Blaue Bohne

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Baubeginn am Grün- und Freizeitareal „Bohne“

Grundriss des Areals, Anklicken öffnet eine größere Darstellung. Alternativ auch Gesamtansicht als PDF.

In den kommenden Monaten wird sich die auf Grund ihrer Form „Bohne“ genannte Fläche an der Wehringhauser Straße im Auftrag der Stadt Hagen und unter Leitung des Wirtschaftsbetriebs Hagen (WBH) in eine innerstädtische Grün- und Freizeitanlage verwandeln.

Großzügige Rasenflächen, hergestellt mit einer speziellen Bodenmischung aus der Kompostierungsanlage des WBH, werden von befestigten Wegen und Baumreihen durchzogen.

Abgeschirmt vom Straßenverkehr durch die Häuser der Wehringhauser Straße und den Lärmschutzwall der Bahnhofshinterfahrung werden unter anderem eine Streetballfläche, ein dreidimensional modellierter Asphaltparcours als „Pumptrack“ für Fahrräder und ein überdachter Unterstand für die Oettinger-Freunde („Null teuer. 100% Qualität“) entstehen.

Diese „Blaue Bohne“ entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zu der mit Rasen grün getarnten Giftmüllkippe neben der Villa Post. Auch das neue Areal ist belastet. Bereits im Jahr 2012 waren unter Leitung des WBH die alten Fabrik- und Lagerhallen auf der Fläche hinter den Häusern der Wehringhauser Straße abgebrochen worden.

In der Folgezeit wurden auf dem Gelände die Abbruchmassen aus dem Bau der Bahnhofshinterfahrung auf dem Gelände einer ehemaligen Batteriefabrik in Form eines langgezogenen Hügels eingebaut und mit einer Abdichtung aus Bitumen und Boden als Schutz gegen die Ausspülung von Schadstoffen wie Blei und Cadmium versehen.

Voraussichtlich zum Ende des Jahres 2017 ist mit der Fertigstellung der Grün- und Freizeitanlage zu rechnen. Die Kosten der Anlage belaufen sich auf rund 660.000 Euro.

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Eine Antwort to “Blaue Bohne”

  1. Allan Qutermain Says:

    Die Erben der Familie Quandt müssen sich für das Verschwinden der Giftstoffe, vor Lachen nicht mehr ein kriegen.
    Anstatt selbst für die Entsorgung der Blei- und Cadmium Rückstände zu sorgen, erledigt das die Stadt Hagen mit Einbuddeln im Erdreich.

    Ich würde dort noch nicht einmal einen Hund das Beinchen heben lassen. Geschweige Kinder neben den Wegen toben und tollen lassen.

    Muss zur Zeit große Mode sein, Giftstoffe zu verbuddeln.
    In Leverkusen soll die A 1 über die Ex-Giftmuellkippe von Bayer führen. Wenn das passiert, ist Bayer seine Sorgen Betreff dieser Kippe los. Der Steuerzahler kommt dann für die Entsorgung und weitere Abdichtung auf.
    Kann man ja verstehen, die haben ja gerade Monsanto für Milliarden Euro gekauft.

    Das Bundesumweltministerium sucht zur Zeit ein Plätzchen für den Atommüll. Ich hätte einen Tipp, an der Umgebung in Wehringhausen wird sich bestimmt noch etwas finden. Plane drüber, dann Dreck, fertig ist das Endlager für die nächsten Tausend Jahre.

    Hat doch auch in der Asse so geklappt. Oder?
    Die dort gelagerten Fässer haben keine 40 Jahre vor Durchrostung
    gehalten.

    Aber die Plane und etwas Erdreich sollen in Wehringhausen für die Ewigkeit halten. Für wie blöd will man die Bevölkerung noch halten?

    In anderen Nobelviertel von Hagen, wäre eine Armada von Anwälten und Gutachter aufgetaucht.

    Aber mit der dortigen Bevölkerung kann man es ja machen.

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