Hat die SPD-Fraktion abgekupfert?

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Stellungnahme von Hagen Aktiv zu Schulforderungen der SPD:

Die Ratsfraktion Hagen Aktiv reibt sich ebenso verwundert wie ungläubig die Augen darüber, dass nunmehr auch die SPD fordert, die Grundschule Spielbrink zu reaktivieren“, reagierte der Fraktionsvorsitzende von Hagen Aktiv, Dr. Josef Bücker auf eine entsprechende Berichterstattung in der Lokalpresse.

„Vor auf den heutigen Tag genau zwei Jahren hat Hagen Aktiv den Stadtrat aufgefordert, in Abänderung seines Beschlusses vom 26.09.2013 die Grundschule Spielbrink nicht auslaufend zu schließen, sondern weiter zu betreiben (nachzulesen in der Drucksache 0202/2015)“.

Zur Begründung sei in dem Antrag unter anderem ausgeführt worden, dass die Stadt Hagen im Hinblick auf die wachsende Zahl der Asylbewerber und die zugezogenen EU-Bürger, die zum Teil mit einer großen Anzahl Kinder hier leben, einen stetig wachsenden Ansturm dieser Personengruppen zu bewältigen habe und es aus diesem Grund untunlich sei, Schulgebäude zu schließen.

„Konkret haben wir vorgeschlagen, die Grundschule Spielbrink als Teilstandort an die Grundschule Geweke anzudocken“, so Bücker weiter. „Weder im Schulausschuss noch im Rat konnte sich die SPD diesem Antrag anschließen. Der Schul-Experte der SPD, Dr. Geiersbach, hat bei der namentlichen Abstimmung im Rat am 27.02.2015 sogar ausdrücklich gegen den Vorschlag votiert. Da verwundert es schon sehr, den Hagen-Aktiv-Antrag nun zur SPD-Forderung mutiert zu sehen.“

Die Verwaltung hatte in ihrer ablehnenden Stellungnahme noch auf das Biregio-Gutachten zur Schulentwicklungsplanung verwiesen und die dort genannten Zahlen zum Maßstab erhoben. Der Rat hatte den Antrag zur Weiterbetreibung der Grundschule Spielbrink dann seinerzeit abgelehnt.

„Bereits zum damaligen Zeitpunkt war jedoch absehbar, dass diese Zahlen als Grundlage für die künftige Schulentwicklungsplanung in Hagen nichts mehr taugen“, kritisiert auch der schulpolitische Sprecher von Hagen Aktiv, Jochen Löher. „Die Überarbeitung des Biregio-Gutachtens und Anpassung der Hagener Schullandschaft an die Realität hätten viel früher erfolgen können, wenn sich Rat und Verwaltung dem Hagen-Aktiv-Antrag angeschlossen hätten.

Eine Antwort to “Hat die SPD-Fraktion abgekupfert?”

  1. Allan Qutermain Says:

    Als Eltern eines dort ehemals zur Schule gehenden Kindes, kommt man sich von der Hagener Politik und Verwaltung doch so richtig verarscht vor.

    Was hat man doch zur Schließung der Bebel,- und Spielbrink- Schule
    alles versprochen. Davon sind nur Lippenbekenntnisse übrig geblieben. Sogar das Schokoticket darf man voll bezahlen.

    Die Gesamtschule hatte fast 200 Überanmeldungen.
    Der Bevölkerung wurde eine Zahl von ca. 130 Überanmeldungen suggeriert.
    Dafür darf man jetzt eine Sekundarschule auffüllen.

    Lustig war es auch diesmal bei der Benotung in dem Zeugnis.
    Sport war mit einer 2, ist Gut benotet.

    Wenn man dann noch weiss, dass die Schulturnhalle immer noch belegt ist, fast man sich am Kopf.

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