„Fake News“ im Lokalblättchen?

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Anfechter der Jörg-Wahl kritisieren WPWR scharf

Im Oktober 2016 hatten mehrere Mitglieder der Hagener SPD die Wahl von Wolfgang Jörg zum Kandidaten für die Landtagswahl 2017 angefochten. Sie begründeten ihren Schritt mit einer ihrer Ansicht nach nicht korrekten Aufstellung der Delegiertenliste.

Der SPD-Landesvorstand hatte danach die Anfechtung als „unbegründet“ zurückgewiesen. Damit war nach den Partei-Statuten der Weg frei zur Schiedskommission, die aber das Begehren der Hagener Genossen ebenfalls zurückwies.

Jetzt melden sich die Antragsteller Fuat Aker, Sercan Bölük, Manuela und Mark Krippner, Andreas Kroll, Heidi Nickel und Bernd Schmidt mit einer persönlichen Erklärung zu Wort. Der WPWR werfen sie ausdrücklich eine „wissentlich falsche Verbreitung“ der Abläufe vor – „Fake News“ wird so etwas neuerdings genannt.

Die Erklärung im Wortlaut

Wir möchten folgende Punkte festhalten:

  1. Wir haben nicht gegen Wolfgang Jörg geklagt, sondern wir haben dem Aufstellungsverfahren, welches der Unterbezirk Hagen zu verantworten hat, widersprochen.
  2. Viele der streitigen Punkte haben wir frühzeitig dem Unterbezirk angezeigt. Leider erhielten wir von den Verantwortlichen keine bzw. ungenügende Antworten.
  3. Die Veröffentlichung der Klage in den Medien wurde nicht durch uns herbeigeführt. Wir kritisieren diese und fordern die Westfalenpost / Rundschau hiermit auf, öffentlich zu benennen, welche Person / Institution  die Informationen hierüber gab.
  4. Der Unterbezirksvorsitzende hat zu uns zu keinem Zeitpunkt das Gespräch mit uns gesucht. Wir waren zu jedem Zeitpunkt gesprächsbereit.
  5. Andreas Kroll hatte mit seiner eidesstattlichen Versicherung lediglich bestätigt, dass die Wahl am 07.10.2016 korrekt abgelaufen war. Die von uns beanstandeten Wahlen in den einzelnen Ortsvereinen umfasste seine Erklärung – entgegen der wissentlich falschen Verbreitung in der Westfalenpost / Westfälischen Rundschau – nicht.
  6. Die erklärenden Ausführungen von der Schiedskommission nehmen wir dankend zur Kenntnis. Diese Ergebnisse hätten im Dialog mit dem UB schon viel früher erzielt werden können.
  7. Wir können nicht jeden Punkt der Schiedskommission nachvollziehen, jedoch akzeptieren wir den Schiedsspruch.
  8. Selbstverständlich werden unsere Ortsvereine, wie wir selbst, Wahlkampf für die SPD, Hannelore Kraft und Wolfgang Jörg machen.
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