„Üblicher“ Anstieg der Arbeitslosigkeit

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„Wie allgemein erwartet“, so die Arbeitsagentur, brachte der Jahreswechsel eine Verschlechterung der Arbeitsmarktlage: Im Januar stieg die Zahl der Arbeitslosen in der Stadt Hagen um 423 auf 10.871. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,4 Punkte auf jetzt 11,1 Prozent. Vor zwölf Monaten – und das wäre der richtige Vergleichswert – lag sie ebenfalls bei 11,1 Prozent.

„Da nach wie vor zahlreiche Arbeitsverhältnisse zum Jahresende gekündigt werden oder entsprechend befristet sind, ist der Anstieg der Erwerbslosenzahl im Januar immer der höchste im ganzen Jahr. Damit ist die aktuelle Entwicklung natürlich nicht überraschend“, so Marcus Weichert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen.

Überdurchschnittlich stieg die Ausländerarbeitslosigkeit im Januar. Die Zahl der erwerbslosen Migranten nahm um genau 200 oder 5,1 Prozent auf 4143 zu. Die weitere Zuwanderung aus Osteuropa machte allerdings nur ein Drittel davon aus, ebenso die Entwicklung bei den am Arbeitsmarkt ankommenden Flüchtlingen aus nichteuropäischen Herkunftsländern.

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Eine Antwort to “„Üblicher“ Anstieg der Arbeitslosigkeit”

  1. scharffgenealogy Says:

    Die monatlichen Arbeitslosenzahlen oder wie ich es nenne die Fake News des Monats – Warum – Weil nicht jeder der keinen Arbeitsplatz hat auch „arbeitslos“ im Sinne dieser „kreativen Buchführung“ ist. Alleine die niedrigen Zahlen bei den Ausländern lassen doch schon aufhorchen – Wieviele Flüchtlinge sind in dieses Land gekommen, und wieviele von denen finden sich trotz Hartz IV Bezugs in der Statistik wieder? Hier wird das gleiche Speil betrieben wie bei den Menschen über 58 ohne Arbeit, wie bei den 1 Euro Jobbern, bei denen, die in iregendwelchen tollen Maßnahmen der „H4-Industrie“ geparkt werden. Und das Schlimmste ist, dass die Medien in Deutschland alle schön mitmachen, und sich dann noch beschweren, dass man von Lügen- bzw. Lückenpresse spricht. Ach ja und die gleiche kreative Buchführung findet nun auch bei den Beschäftigungszahlen statt. Es kommt nicht darauf an ob man von den Job leben kann, es reicht völlig aus wenn man den in die Statistik einrechnen kann.

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