Leerstand in Hagener Einkaufszentren

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volme-galeere-wdrHier durfte die Kamera nicht hinein, ein Interview gab’s auch nicht. Screenshot: WDR

In der Volme-Galerie steht fast jedes dritte Ladenlokal leer. Auch in der benachbarten Rathaus-Galerie sind 12 von 70 Shops nicht belegt. Hilflos die Erklärungsversuche von Hagen-Agentur-Chef Michael Ellinghaus.

Video: WDR (verfügbar bis 19.01.2017)

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4 Antworten to “Leerstand in Hagener Einkaufszentren”

  1. Allan Qutermain Says:

    Ein Geschäftszweig muss aber immer noch Fluppen.
    Im Umkreis von 300 Meter um den Mataree-Brunnen sind
    6 Apotheken beheimatet.
    Vergrößert man den Kreis um 500 Meter, sind es schon 10 Apotheken.
    Auch Optiker muss ein Berufzweig mit Zukunft sein.
    Hier sind es 6 Geschäfte, wenn ich richtig gezählt habe.

    Bei den Agenturen der Telefongesellschaften und Kabelunternehmen
    reichen meine Finger zum Zählen nicht mehr aus.
    Das ist deswegen Interessant, weil es hier in Hagen nur 3 Mobilfunkanbieter und 1 Kabelanbieter gibt.
    Aber dafür gibt es zig Töchter die den Gewinn verschleiern.
    Zur Info, die Unterschrift für einen 24 Monatsvertrag, gibt eine Marge von ca. 300 Euro. Bei Vodafone und 1&1 ist es sogar ein bischen mehr.

    Davon kann man schon die Miete in der Elbe, Mittel, oder den 2 Center bezahlen.

  2. erbsenzaehler Says:

    Moin.
    Was ich damals (vor dem Bau der Volme-Galerie) befürchtete, ist eingetreten.
    Die inhabergeführten Fachgeschäfte sind weg, die Stadtteilzentren mit Masse zesrtört.
    Und dann baut man eine zweiter Galerie. Damit hat man dem Rest der Innenstadt den Todesstoß versetzt.
    Selbst auf der „Elbe“ unübersehbare Leerstande.

    Das nenne ich mal eine Stadtülanung.
    Das war ja alles nicht vorhersehbar…..

  3. Wohlbekloppt Says:

    Zusammen mit vielen Anderen sah auch ich das schon seinerzeit genau so wie Sie, lieber Herr Erbsenzähler ( dermaßen vorausschauende Leute werden halt gebraucht, aber nicht gefragt, was ? 😉 ). Sind wir jetzt etwa aufgerufen , abermals ungefragt eine Lösung zu finden, denn es geht ja um das “ was nun “ ( Steigerung der Kaufkraft zeichnet sich wohl nicht ab ) ? Zusammenschmeißen und eine plattmachen und was kommt dann DA hin ? Großraumtoilette mit Wasserspiel ins Erdgeschoss ? Ach, da gibt´s sicher viele Ideen und Sie haben bestimmt auch eine, hm ?
    Und das “ hm “ bezieht sich auch auf die Kommentarfunktion – vermisse Sie – bei DERWESTEN. Was ist denn da eigentlich los ? Ist “ Mutig – offen – mittendrin “ schon drin, weil es draufsteht ? Grüße und einen Doppelwacholder statt…

  4. DJS Says:

    Hagen eine sterbende Stadt!

    War für jeden der 1+1 zusammenzählen kann doch zu erwarten.

    Die Geschäfte auf der Elberfelder-, Kamp- und Mittelstr. machen dicht oder verlagern in die eine oder andere Galerie. Der Stadtkern verdichtet sich weiter und wird kleiner. Die Galerien haben doch nur zu einem noch schnelleren Abbau geführt. In anderen Städten (Dortmund / Bochum / Essen) kommen sie aus dem Bahnhof und stehen praktisch im Zentrum – in Hagen laufen Sie erstmal bis Sie die ersten Geschäfte erreichen.

    Überlegen Sie mal was Sie täglich für einen Umsatz machen müssen und welche Margen sie an ihren Produkten haben müssen um überhaupt die Mieten zahlen zu können, von den weiteren Kosten will ich noch gar nicht reden. Als Kette können sie vielleicht ein schwaches Geschäft mit durchziehen – Als Kleinunternehmer sind sie heute schneller pleite als sie schauen können. Und die Banken sind nicht mehr so freigiebig, wie man gerade wieder in Ha- Hlbg sehen konnte.

    Seit Jahrzehnten ist klar, überleben mit Ladenlokalen kann letzlich nur wer auf Dauer günstig ist oder wer sich total spezialisiert und damit höhere Preise verlangen kann. Alles dazwischen geht den Bach runter. Das Motto „Tausendfach, alles unter einem Dach“ ist längst Geschichte.

    Dazu kommen auch die veränderten Einkaufsgewohnheiten via Internet mit ihren Vorteilen für den Kunden. Bei nahezu allen Filialketten kann ich die Ware auch online bestellen und muss nicht ins Geschäft fahren um festzustellen, das von mir gewünschte Produkt ist leider nicht vorrätig. Und wieder ausser Spesen (Sprit und Parken) nix gewesen.

    Zudem lässt die Kaufkraft in Hagen seit Jahren nach (kein Wunder bei den ständig steigenden Belastungen durch Abgaben) und die Zahl der Einwohner nimmt weiter ab. Selbst die Vorstädter und Auswärtigen fahren inzwischen lieber gleich nach Dortmund, in den Ruhrpark oder sogar bis zum CentrO. Dort findet man die gleichen Filialen der Ketten und zudem noch mehr. Im Ruhrpark und im CentrO parkt man vor allem umsonst – Geld, das dann in den Konsum fließen kann. Nicht wie in Hagen, wo exorbitante Preise fürs Parken zu zahlen sind und man dann noch wenn man Pech hat eine halbe Stunde vor dem Kassenautomaten warten muss, weil schon wieder einer defekt ist.

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