GRÜNE Hagen gegen G 9

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Volksbegehren „führt besorgte Eltern hinters Licht“

Der Vorstand der GRÜNEN Hagen positioniert sich kritisch zum derzeit laufenden Volksbegehren „G 9 jetzt“.

Mit der nachvollziehbar klingenden Forderung nach einer Rückkehr zu G 9 an Gymnasien verbinde das Volksbegehren eine Unterrichtskürzung an allen anderen weiterführenden Schulen. Verbunden damit würden nach Angaben der GRÜNEN auch die Lehrerzuweisungen gekürzt. Das Volksbegehren tauge nicht für eine Lösung des Problems und spanne „Menschen für seine Gruppeninteressen ein“. Es handele sich hierbei um ein „wahltaktisches Manöver“. So lauten die Kernpunkte der Hagener GRÜNEN gegen eine Teilnahme der Bürger am laufenden Volksbegehren.

Die GRÜNEN müssen sich allerdings die Frage gefallen lassen, ob sie sich mit dem Festhalten an einer Regelung, die in anderen Bundesländern wegen erwiesener Unsinnigkeit bereits wieder abgeschafft wurde, nicht ebenfalls für „Gruppeninteressen“ – nämlich der Interessen der Wirtschaftlobby – haben einspannen lassen.

Und ob es sich bei dem Beharren auf G 8 nicht erst recht um ein „wahltaktisches Manöver“ handelt, um Schulministerin Löhrmann (GRÜNE) bei den bevorstehenden Landtagswahlen den Rücken frei zu halten.

Zu der Frage, wie denn „eine Lösung des Problems“ aussehen könnte, ergehen sich die Hagener GRÜNEN hingegen in Schweigen.

Inhaltlich verwahrt sich die Initiative „G 9 jetzt“ gegen die ihrer Meinung nach zunehmend verbeiteten „Falschmeldungen“. Von einer Benachteiligung von Gesamtschulen und anderen gebundenen Ganztagsschulen durch das Volksbegehren könne keine Rede sein. Gesamtschulen und andere Ganztagsschulen verlören keine einzige Stunde und es würden dort keine Lehrerstellen gestrichen. Der gebundene Ganztag werde nicht angetastet, alle Ressourcen blieben erhalten.

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Eine Antwort to “GRÜNE Hagen gegen G 9”

  1. Allan Qutermain Says:

    Was ist das denn für eine verquere Logik von den Grünen?

    In der Schule beim Rechnen nicht aufgepasst?

    Das G8 zu G9 erspart angefangen von Hausmeistern, Schulsekretariat, Lehrkräfte, bis zu Klassenzimmer, etc.
    den Kostenträger Land und Kommune, Pi mal Daumen,

    ca. 12 Prozent der Kosten.

    Es gibt ja auch keine Überfüllung von Schulkinder in den Klassenräumen! Oder Kinder von Migranten besuchen vor ihrer Einschulung erst einmal Fördermaßnahmen, wo sie die Deutsche Sprache erst einmal lernen. Babylon war nichts gegen die heutigen Zuständen in den Klassenräumen.

    Die Wirklichkeit sieht etwas anders aus.

    Man verlangt viel von Seiten des Schulministerium und Schulamt an den Lehrkörper und Schülern.
    Auch die Eltern werden dabei verarscht.

    Es ist ja bald Landtagswahl in NRW.
    Deshalb wollen die Grünen ja ihre „Nanni“, Pardon Schulministerin Löhrmann aus der Schusslinie wegen den blöden G8,
    das keiner haben will, nehmen.

    Die Grünen wollten auch mal einen Pflichtveggi-Tag einführen.
    Im Bundesumweltministerium gibt es nur noch Vegane Gerichte, wie diese Woche zu erfahren war.

    Bei unseren „Kurzen“ wurde Schweinefleisch von der Speisekarte gestrichen. Auch das wird von offizieller Seite abgestritten.

    Lecker so eine Toffu- Bratwurst.

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