Koepchenwerk: Erste Sicherungsmaßnahmen

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Am Koepchenwerk in Herdecke soll sich schon bald etwas tun: Gestern präsentierte die Industriedenkmalstiftung die Planungen für die bauliche Sicherung des historischen Pumpspeicherkraftwerks am Hengsteysee in Herdecke. Erst im November hatte die Stiftung das Denkmal übernommen.

Die Planungen sehen erste Grundsicherungen am Maschinen- und Kommandohaus sowie am Schieberhaus vor. Als weithin sichtbares Zeichen soll der sechs Meter hohe RWE-Schriftzug bald wieder leuchten. Die eigentliche Sanierung inklusive der Maschinenbestände und die Erschließung des Denkmals für Besucher folgen später.

Das Koepchenwerk ist Station mehrerer Themenrouten der Route der Industriekultur, die vom Regionalverband Ruhr (RVR) unterhalten wird.

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Eine Antwort to “Koepchenwerk: Erste Sicherungsmaßnahmen”

  1. Allan Qutermain Says:

    Ich war ja Anfangs auch für den Erhalt des Koepchenwerk.
    Aber wo ich heute im Fernsehen hörte, dass die Sanierung zu einen Industriemuseum mehrere Millionen Euro kostet, musste ich Schlucken.
    Vom Dach, über den Beton, bis zu dem Schriftzug ist alles Marode.
    Und RWE ist fein raus, man lässt erst alles verkommen und erspart sich sogar die Abrisskosten.

    Dafür darf der Steuerzahler den Erhalt jetzt bezahlen.
    RWE bekommt sogar ihre Reklame bezahlt.
    Oder beteiligt sich RWE an den Kosten?
    Nicht das die Aktionäre dann am Hungertuch Darben.
    Oder der Boni für die Manager weniger dann wird.

    EON hat diese Woche trotz Mise in der Bilanz, 2 Euro pro Aktie ausgeschüttet. Boni gab es auch noch.
    Die Atom- und andere Kraftwerke würden ja ausgesourt.
    Was über 37 Milliarden an Ewigkeitkosten beträgt, darf der Steuerzahler blechen. Die Stromkonzerne müssen sich vor soviel Dummheit der Politik, vor Lachen nicht mehr eingekricht haben.
    Jedenfalls, die Lobbyisten waren ihr Geld wert.

    Ich Frage jetzt mal ganz Ketzerisch,
    wieviele Schulen könnte man für die Sanierung bauen?
    Es soll mir jetzt keiner damit kommen,
    das Eine hätte mit den Anderen nichts zu tun.

    Linke Tasche und Rechte Tasche werden immer noch gefüllt vom Steuerzahler.

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