Abbau von weißen Flecken

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Das Internet in Berchum-Tiefendorf

Die SPD Berchum und Hohenlimburg laden am Montag, den 23.1.2017 zu einem Pressegespräch in das Café Kännchen (Dorfplatz 5 ,58119 Hagen) um 15:00 Uhr recht herzlich ein.

Hintergrund des Gespräches ist der von der SPD Fraktion in der Bezirksvertretung Hohenlimburg gestellte Antrag “Internet in Tiefendorf – Abbau von weißen Flecken“:

Die Stadtverwaltung wird aufgefordert die entsprechenden Fördergelder für Tiefendorf nunmehr ohne jede weitere Verzögerung bis zum Stichtag 28.02.2017 zu beantragen.

Noch immer ist der Ortsteil Tiefendorf nicht bzw. nicht ausreichend ans Breitbandnetz angebunden. Zwar verfügt dort jeder Haushalt über einen Zugang per Kupferkabel zum Telefonnetz der Deutschen Telekom, aufgrund des bisher immer noch nicht erfolgten Modernisierung der Kabelverzweiger (KVz) seitens der Deutschen Telekom ist ein Zugang zum Internet nicht ausreichend und ab Einmündung Sauer Egge bis zur Einmündung B236 bis heute gar nicht möglich.

Nach den Informationen der Telekom ist ein Ausbau nur im Rahmen von Förderungen seitens des Landes wirtschaftlich machbar. Mit Hilfe von zwei Petitionen beim Landtag von NRW wurde die Bereitstellung von Fördergelder des Landes NRW für Tiefendorf bereits erreicht.

Leider wurden diese Fördergelder bisher von der Stadtverwaltung nicht beantragt/abgerufen. Mehrere Fristen sind hier in der Vergangenheit fruchtlos verstrichen. Am 28.02.2017 läuft die nächste und vermutlich auch letzte Frist zur Beantragung der Fördermittel in dieser Legislaturperiode ab.

Wolfgang Jörg (MdL) wird als Ansprechpartner ebenfalls vor Ort sein.

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2 Antworten to “Abbau von weißen Flecken”

  1. Allan Qutermain Says:

    Es gibt in Hagen noch viele „weiße Flecken“.
    Hier hat der Ehemalige Staatskonzern immer noch ein Monopol.

    Der Magenta Konzern hat Kupfer- Glasfaser Kabel aus Steuergelder
    bezahlt, verlegt. Und rückt die für Mitbewerber nicht heraus.
    Oder kassiert Durchleitungsgebühren, die vom Steuerzahler vor Jahren schon bezahlt wurden.

    Deshalb bietet er 100 GB an, wo die Mitbewerber schon bei 16 GB Durchleitung passen müssen.

    Auch für Internet über Kabel, will nicht jeder zu einem anderen Monopolisten wechseln.

    (Vodafone mit seinen Kabel-BW, hat am Montag durch ein Abdate, tausende Router abgeschaltet. Und das Dolle dabei ist, alle Daten der Kunden, wenn nicht auf einen anderen Server oder PC gesichert, wurden mit gelöscht. Da muss wohl in Indien jemand gepennt haben.So steht es bei Heise.de )

    Ich haben einen Franzosen als Bekannten.
    Die bezahlen dort nur ein Drittel, für Internet, Telefon und
    Handyverträge. Auch gibt es dort mehr als 3 Provider und
    2 Kabelanbieter.Wenn ich dem etwas Erzähle von Internetgeschwindigkeit hier bei uns, kriege ich den aus dem Lachkrampf den er dann bekommt, nicht wieder heraus.

    Wir Deutsche müssen diesbezüglich bekloppt sein.

  2. scharffgenealogy Says:

    Breitband gehört zur Daseinsvorsorge, etwas was man neben vielem Anderen in Hagen noch immer nicht verstanden hat.

    Und Breitband ist ein wichtiger Standortfaktor. Zumal in Zeiten, wo die Werkbänke dank dem Globalisierunggeschwafel ja immer weiter nach Ost-Europa und Asien exportiert werden. Man redet von Planen und Entwickeln, die Ergebnisse schicken wir dann mit Stick und DHL, weil es eben kein Breitband gibt.

    Und statt ständig neue Idee auf den Tisch zu legen, die am Ende gar nichts bringen (WLAN in der City und Breitbandgenossenschaft im Lennetal) sollte man endlich mal anfangen gezielt einen Ausbau zu betreiben.

    Und sei es am Anfang mal mit Hilfe von geförderten Leerrohren die von den Hagener Wirtschaftbetrieben verbuddelt werden könnten. Aber das alles setzt ja erstmal den Willen voraus und ich erinnere mich noch gut an E0S, der weder sich noch Hagen im Wahlkampf dafür in der Pflicht sah.

    Und was die Breitbandversorgung in Berchum und Tiefendorf angeht, wie ich gestern zur Kenntnis nehmen durfte, hat selbst dieser Kandidat der CDU für den Landtag, der von Tür zu Tür geht wohl noch NIE was von dem Problem gehört. Das sagt doch schon alles, oder nicht?

    Zum Glück haben wir ja Wolfgang Jörg, der sich seit Jahren für eine Verbesserung einsetzt.

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