Imagebuch hat nicht nur Freunde

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Die Stadt hat ein neues Imagebuch. „Hagen ganz persönlich“ heißt das 104-seitige Buch, das jedoch auch kritisch beäugt wird. Einige Hagener Unternehmer und Autoren sind von dem Buch, das vom Presseamt der Stadt Hagen und einem Coesfelder Verlag gemeinsam herausgegeben wurde, nicht begeistert. (…)

Wenig begeistert über den Entstehungsweg des Buches äußert sich Richard Marroni (Autohaus Könneker). „Ich bin per Post – mit Briefkopf des Oberbürgermeisters – angeschrieben worden, mit der Bitte, mich mit einem persönlichen Beitrag am Buch zu beteiligen bzw. ein Firmenporträt gegen Geld abdrucken zu lassen.“ Um die 2000 Euro pro Seite sollte er, Marroni, zahlen, um im Buch Beachtung zu finden. „Für platte Werbung – ein schlechter Scherz“, wettert der Geschäftsmann. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: OB Schulz und seine Getreuen auf der Teppichetage glauben anscheinend ernsthaft, mit solchen PR-Schmonzetten das Image der Stadt aufbessern zu können. Das hat noch nie funktioniert und wird auch hier keine positive Wirkung zeigen. Hagen wird nur zu einer neuen Attraktivität zurückfinden, wenn endlich ernstzunehmende Persönlichkeiten, die dazu in der Lage sind konzeptionell zu denken, an die Schaltstellen der Stadt vorrücken. Sprechblasen-Absonderer hat Hagen leider schon zu viele erlebt.

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3 Antworten to “Imagebuch hat nicht nur Freunde”

  1. Allan Qutermain Says:

    Der drittletzte Absatz in der wp ist auch Wichtig,
    Der Auftrag zu diesem Huldigungsbuch wurde in einer

    nichtöffentlichen Sitzung beschlossen.

    Der Hagener Heimatverein freut sich auch riesig, das man in ihren Sponsorenklientel gewildert hat.

    Wer für dieses Imagebuch 2000 Euro gelatzt hat,
    ist als Sponsor für das jährliche Heimatbuch verloren.

  2. Kusen Dull, BRD Says:

    Schulz nimmt nicht nur jede sich bietende Gelegenheit wahr, seiner Geltungssucht Ausdruck zu verleihen und zu palavern, er läßt sich auch krampfhaft “ kraft “ Amtes permanent mit kaum zu bändigem Selbstdarstellungstrieb etwas neues einfallen.
    Im Grunde ein bedauernswerter, in der Kompensation stecken gebliebener Mensch im Show – Modus, nur leider in dieser Funktion ( nur die macht es aus), die eine/n gereifte/n Mann / Frau benötigt, überfordert.
    Nun allerdings sind die nächsten Monate geprägt von gespannter Vorfreude auf seine neuerliche, vom Bürger energisch eingeforderten Sommertournee geprägt ( wer möchte dem Leibhaftigen denn nicht mal von Angesicht zu Angesicht gegenüber treten oder gar mit viel Glück das Pfötchen entlocken ? ).
    Aber das läßt sich überbrücken, ach was, läuft schon.

    p.s. : Merkt der eigentlich wirklich nichts und, wenn nein, erbarmt
    sich denn nicht mal Jemand zwecks Beratung ?

  3. Kusen Dull, BRD Says:

    Ach so, im Wochenkurier dann auch kein Sterbenswörtchen zur öffentlich geäußerten ( hier sogar WP ) Kritik…

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