Klangrede zum 8. Sinfoniekonzert

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Generalmusikdirektor Florian Ludwig im Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Cemile Giousouf und weiteren Gästen

Die achte „Klangrede“ in dieser Spielzeit findet am Sonntag, 26. März 2017 um 11.30 Uhr in der Synagoge Hagen (Potthofstr. 16) statt.

In dieser Veranstaltung wird in die h-Moll-Messe von J. S. Bach eingeführt, welche im achten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen (am 28. März 2017, 20 Uhr, Stadthalle Hagen) unter dem Titel „Glaubensbekenntnis“ aufgeführt wird.

Die h-moll-Messe gilt als eines der größten Meisterwerke der Musikgeschichte. Der überkonfessionelle Charakter des Werkes zwischen katholischer Messe und Verwendung lutherischer Melodien zeigt ähnlich Beethovens neunter Sinfonie vereinende und weltumfassende Gedanken. Mit der Messe komponierte Bach sein persönliches Glaubensbekenntnis, aber auch sein künstlerisches Testament, das seine kompositorische Meisterschaft der Nachwelt sichern sollte.

Im Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Cemile Giousouf sowie mit weiteren Gästen wird Generalmusikdirektor Florian Ludwig die Bedeutung des Glaubens für das Leben des Einzelnen erörtern. Welche Rolle spielt der Glaube im Alltag? Wie sollte das Verhältnis von Religion und Staat gestaltet sein? In welchen Momenten hilft der Glaube, wo bringt er Konflikte?

Der Eintritt zur „Klangrede“ ist frei.

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Eine Antwort to “Klangrede zum 8. Sinfoniekonzert”

  1. Harald Helmut Wenk Says:

    der einfluss des glaubens und speziell des christentums auf die kultur ist so groß,
    das es ex negativo säkularisierung und nicht verwissenschaftlichung heisst – weil
    die auch gar nicht so recht bis heute stattgefunden hat.

    das liegt an der entbettung der ökonmie, die alles andere quasi eher GELD-magisch
    dominiert und die wirtschaft (subjekt) selbst zutiefst irrational gewinngesteuert, geldeogistisch,
    vergessellschaftet (prädikat).

    whrend die professionellen prister und thelgen gemäß D’Alembers schmäh handeln:
    predige, bis es die andern galen, dann glaubst du es selbst,
    wissen alle, dass es sich beim glauben um verebungsfragen(!!!!!!!!) handelt.

    daher die viele heuchelei und smalltalk-kultur –
    alles 3 zusammengenommen.

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