„Inzwischen empfinde ich die Wiedervereinigung auch als Gewinn“

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Dr. Gregor Gysi brillierte im „Lüdenscheider Gespräch“ der FernUni

„Die DDR ist kein Unrechtsstaat, aber es hat viel grobes Unrecht gegeben.“ Dr. Gregor Gysi vertrat klare Positionen. Diese hatte er sich für den Abschluss aufgehoben. Nach etwas über anderthalb Stunden beendete der Privatmensch und Politiker Gysi einen gleichsam unterhaltenden wie informativen Abend in der Reihe „Lüdenscheider Gespräche“ der FernUniversität im Rahmen des Hagener Forschungsdialogs.

Die Moderation übernahmen Prof. Dr. Alexandra Przyrembel, Leiterin des Lehrgebiets Europäische Moderne, und Prof. Dr. Arthur Schlegelmilch, Direktor des Instituts für Geschichte und Biographie an der FernUniversität.

Bereits eine Dreiviertelstunde vor Beginn ist der Vortragssaal bis auf den letzten Platz besetzt. Auch der zweite Saal füllt sich schnell, in den die Gesprächsrunde mit Gregor Gysi per Video übertragen wurde. Um drei Minuten nach dem offiziellen Beginn rauscht Gysi herein: Die Show kann beginnen.

Gysi beherrscht das Podium – nicht laut und grell, sondern mit Witz und Charme. Der Bundestagabgeordnete und führende Kopf der Partei Die Linke brilliert als der bekannte Rhetoriker. Sich zu entziehen fällt schwer. (…)

Quelle: FernUni (dort auch eine Video-Aufzeichnung der Veranstaltung)

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3 Antworten to “„Inzwischen empfinde ich die Wiedervereinigung auch als Gewinn“”

  1. Allan Qutermain Says:

    Es ist Showtime.
    Als Wirtschaftssenator von Berlin hat er in seiner kurzen Amtszeit nichts auf die Kette gekriegt.
    Halt doch, Flugmeilen für Dienstreisen, vom Berliner Steuerzahler bezahlt, hat er sich auf sein Privatkonto umschreiben lassen.

    Die Zeit eines Gregor Gysi sollte eigentlich Vergangenheit sein.
    Er soll sich um seine Anwaltskanzlei und seine Klienten kümmern und gut ist.

    Was die DDR als Unrechtsstaat angeht.
    Über 100 Mauertote und über 1000 Politische Tote im Inland der DDR zählen wohl nicht? Oder seine Tätigkeit als IM und gleichzeitig Anwalt für prominente Dissidenten. Was belegt ist.

    Oder Ausbürgerungen. In der Früh kam ein Fotograf ins Krankenhaus oder nach Hause. Der machte genau 3 Passfotos.
    Mittags kamen die Mitarbeiter des Innenministerium.
    Dann würde der Person nebst wenn noch Familie da war eröffnet,
    das sie ausgebuergert würden. Auf Büttenpapier.

    Die restlichen Unterlagen, wie Reisepass, zur einmaligen Ausreise, hat ein Mitarbeiter mit Kreuz im Auftrag der BRD in Empfang genommen.
    Zur kleinen Schikane durfte man durch die ganze DDR bis zum jeweiligen Grenzübergang fahren.
    Das konnte auch schon mal Wien HBF, oder Grömnitz sein.
    Oder für Ostseeanrainer war Worbis angesagt.
    Das ganze unter den Augen der Stasi.

    Der Part des Mitarbeiters mit Kreuz aus der BRD war dabei, er musste diesen Personenkreis gesundheitlich etwas fit machen. Weiterhin war er der Bürge der jeweiligen Bundesregierung, dass die Ex- DDR Bürger auch unbehelligt an ihren Zielorten ankamen. Die Ausgebuergerten haben erst am Zielort erfahren, das die BRD über einen Anwalt Vogel für sie in DM bezahlt hatten.

    Das soll alles nicht Unrecht sein?

  2. Kusen Dull, BRD Says:

    Gleichwohl erscheint die Linke als die z. Zt. einzige politische Hoffnung, und für eine SPD dürft sie das auch sein. Gelernt werden muß immer – ich gehe davon aus, das ist der Grund unseres Daseins – und zwar von ALLEN, sämtliche Parteien selbstverständlich incl. . Guten Abend, gelle ?

  3. Allan Qutermain Says:

    Ausgenommen der Clan der Sippe in Hagen.
    Oder der Landesverband der Linken in NRW.
    Da geht es um Hauen und Stechen, was man in Arbeitskreise per Newsletter so erfährt. Die brauchen nur Mitglieder zum Beitragszahler, Stimmvieh bei Wahlen und Plakate aufhängen.
    Da kann man die Ex-Mitglieder der SED und Kommunisten des „Rotfuchs“ als Liberal bezeichnen.
    Ich bin trotz jetzt Nichtmitglied, immer noch mehr oder weniger in einigen LV Arbeitskreise tätig.

    Gerade diese Woche haben einige Mitglieder von AK der Un-Linken ihre Brocken hingeworfen.

    Am Freitag hat sich der Berliner Senat von einen Staatssekretär verabschiedet. Parteibuch der Linken. Der hatte doch in seinen Lebenslauf ganz vergessen, das er auf der Lohnliste der Stasi als IM geführt wurde.

    Jedenfalls kann er jetzt eine Pension als Senatstaatsekretär geniessen.
    Wie sagte noch Wowi; „Berlin arm, aber Sexy.“

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