Globalisierung bedrängt Rechtskultur – Rechtskultur begrenzt Globalisierung

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Die 57. Assistententagung Öffentliches Recht an der FernUniversität setzte sich mit aktuellen Fragestellungen sowie dem Spannungsverhältnis von Rechtskultur und Globalisierung auseinander

Der wissenschaftliche Nachwuchs aus dem Öffentlichen Recht tagte an der FernUniversität und in Hagen: Drei Tage beschäftigen sich die Juristinnen und Juristen in Panels und einer Podiumsdiskussion mit hochaktuellen Fragen zur „Rechtskultur und Globalisierung“. Mit dem Thema hatte das Organisationsteam der traditionsreichen 57. Assistententagung ein hochaktuelles gewählt.

Die sieben jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der FernUniversität waren sich nach der Konferenz einig: „Globalisierung und Rechtskultur stehen in einem gewissen Spannungsverhältnis. Durch die Globalisierung können sich zwar zum einen Universalwerte aus verschiedenen Rechtskulturen herauskristallisieren oder es kann mit der Zeit eine gemeinsame Rechtskultur erwachsen, wie es in den letzten 60 Jahren beispielsweise in Europa der Fall war – und hoffentlich weiter ist.“

Zum anderen setzten nationale Rechtskulturen der Globalisierung in gewisser Weise auch Grenzen: Wenn man sich etwa vor Augen führe, was die Verfassungsidentität eines Staates – also etwa einen unverrückbaren Kernbestand von Werten, Strukturen oder Institutionen – ausmache. „Auch der in einigen Staaten derzeit gegenläufige Renationalisierungstrend steht in diesem Kontext“, ergänzen die Juristinnen und Juristen. (…)

Quelle: FernUni

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