

Rebers (Foto: Theater) ist ein streitbarer Geist, der sich mit erhellender Schwarzmalerei und heiligem Zorn gegen religiöse Dogmen, Doofheit und politische Manipulation zur Wehr setzt und die Dinge benennt, die eigentlich niemand hören will. Da kommt es abseits moralischer Selbstzufriedenheit und Besserwisserei auch schon mal zu Missverständnissen. Aber dieser Mann sagt sich: »Bevor ich überhört werde – werde ich lieber falsch verstanden!«

Und das in einer Zeit, in der wir vor Lügenpresse, Hass und Angst gar nicht mehr ein und aus wissen. Einige befürchten sogar schon ein viertes Reich. Aber davor steht Reverend Rebers und sein ultimativer Gottesdienst. Dazu gibt es tanzbare Kapitalismus-Kritik mit Frau Flüchtling, Frau Hammer und Gästen aus längst vergangenen Zeiten. – Amen.

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Fracking: Keine weitere Genehmigung für Wintershall

17. März 2017

GRÜNE Christa Stiller-Ludwig erfolgreich im Kampf gegen Gasbohren

Die GRÜNEN in Hagen freuen sich über einen riesigen Erfolg im Kampf gegen die gefährliche Erdgasförderung durch Fracking. Die Bezirksregierung Arnsberg hat der Firma Wintershall die Konzession in den Feldern Rheinland und Ruhr nicht verlängert.

Maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hat die Hagener Kreisverbandssprecherin Christa Stiller-Ludwig, die in der Hochzeit der Diskussion um Fracking von der Landesregierung und vielen Verbänden als Wasserexpertin zu Rate gezogen wurde. Nun trägt die viele Arbeit Früchte.

Sowohl die Bezirksregierung Arnsberg, als auch die Firma Wintershall haben bestätigt, dass Wintershall die weitere Erkundung großer Gebiete in NRW aufgibt. Aktuell seien die Ablehnungsbescheide für die Felder Rheinland und Ruhr rechtskräftig geworden, hieß es aus Arnsberg. Die Geologie in den Wintershall-Feldern lasse keine Förderung ohne Fracking zu. Fracking zur Gasförderung sei in NRW aber verboten, wasserrechtliche Genehmigungen hätte man hier versagen müssen. Daher sei eine Verlängerung der Konzession gegenstandslos.

Christa Stiller-Ludwig feiert ihren Erfolg bescheiden: „Unsere Initiative, die Arbeit der GRÜNEN in Land und Bund und der daraus entstandene öffentliche Druck haben unumkehrbare Zerstörungen für unsere Region verhindert. Ich bedanke mich bei allen, die in unserem wunderbaren Netzwerk mitgearbeitet haben. Das Ende des Frackings in NRW ist ein wundervolles Beispiel, wie viel das Engagement von Bürger*innen bewegen kann.“

So sollen Hagens Wochenmärkte attraktiver werden

17. März 2017

Ein Freitagsmarkt mitten auf dem Ebert-Platz und das Werben um neue Händler: Die Stadt will die Hagener Wochenmärkte wieder attraktiver machen.

Die Händler hatten Alarm geschlagen. Die Bedingungen auf den zehn Hagener Wochenmärkten seien unflexibel, katastrophal und nicht zukunftsorientiert (…). Kritik kam in diesem Zusammenhang auch an Dezernent Thomas Huyeng und den ihm unterstellten Fachbereich für öffentliche Ordnung auf, der das Marktwesen in Hagen organisiert. Das Dezernat tue nichts. Jetzt liegt eine Vorlage der Verwaltung auf dem Tisch, die den Märkten neue Zukunftsperspektiven eröffnen soll. (…)

Quelle: wp.de

Fundsache: Türkei weist holländische Kühe aus

16. März 2017

Die diplomatischen Verstimmungen zwischen der Türkei und den Niederlanden treffen jetzt auch die Tierwelt. Der türkische Fleischverband schickt holländische Kühe zurück in ihre Heimat. (…)

Quelle: SPON

Regionale: Hagen konnte nicht überzeugen

16. März 2017

Bergisches Land, Südwestfalen und Ostwestfalen-Lippe erfolgreich

Südwestfalen und Ostwestfalen-Lippe richten die Regionalen 2022 oder 2025 aus. Aus sieben Bewerbern hat das Landeskabinett die Regionen zusammen mit dem Bergischen Rheinland für das umfangreiche Förderprogramm ausgewählt. Die konkrete zeitliche Abfolge wird noch festgelegt.

Die Regionen erhalten Fördermittel des Landes NRW in dreistelliger Millionenhöhe, um die Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden zu verbessern. Ziel der Regionalen ist es, Wirtschaft, Tourismus und die Mobilität der Menschen vor Ort zu verbessern.

Südwestfalen mit den Kreisen Soest, Olpe, Siegen-Wittgenstein, dem Märkischen Kreis und dem Hochsauerlandkreis war mit einer Bewerbung unter dem Motto „Digital – nachhaltig – authentisch“ erfolgreich. Dabei geht es darum, die Digitalisierung zu nutzen, um die Mobilität und die gesundheitliche Versorgung im ländlichen Raum zu verbessern und den Wegzug junger Leute zu verhindern. Das Strukturförderprogramm soll die Erfolge der Regionale fortsetzen, die bereits 2013 in der Region stattgefunden hat.

„Das neue Urbanland“ steht im Mittelpunkt der Regionale in OWL. Dabei geht es um ein neues Modell für die Beziehung zwischen Stadt und Land. Die ländlichen Gegenden sollen von Projekten zum Thema Mobilität, Wohnen und Wirtschaft sowie zur Gestalung der Natur- und Kulturlandschaft profitieren.

Das Ruhrtal mit der Stadt Hagen und den umliegenden Städten konnte nicht mit seiner Bewerbung überzeugen. Allerdings will die Landesregierung nun prüfen, wie sie die Entwicklung der Wirtschaftsregion entlang der B7 unterstützen kann.

Grüne: Eigennutz zählt

15. März 2017

Rainer Preuß, Ratsmitglied der Hagener Grünen, ist sauer auf die Bahn. Die will während der Oster- und Sommerferien wegen Bauarbeiten den IC- und ICE-Verkehr vom Hagener Hauptbahnhof einstellen.

Das ist ärgerlich. Andererseits wird der Bahn zu Recht seit Jahren vorgehalten, wegen des politisch vorgegebenen Börsengangplans Reparaturmaßnahmen systematisch verschoben zu haben. Jetzt ist offenbar so viel Not am Mann, dass massiv investiert werden muss.

Von einem „Grünen“ hätte man vor einigen Jahren noch eine differenzierte Stellungnahme erwartet. Ein Plädoyer für einen öffentlichen Personenverkehr vielleicht, und durchaus verbunden mit einer Kritik an mangelnden Investitionen sowie kundenfeindlichen Aktionen der Betreiber. Inzwischen bleibt nur noch der persönliche Nachteil, der kritisiert wird. Preuß kann seine Netzkarte nicht voll ausschöpfen.

Das darf man zu Recht kritisieren. Nur – hat man von Preuß mal irgendetwas Kritisches zum Zustand des öffentlichen Personennahverkehrs in Hagen gehört? Nein. Der Mann sitzt im Stadtrat und ist Mitglied der Grünen. Das ist das Problem.

Denn die Hagener Grünen haben sich aus der verkehrspolitischen Debatte schon vor Jahren abgemeldet. Die Zuschüsse zur Hagener Straßenbahn AG werden gekürzt – ok. Anschlüsse zur S-Bahn funktionieren nicht – egal. Luftbelastung durch motorisierten Individualverkehr – na schaun wir mal. Sonst kommt da nichts aus den grünen Reihen.

Bleibt nur der – selbst innerhalb der eigenen Partei umstrittene – Preuß. Wo es ans eigene Interesse geht, mobilisiert er auf einmal die Labermedien: WPWR und die Quasselnachrichten der WDR-Lokalzeit. Eigennutz zählt, sonst ist da nur heiße Luft.

Verkaufsoffene Sonntage in Hagen stehen auf der Kippe

15. März 2017

In vielen Städten stehen die verkaufsoffenen Sonntage auf der Kippe. Auch in Hagen. Ob die in gut sieben Wochen angesetzte Veranstaltung „Hagen blüht auf“ mit flankierendem offenen Sonntag stattfindet, ist momentan ungewiss. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Mär von den angeblich durch Sonntagsverkauf steigenden Umsätzen im Einzelhandel ist inzwischen aus der Berichterstattung verschwunden. Der Euro, der am Sonntag ausgegeben wird, ist eben am Montag nicht mehr in der Geldbörse. Außerdem stehen für einzelne Städte keine brauchbaren Statistiken zum Umsatz im Einzelhandel zur Verfügung. Anders als beispielsweise im verarbeitenden Gewerbe: Dort wird regelmäßig sogar der Exportanteil am Umsatz für jede der mehr als 400 Gemeinden in NRW erhoben.

Nitratwerte in der Ruhr bei Hagen zu hoch

15. März 2017

Umweltschützer beklagen zu hohe Nitratwerte in der Ruhr in Hagen – besonders durch Volme und Lenne. Das Trinkwasser ist aber nicht in Gefahr. (…)

Quelle: wp.de

Acht Klassen an Gesamtschule Eilpe werden aufgelöst

15. März 2017

Um die Integration von 36 ausländischen Kindern voranzutreiben, werden an der Gesamtschule Eilpe acht Klassen aufgelöst und neu zusammengesetzt. (…)

Quelle: wp.de

Kinotipp: Sonita

15. März 2017

Do 16.03.2017, 19:00 Uhr, Kino Babylon, Eintritt: 3,- €

Schweiz/ D/ Iran 2015, Regie: Rokhsareh Maghami, Doku, 90 Min.

Sonita stammt aus Afghanistan und lebt ohne ihre Familie in Teheran. Ihr sehnlichster Wunsch: eine berühmte Rapperin zu sein. Eine soziale Einrichtung unterstützt sie bei der Überwindung der Fluchttraumata und bei der Planung ihrer Zukunft, doch ihre Familie hat ganz andere Pläne: Sie plant, sie für 9000 $ an einen fremden Ehemann nach Afghanistan zu verkaufen und die Zeit drängt, da die Familie Geld braucht für die Hochzeit des Sohnes. Um sich Zeit zu verschaffen für die Verwirklichung ihres Traumes, gelingt es Sonita zunächst, die drohende Rückkehr nach Afghanistan zu verhindern. Sie stellt ein Musikvideo ins Internet, einen. Der furiosen Aufruf gegen die Zwangsheirat, der Sonitas entscheidend verändern wird.

Klarsichtkino in Kooperation mit der IG Metall.

Regelmäßige Investitionen sichern Qualität des Wohnens

14. März 2017

Zu viel Wohnraum für zu wenige Menschen – dieser Satz gilt auch in Hagen. Konzepte zur Stadtentwicklung müssen her.

Das Problem wird in allen Hagener Stadtbezirken angesichts der Leerstände erschreckend sichtbar: zu viel Wohnraum für zu wenige Menschen. Eine Leerstandsquote jenseits der Sieben-Prozent-Marke – an dieser Tendenz haben auch Flüchtlingswelle und EU-Zuwanderung nichts Grundlegendes geändert. (…)

Quelle: wp.de

Jahresempfang und Gedenken an Fukushima

14. März 2017

Teinehmerinnen des Friedenszeichens sowie Christa Stiller-Ludwig (Kreisverbands-Sprecherin), Karen Haltaufderheide (Bundestagskandidatin), Sylvia Löhrmann (grüne Spitzenkandidatin, stellvertretende Ministerpräsidentin), Sylvia Olbrich (Landtagskandidatin) und Verena Schäffer (innenpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion). Ganz rechts im Bild Oberbürgermeister Erik O. Schulz, schon im Abmarsch Richtung McDonalds.

Die GRÜNEN in Hagen boten bei ihrem traditionellen Jahresempfang mit Sylvia Löhrmann und Verena Schäffer MdL Gelegenheit zu Gesprächen und politischem Austausch. Im Anschluss nahmen Vorstand, Oberbürgermeister, Kandidaten und Sylvia Löhrmann am Gedenken für die Opfer von Fukushima teil.

„Hagener Impuls“ lockt touristisch kaum Leute in die Stadt

13. März 2017

Setzt Hagen in der Vermarktung noch auf die richtigen Sehenswürdigkeiten. Experten raten dazu, die Außendarstellung der Stadt zu verändern. (…)

Quelle: wp.de

Was bringt Hagen die Route der Industriekultur?

36 Sehenswürdigkeiten liegen in Hagen an der Route der Industriekultur. Viele davon sind schwer zugänglich oder schwierig zu vermarkten. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die offizielle Homepage der „Route der Industriekultur“ verzeichnet für Hagen nur drei Objekte. Woher die 36er-Liste kommt, erschließt sich nicht. Ebensowenig ist erklärbar, wie mit der Matthäuskirche und der Heilig-Geist-Kirche zwei Sakralbauten in das Verzeichnis gelangt sind.

Weder auf der Homepage der Stadt noch auf der des Historischen Zentrums (Leiter ist der im Text mehrfach erwähnte Ralf Blank) finden sich Hinweise auf die „Route der Industriekultur“. Da lässt sich natürlich gut jammern.

Ähnliches trifft auf den Bereich „Hagener Impuls“ zu. Fast nichts auf der Seite der Stadt Hagen, wenig im Internetangebot des Osthaus-Museums – und beim Historischen Zentrum? Siehe oben.

Aber der eindeutige Tenor liegt eben auch nicht mehr in der Vermittlung von Informationen. Es geht schlicht und ergreifend um Wirtschaftsförderung, diesmal beim Tourismus. So werden zwei Dinge, die man erst einmal „nicht in einen Topf werfen“ darf, wie WPWR-Autor Mike Fiebig (diesmal richtig) anmerkt, für ein drittes Anliegen instrumentalisiert.

Dieser Schuss wird wohl wieder einmal nach hinten losgehen.

Globalisierung bedrängt Rechtskultur – Rechtskultur begrenzt Globalisierung

12. März 2017

Die 57. Assistententagung Öffentliches Recht an der FernUniversität setzte sich mit aktuellen Fragestellungen sowie dem Spannungsverhältnis von Rechtskultur und Globalisierung auseinander

Der wissenschaftliche Nachwuchs aus dem Öffentlichen Recht tagte an der FernUniversität und in Hagen: Drei Tage beschäftigen sich die Juristinnen und Juristen in Panels und einer Podiumsdiskussion mit hochaktuellen Fragen zur „Rechtskultur und Globalisierung“. Mit dem Thema hatte das Organisationsteam der traditionsreichen 57. Assistententagung ein hochaktuelles gewählt.

Die sieben jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der FernUniversität waren sich nach der Konferenz einig: „Globalisierung und Rechtskultur stehen in einem gewissen Spannungsverhältnis. Durch die Globalisierung können sich zwar zum einen Universalwerte aus verschiedenen Rechtskulturen herauskristallisieren oder es kann mit der Zeit eine gemeinsame Rechtskultur erwachsen, wie es in den letzten 60 Jahren beispielsweise in Europa der Fall war – und hoffentlich weiter ist.“

Zum anderen setzten nationale Rechtskulturen der Globalisierung in gewisser Weise auch Grenzen: Wenn man sich etwa vor Augen führe, was die Verfassungsidentität eines Staates – also etwa einen unverrückbaren Kernbestand von Werten, Strukturen oder Institutionen – ausmache. „Auch der in einigen Staaten derzeit gegenläufige Renationalisierungstrend steht in diesem Kontext“, ergänzen die Juristinnen und Juristen. (…)

Quelle: FernUni

Gymnasium Garenfeld stellt den Betrieb im Sommer ein

12. März 2017

Das Gymnasium Garenfeld wird seine Pforten am Ende dieses Schuljahres endgültig schließen. Wie der Vorstand der Trägerstiftung bekannt gab, wird das 110 Jahre alte und einzige Privatgymnasium in Hagen seinen Betrieb zum 31. Juli aus finanziellen Gründen einstellen. (…)

Quelle: wp.de

Grünphasen zu kurz für alte und behinderte Menschen

11. März 2017

Die Stadtverwaltung lehnt die Forderung nach einer Verlängerung der Grünphasen an Ampeln ab. Auch Hilfstechniken werden nicht eingeführt. (…)

„Wir halten die Notwendigkeit von Grünzeitverlängerungen für Fußgänger an keiner Ampel für erforderlich“, so Jörg Winkler, Leiter der Verkehrsplanung im Rathaus. (…) Veränderungen zugunsten von Fußgängern könnten den Verkehrsfluss nachhaltig beeinträchtigen.

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Gesellschaft altert? Kein Thema. Stattdessen wird das „Ehrenamt“ hochgehalten, am besten kontrolliert durch die (von der Stadt organisierte) „Freiwilligenzentrale“. Erleichterungen im Alltag für ältere Menschen sind da nicht mehr notwendig.

Die Luft wird mit Abgasen und Feinstaub belastet? Egal. Dafür werden neue Straßen und Parkhäuser gebaut, die nur noch mehr motorisierten Individualverkehr anziehen. Dessen Reduzierung wird erst gar nicht ins Auge gefasst.

Verkehrsplaner Winkler drückt es ganz unverholen aus: Die Oma mit dem Rollator soll doch gefälligst auf die nächste Grünphase warten, damit der Pkw-Verkehr ungestört rollen kann: „Dann ist sichergestellt, dass man es über die Fahrbahn schafft.“ Im Gegensatz zum „Verkehrsfluss“, der nicht „beinträchtigt“ werden darf, kann der Fußgänger ruhig warten.

Jeder Ansatz der Umsteuerung weg vom nicht mehr zu bewältigenden Autoverkehr in dieser Stadt wird von den einschlägigen Lobbygruppen sabotiert und diskreditiert. Ein funktionsfähiger öffentlicher Personennahverkehr ist diesen Verhinderern einer besseren Zukunft der Stadt ein Dorn im Auge (siehe: Feindbild Bus) genauso wie bessere Bedingungen für Fußgänger. Oder für den Radverkehr. Durch die momentane Berichterstattung sollte man sich nicht täuschen lassen.

Leserbriefschreiber Helmut Isken trifft in derselben Ausgabe daher den Nagel auf den Kopf (online versteckt unter waz.de):

Grauenhaft und gefährlich

Seit mehr als 50 Jahren wurden lediglich große Schneisen in die Stadt geschlagen, um noch mehr Platz für Autos zu schaffen. Getreu dem Motto: Die Straße gehört dem Autofahrer, Radfahrer gehören in die Gosse! Inzwischen gibt es im Rathaus ein zaghaftes Umdenken. Offensichtlich aber nur deshalb, weil die Straßen mit parkenden Autos vollgestopft sind und die Autoschlange inzwischen an ihrem Schwanz erstickt. (…)

VHS-Führung: Hohenhof und Stirnband

10. März 2017

Thorn-Prikker-Haus am Stirnband. Foto: Dieter Fassdorf.

Eine spannende Besichtigung des Gesamtkunstwerks Hohenhof sowie des Straßenzuges Stirnband bietet die Volkshochschule Hagen in Kooperation mit dem Osthaus Museum am Mittwoch, 15. März, von 16 bis 18 Uhr an. Treffpunkt mit der Leiterin Dr. Elisabeth May ist vor dem Hohenhof, Stirnband 10.

Im Stadtteil Eppenhausen steht im Grünen ein architektonisches Highlight aus der Zeit des Jugendstils. Für den Hagener Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus errichtete der belgische Jugendstilkünstler Henry van de Velde von 1906 bis 1908 das Wohnhaus der Familie, den Hohenhof.

Heute zählt das Gebäude europaweit zu den wenigen begehbaren Gesamtkunstwerken im Jugendstil. Die Bestrebungen des gebürtigen Hageners Karl Ernst Osthaus reichten über die Planung seines Wohnhauses weit hinaus. Neben dem 1902 eingeweihten Folkwang -Museum plante Osthaus die Villenkolonie Hohenhagen, zu der auch der Hohenhof gehört.

In der Teilnahmegebühr von 9 Euro ist der Eintritt für den Hohenhof bereits enthalten. Das Team der VHS bittet um vorherige Anmeldung zu der Führung 1082. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3622.

Koepchenwerk: Erste Sicherungsmaßnahmen

10. März 2017

Am Koepchenwerk in Herdecke soll sich schon bald etwas tun: Gestern präsentierte die Industriedenkmalstiftung die Planungen für die bauliche Sicherung des historischen Pumpspeicherkraftwerks am Hengsteysee in Herdecke. Erst im November hatte die Stiftung das Denkmal übernommen.

Die Planungen sehen erste Grundsicherungen am Maschinen- und Kommandohaus sowie am Schieberhaus vor. Als weithin sichtbares Zeichen soll der sechs Meter hohe RWE-Schriftzug bald wieder leuchten. Die eigentliche Sanierung inklusive der Maschinenbestände und die Erschließung des Denkmals für Besucher folgen später.

Das Koepchenwerk ist Station mehrerer Themenrouten der Route der Industriekultur, die vom Regionalverband Ruhr (RVR) unterhalten wird.

„Sieben auf einen Streich“

10. März 2017

Sechstes Kammerkonzert im Auditorium des Kunstquartiers

Im sechsten Kammerkonzert unter dem Titel „Sieben auf einen Streich“ am Sonntag, 12. März 2017 (Beginn 11.30 Uhr) im Auditorium des Kunstquartiers Hagen werden klangschöne gemischte Septette für Streicher und Bläser von Max Bruch und Franz Berwald präsentiert.

Es spielen Alexander Schwalb (Klarinette), Mario Krause (Fagott), Ai Sakamoto (Horn), Katharina Eckert (Violine), Barbara Wanner (Violine), Hindenburg Leka (Viola), Katrin Geelvink (Violoncello) und Antje Haury (Kontrabass).

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Saskia Lipps gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). In dieser Kurzführung wird das Thema „Haus als Ort der Geborgenheit“ in den Gemälden von Emil Schumacher behandelt.

Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 7,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Fundsache: Es ist noch Suppe da

9. März 2017

Praktiken aus der Bezirksvertretung Haspe

Wollte sich die Bezirksvertretung Haspe Gelder zur persönlichen Bespaßung im nichtöffentlichen Teil der heutigen Sitzung genehmigen?

Es sieht ganz danach aus. Zunächst fehlte die Beschlussvorlage zum entsprechenden Tagesordnungspunkt, einen Tag später war sie plötzlich da. Aber als „nichtöffentlicher“ Vorschlag, unterzeichnet von Bezirksvorsteher Dietmar Thieser (s. Abb.).

Darin ist nicht nur zu lesen, dass 1.500 Euro für einen Planwagen, auf dem sich das Gremium dem Volk präsentiert, nebst zugehörigem „Wurfmaterial“ investiert werden sollen. Auch erfährt der geneigte Interessierte, dass die BV eine „Kirmeskommission“ unterhält.

Nun, irgendwo muss die Kohle für „Repräsentationszwecke“ ja bleiben. Mit 8.000 Euro verpulvert die BV Haspe mehr als ein Viertel ihres Etats in Höhe von 30.000 Euro für ihre Selbstdarstellung. Selbst die, gemessen an der Einwohnerzahl, mehr als dreimal so große BV Mitte kommt mit einem geringeren Betrag aus.

Während an anderen Stellen in den vergangenen Jahren gekürzt wurde, bis die Schwarte kracht, gilt für die Inszenierung der eigenen Bedeutsamkeit die Leitlinie „Es ist noch Suppe da“.

Dieses Selbstverständnis illustriert auch ein rares Filmdokument mit Ausschnitten einer BV-Sitzung; der Sitzungsleiter tritt hier unter dem Pseudonym „Jupp Schmitz“ auf:

Hochmoderne Radboxen für Hagen

9. März 2017

Ausgerechnet die Straßenbahn AG soll Betreiber werden

Die Nutzung des Fahrrads und die damit verbundene Radverkehrsplanung wird in Hagen in den kommenden Jahren deutlich stärker in den Fokus gerückt.

An den Bahnhöfen Heubing, Hohenlimburg und Vorhalle sowie am Hagener Hauptbahnhof werden insgesamt 34 hochmoderne und elektronisch verschließbare Radboxen errichtet. Pendler können so ihr Fahrrad diebstahlsicher und witterungsgeschützt abstellen und die Boxen zukünftig über eine App oder eine Internetseite reservieren und buchen.

Das Hagener Vorhaben ist ein Teilprojekt eines Verbundvorhabens mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und insgesamt 15 weiteren Kommunen, die gemeinsam mit einem Beitrag am Wettbewerb teilgenommen haben. Die Stadt Hagen erhält für ihr Vorhaben rund 180.000 Euro an Fördermitteln aus dem Wettbewerb und stellt rund 20.000 Euro an Eigenmitteln für die Errichtung der Boxen zur Verfügung.

Alle Abstellanlagen werden mit einem elektronischen Schließsystem und entsprechendem Hintergrundsystem mit einer Verbindung zu einer Reservierungs-App oder Webseite ausgestattet.

Der Haken an der Sache: Ausgerechnet die Hagener Straßenbahn, die schon beim Busverkehr nicht gerade die beste Figur abgibt, soll für die Fahrradboxen als Betreiber auftreten, also sich sowohl um die Funktionsfähigkeit der Fahrradboxen kümmern als auch die Nutzer beraten und betreuen.

Die OB-Etage jubiliert natürlich: Damit stärke die Straßenbahn ihre Position als „Mobilitätsdienstleister“. Auch als Anbieter von Carsharing hatte sich das städtische Verkehrsunternehmen bereits einmal versucht und war kläglich gescheitert.

Neun Vorschläge für mehr Fahrradfreundlichkeit

9. März 2017

Wo hakt es? Wo gibt es gut funktionierende Radstrecken in Hagen. Die Ortsgruppe des ADFC nimmt das Stadtgebiet in den Blick und macht Vorschläge. (…)

Quelle: wp.de

Theater hautnah: „Tschick“

9. März 2017

Offene Probe und Werkstattgespräch zur Uraufführung der Oper „Tschick“

Bei der Probe: Karl Huml (Tschick) und Roman Hovenbitzer (Regisseur). Foto: Klaus Lefebvre.

Eine spannende Uraufführung steht im Theater Hagen an: Die Oper „Tschick“ von Ludger Vollmer, der in Hagen bereits bestens bekannt ist durch seine Opernaufführungen von „Gegen die Wand“ und „Lola rennt“, und der in dieser Spielzeit „Komponist für Hagen“ ist.

Im Vorfeld zur Uraufführung/Premiere findet am Samstag, 11. März 2017, eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Theater Hautnah“ im Theater Hagen statt. Diese beginnt um 10.45 im Theatercafé mit einer kurzen Einführung in diese Oper, sodann wird die Bühnenorchesterprobe im Großen Haus besucht, und anschließend geht es zum Werkstattgespräch wieder ins Theatercafé, in welchem das Produktionsteam mit dem Regisseur Roman Hovenbitzer, dem Bühnen- und Kostümbildner Jan Bammes, dem musikalischen Leiter Florian Ludwig, dem Komponisten Ludger Vollmer sowie der Dramaturgin Ina Wragge Einblicke in dieses Werk und dessen Umsetzung auf der Hagener Bühne geben wird.

Der Eintritt ist frei.

Chancen der Ufer herauskehren

9. März 2017

60 Interessenten beteiligen sich an der Bürgerwerkstatt zum Harkortsee. Die Finanzierung der meisten Projektideen scheint tatsächlich möglich. (…)

Quelle: wp.de

Rollup für den Seniorenbeirat

9. März 2017

Zu Beginn der Sitzung des Seniorenbeirats am heutigen 9. März um 15 Uhr im Rathaus wird die Schülerin Ina Deckenhoff dem Gremium den Entwurf eines Rollups präsentieren.

Der Seniorenbeirat der Stadt Hagen hatte die Mediengestalterklasse am Cuno-Berufskolleg gebeten, sich Gedanken über Motive und Gestaltung zu machen, eine Bitte, auf die die Lehrer Heike Tesch und Herr Harendza gern eingegangen sind. Aus den vier interessantesten Entwürfen wählte ein Gremium des Seniorenbeirats der Entwurf aus, der jetzt vorgestellt wird. Dieser Entwurf gibt am besten die Aufgaben des Beirats wider.

Der Seniorenbeirat honoriert die Arbeit mit einer Spende von 100 € an den Förderverein des Cuno-Berufskollegs.

Andreas Kroll kehrt der SPD den Rücken

8. März 2017

Andreas Kroll, Ex-Ratsherr aus dem Hagener Norden, möchte die politische Bühne dem Nachwuchs überlassen und zieht sich aus der SPD zurück. (…)

„Insgesamt muss ich feststellen, dass die soziale Gerechtigkeit verloren gegangen ist“, glaubt Kroll nicht an den aktuellen Martin-Schulz-Hype und fühlt sich an alte Wahlversprechen erinnert, die nie umgesetzt wurden. „Ich habe da so meine Erfahrungen gemacht.“ (…)

Quelle: wp.de

Radverkehr – Verbesserungen nur zu Lasten des Autoverkehrs

8. März 2017

Ist ein Neudenken beim Radverkehr und im öffentlichen Nahverkehr nur schöne Rederei oder ist es am Ende wirklich gesellschaftlich gewollt in Hagen? „Das wird sich jetzt bald alles zeigen“, sagt Jörg Winkler, der Verkehrsplaner der Stadt. In den kommenden Tagen flattert eine ausführliche Befragung in die Briefkästen von 6800 Hagener Haushalten. Zudem steht die Verwaltung kurz vor der Beauftragung eines Planungsbüros, das aufzeigen soll, wie Hagen fahrradfreundlicher werden kann. Der Verzicht auf bestehenden Auto-Verkehrsraum zugunsten von Radfahrern steht zur Diskussion. (…)

Wie viele und welche Personen in Hagen welches Verkehrsmittel und aus welchem Grund benutzen, ist der Stadt unbekannt. Das soll sich jetzt ändern. Bus- und Bahnangebot sollen optimiert werden. (…)

Die Ortsgruppe Hagen des Allgemeinem Deutschen Fahrradclubs hört das alles gern, vernimmt es aber auch mit größter Skepsis. „Wir glauben nicht, dass das Thema Radfahren tatsächlich schon richtig in den Köpfen der Verwaltung verankert ist“, sagt Ortsgruppen-Mitglied Peter Matthias. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Beim Thema ÖPNV laufen sich die ewigen Verweigerer und Verhinderer bereits warm, siehe: Feindbild Bus

„Lebendiges Judentum“ in der Alten Synagoge Hohenlimburg

8. März 2017

Die Alte Synagoge in Hohenlimburg. Foto: Dieter Fassdorf.

Eine spannende Führung durch die Alte Synagoge Hohenlimburg, Jahnstraße 46, bietet die Volkshochschule Hagen am Samstag, 11. März, von 10.30 bis 12 Uhr an.

Im Mittelpunkt steht die Besichtigung der Dauerausstellung „Lebendiges Judentum“ mit dem Referenten Horst Gerber, Studiendirektor a. D., der seit Jahren bei der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hagen und Umgebung e. V. ehrenamtlich tätig ist. Gerber gibt einen Überblick über die verschiedenen Kultgegenstände sowie die jüdischen Feste. Die Besucher lernen Beschneidungsbesteck und Gebetsmantel, Gebetsriemen, einen jüdischen Hochzeitsring und Hochzeitsverträge sowie verschiedene Gegenstände zu den Festen kennen. Im Mittelpunkt steht die Torarolle. Leittexte, Fotos und Zeichnungen ergänzen die Ausstellungsstücke.

Das Team der VHS bittet um Anmeldung für den kostenlosen Vortrag 1361 unter Telefon 02331/207-3622.

Eine „gewisse“ regelmäßige Leerung

7. März 2017

HEB räumt erstmals Versäumnisse bei Papiercontainern ein

Ein typisches Bild: Container bis zur Halskrause gefüllt. Weiteres Altpapier kann nur noch daneben gestellt werden. Foto: DW.

Es ist ein chronisches Problem des Hagener Entsorgungsbetriebs (HEB): Die städtische Tochtergesellschaft ist nicht dazu in der Lage, die Papier- und Altglascontainer so zu entleeren, dass die Bürger nicht regelmäßig dazu gezwungen sind, ihre Wertstoffe neben den Behältern abzulegen, weil diese überquellen und nicht mehr zu befüllen sind.

Mit fleißiger Schützenhilfe durch das lokale Monopolblatt WPWR wurde in der Vergangenheit die Schuld an der dadurch verursachten Verschmutzung des Umfelds der Container den Bürgern zugeschoben. Jetzt räumt der HEB erstmals eigene Verantwortung ein – aber nur ganz sachte.

Am morgigen Mittwoch steht das Thema auf Antrag der SPD-Fraktion auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl. In Eilpe wurde nach Angaben der SPD (wieder einmal) ein Containerstandort abgebaut. Von der Verwaltung seien im Gegenzug Erweiterungen der Containerkapazitäten an anderen Stadtorten zugesagt worden. Dadurch sollte die Gesamtkapazität zur Entsorgung von Glas und Papier im Bereich Eilpe erhalten werden.

Der Augenschein zeige jedoch an den vorhandenen Standorten überquellende Container und massive Verschmutzungen. Die SPD fragt deshalb nach den Zeitintervallen der Containerleerungen und danach, ob und wenn ja wo zusätzliche Container aufgestellt wurden.

HEB-Bereichsleiter Liedtke räumt in seinem Antwortschreiben ein, dass überhaupt keine Ersatzcontainer aufgestellt wurden: „Aus Sicht der HEB GmbH stehen (sic!) im Stadtgebiet von Eilpe eine ausreichende Anzahl von Containerstandorten zur Verfügung.“

Auch mangelnde Leerungsfrequenzen können seitens des HEB nicht länger geleugnet werden: „In letzter Zeit ist es zu unregelmäßigen Leerungen der Standorte gekommen.“ Man versuche, eine „gewisse“ regelmäßige Leerung zu organisieren. Begründet werden die Mängel mit „zurzeit grassierenden Krankheitswellen“. Da mangelhafte Leerungen bereits seit Jahren Dauerzustand sind, müssen „Krankheitswellen“ beim HEB ebenfalls Dauerzustand sein.

Auch zu den von HEB und Presse mantraartiv vorgetragenen Behauptungen, die Containerstandorte seien permanent durch Rest- und Sperrmüll verunreinigt, legt Bereichsleiter Liedtke plötzlich den Rückwärtsgang ein: „Vieles was an den Standorten abgestellt wird, ist Papier und Glas, was eigentlich in die Container gehört.“ Dort aber wegen mangelhafter Leerung nicht mehr hineinpasst, hätte er ergänzen müssen.

Schon Ende Januar hatte die Fraktion „Bürger für Hohenlimburg“ (BfHo) in der dortigen Bezirksvertretung die mangelhaften Leerungsintervalle kritisiert und eine bedarfsgerechte Leerung beantragt. Damals schob Liedtke die Verantwortung für „die Belästigung und Verdreckung rund um die Wertstoffsammelbehälter“ noch weit vom HEB weg und versuchte sie auf „unachtsame Zeitgenossen“ abzuwälzen.

Interessant ist auch die Abstimmung über den Antrag in der Bezirksvertretung Hohenlimburg. Neben Antragsteller BfHo stimmte nur noch die SPD-Fraktion für eine „bedarfsgerechte Leerung“, die anderen Gruppierungen wollten offensichtlich lieber eine weitere Vermüllung akzeptieren, anstatt den HEB in die Pflicht zu nehmen. CDU und Hagen Aktiv stimmten jedenfalls dagegen, die GRÜNEN enthielten sich. Damit war der Antrag abgelehnt.

So bleibt das Thema für die Stimmungsmache erhalten. Vielleicht war das ja auch Sinn und Zweck der Ablehnung.

Haushaltsbefragung: Wie mobil ist Hagen?

7. März 2017

Wie mobil ist Hagen? Mit einer erstmals durchgeführten umfassenden Haushaltsbefragung möchte die Stadt Hagen als Aufgabenträger des öffentlichen Personennahverkehrs die täglichen Wege der Bürgerinnen und Bürger innerhalb der Stadt besser kennenlernen und bei der Neuaufstellung des Nahverkehrsplans berücksichtigen.

Neben den grundlegenden, gesetzlich vorgegebenen Inhalten des Nahverkehrsplans bildet die nachfrageorientierte Optimierung des Bus- und Bahnangebotes einen zentralen Schwerpunkt. Fahren die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Hagen täglich mit dem Auto zum Einkaufen oder nehmen sie hierzu lieber das Fahrrad? Benutzen sie den öffentlichen Nahverkehr auf ihren Arbeitswegen oder laufen sie eventuell zu Fuß zum Büro? Wie viele und welche Personengruppen aktuell welches Verkehrsmittel aus welchem Grund benutzen, ist der Stadt unbekannt. Das soll sich ändern.

Um aktuelle Erkenntnisse über das Verkehrsverhalten der Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt zu gewinnen, wird die Befragung bei zufällig ausgewählten Haushalten durchgeführt. Die Stadt Hagen bittet rund 6.800 Haushalte Auskunft darüber zu geben, welches Verkehrsmittel sie wählen, um von einem Ort zum anderen zu gelangen.

Eine Stadt mit Lebens- und Bewegungsqualität zeichnet sich auch durch optimale Bedingungen für die Nahmobilität aus, weshalb der Rad- und Fußverkehr ebenfalls einen wichtigen Stellenwert in der Befragung einnimmt. Darüber hinaus wird die Meinung der Hagener Bürger zu dem Thema ÖPNV abgefragt – was ist gut, was ist schlecht, wo gibt es konkret Verbesserungsbedarf im Stadtgebiet?

Die Befragung wird durchgeführt vom Büro StadtVerkehr – Planungsgesellschaft mbH & Co. KG, einem Stadt- und Verkehrsplanungsbüro aus Hilden. Aus den Ergebnissen über das Verkehrsverhalten der Befragten sollen mögliche Optimierungsmaßnahmen im Bereich der Verkehrsplanung abgeleitet werden. Die ausgewählten Haushalte bekommen in nächster Zeit Unterlagen zugestellt und werden gebeten, an der Befragung teilzunehmen.

Die Stadt hofft auf eine hohe Teilnahmebereitschaft der im Zufallsprinzip ausgewählten Haushalte. Neben den Fragen zu speziellen Themen der Mobilität werden übliche Standardfragen gestellt, wie sie bereits mehrfach bundesweit von renommierten Institutionen verwendet wurden. Das sichert auch die spätere Vergleichbarkeit der Daten.

Diplomingenieur Jean-Marc Stuhm, Geschäftsführer der Büro StadtVerkehr Planungsgesellschaft mbH & Co. KG, rechnet damit, dass nach zeitiger Rücksendung der ausgefüllten Unterlagen seitens der Bürger, schon im Sommer dieses Jahres erste Ergebnisse der Befragung vorliegen können.

Klau-Kids geraten zunehmend ins Visier der Polizei

6. März 2017

Die Hagener Ordnungsbehörden haben den Druck auf jene in der Stadt lebenden Rumänen und Bulgaren, die als problematisch gelten, in den letzten Monaten permanent verschärft. Neben den regelmäßigen Kontrollen von Wohnungen, Sozialmissbrauch und einwohnermelderechtlichen Aspekten werden inzwischen auch Kinder, die durch Straftaten auffällig geworden sind, ins Visier genommen. Beamte suchen die Eltern der „Klaukids“ auf und reden ihnen ernstlich ins Gewissen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Und wieder schwingt im Subtext dieses Heuel-Elaborats Rassismus mit. So erfolgt zuerst der Hinweis auf „jene in der Stadt lebenden Rumänen und Bulgaren, die als problematisch gelten“. Deutsche, „die als problematisch gelten“, gibt es wohl nicht. Auch keine „Klaukids“ mit deutschen Eltern.

Die Headline erweckt den Eindruck, als nähme das Problem zu. Im Beitrag selbst findet sich kein Hinweis darauf. Überhaupt finden sich keinerlei statistische Angaben. Die könnten schließlich auch der Zielrichtung des Artikels zuwider laufen.

Denn es geht hier um Stimmungen, nicht um Fakten. Bestenfalls um „alternative Fakten“. So wie bei einem Bericht Ende Februar, als die Zeitung ihren Lesern bereits Vollzug meldete, während die Stadt noch von „Überprüfungen“ sprach.

Mit keinem Wort erwähnt der Autor, dass die Unverletzlichkeit der Wohnung unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes steht. Erwirken die Behörden, die offenbar in die Wohnungen hineingehen, vorher einen entsprechenden richterlichen Beschluss?

Die Mitarbeiterin des Jugendamts war ja wohl drin, denn sie weiß: „Die Wohnungen sind gut eingerichtet und blitzblank.“ Die Kinder seien gut genährt und ordentlich gekleidet. Von Vernachlässigungen und Gesundheitsproblemen könne jedenfalls keine Rede sein.

Tja, wer hätte das gedacht – bei den „Zigeunern“?

„Null-Null-Siebzig Operation Eaglehurst“

5. März 2017

Marlies Ferber liest bei der „Nacht der Bibliotheken 2017“ in der Hasper Bücherei

marlies_ferberDie Hasper Autorin Marlies Ferber liest aus ihrem Roman „Null-Null-Siebzig Operation Eaglehurst“. Foto: Catherine Collin

Im Rahmen der landesweiten „Nacht der Bibliotheken 2017“ rückt die Stadtteilbücherei Haspe, Kölner Straße 1, am Freitag, 10. März, die moderne Rolle der Bücherei als Treffpunkt und Kulturstätte in den Mittelpunkt und lockt gleich mit zwei interessanten Veranstaltungen – mit einer Lesung und eine Ausstellungseröffnung.

Das Abendprogramm um 19 Uhr wird von der Hasper Autorin Marlies Ferber gestaltet, die aus ihrem Roman „Null-Null-Siebzig Operation Eaglehurst“ liest. Durch kleine Überraschungen wird der Abend interaktiv. Nach der Lesung können die Krimis der Autorin erworben und von ihr signiert werden. Der Einlass im Torhaus ist um 18.45 Uhr, der Eintritt ist frei.

Für alle kunstinteressierten Hasper bietet der Künstler Dieter Galhoff vormittags um 11 Uhr mit seiner Ausstellungseröffnung mit Aquarellen und Fotos historischer Ansichten der Hasper Bücherei zwischen 1910 und 2017 einen guten Grund, die Stadtteilbücherei zu besuchen.

„The place to be“ oder „der angesagte Ort“ lautet das diesjährige Motto der landesweiten „Nacht der Bibliotheken“. Denn die Besucher schätzen ihre Bücherei längst nicht mehr nur als Buchausleihe. „Die Bücherei ist ein Ort des sozialen Miteinanders, vor allem für den interkulturellen Dialog“, weiß Charlotte Lehmann, hauptamtliche Leiterin der beiden Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg.

Pünktlich zu der „Nacht der Bibliotheken 2017“ feiert der Förderverein der Hasper Stadtteilbücherei sein fünfjähriges Jubiläum. Anlässlich dieser beiden Festtage freut sich sowohl das Team der Stadtteilbücherei Haspe als auch der Förderverein LeseZeichen e. V. besonders auf das bunte Programm.

Kulturdezernentin beim 5-Uhr-Tee

5. März 2017

In der nächsten Fünf-Uhr-Tee-Veranstaltung, auch unter dem Titel „It’s tea time“ bekannt, am 9. März 2017 (17.00 Uhr im Theatercafé des Theater Hagen) begrüßen Edeltraud Kwiatkowski und Jürgen Pottebaum als ihren Gast die Kulturdezernentin der Stadt Hagen: Margarita Kaufmann.

Was wird die gebürtige Schwäbin, Journalistin, Pädagogin und Schulleiterin über ihre bisherigen und derzeitigen Tätigkeitsfelder, über die aktuelle Hagener Kulturpolitik sowie über ihre privaten Interessen und Hobbys berichten? Darauf darf man gespannt sein.

Der Eintritt beträgt 5 Euro inklusive eines Getränkes.

Karten unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.


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