Das Folkwang-Projekt

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Film über den Hagener Museumsgründer Karl-Ernst Osthaus

Premiere: Mittwoch, 7. 12. 2016, 19:00 Uhr, Kunstquartier

karl_ernst_osthausVor dem Osthaus Museum wird der rote Teppich ausgerollt für eine der bedeutendsten und berühmtesten Hagener Persönlichkeiten: für Karl Ernst Osthaus (Foto). Ihm widmet das LWL-Medienzentrum für Westfalen eine ausführliche filmische Dokumentation (70 min.), die mit Unterstützung des Osthaus Museums realisiert worden ist.

Das Hagener Kunstmuseum trägt den Namen eines Mannes, dessen Engagement untrennbar mit seiner Heimatstadt verbunden ist: Karl Ernst Osthaus. Der Industriellenerbe eröffnete 1902 das weltweit erste Museum für zeitgenössische Kunst – das Folkwang-Museum. Osthaus‘ Sammlungstätigkeit, seine Bauprojekte und kulturellen Aktivitäten gingen später als „Hagener Impuls“ in die Kunstgeschichte ein. Doch über die Person Karl Ernst Osthaus selbst und seine vielfältigen Aktivitäten wissen die meisten Menschen nur wenig.

Durch das Erbe seiner Großeltern sah sich Osthaus in der Lage, eigene kulturelle Ideen zu verwirklichen. Nicht nur mit der Gründung des Folkwang Museums, sondern auch mit verschiedenen Bauprojekten nahm er Einfluss auf seine Heimatstadt Hagen. Besonders fruchtbar war die Zusammenarbeit mit dem belgischen Architekten Henry van de Velde. Der Erste Weltkrieg markierte eine Zäsur in Osthaus‘ Schaffungsprozess und machte viele Ideen und Projekte zunichte. 1921 starb er mit nur 46 Jahren infolge einer Tuberkulose, an der er als Soldat erkrankt war.

Der Film von Harald Sontowski gibt einen Einblick in die Familiengeschichte des Karl Ernst Osthaus, seine vielseitigen Interessen und seine breite Sammlungstätigkeit, aber auch seine innere Zerrissenheit. Zunächst Nationalist und Monarchist, bekannte sich Osthaus nach dem Ersten Weltkrieg zu kommunistischen Ideen und war Zeit seines Lebens stark durch die pädagogische Lebensreformbewegung geprägt.

Er selbst kommt in Zitaten immer wieder zu Wort. Expertinnen und Fachleute stellen ihn in den historischen Kontext und verdeutlichen seinen Einfluss auf Kunstschaffende, die Stadt Hagen und die moderne Kunst selbst.

Die Dokumentation entstand in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Hagen. Nicht nur das Osthaus Museum Hagen und andere städtische Einrichtungen trugen zum Gelingen des Projekts bei, auch viele Hagener Bürger verfolgten die Dreharbeiten mit Interesse und unterstützten die Filmarbeiten.

Auch wenn Osthaus und seine Aktivitäten zu Lebzeiten nicht unumstritten waren, so wird ihm heute allseitige Anerkennung zuteil. Zurecht: Der Kunst- und Kultur-Visionär Karl Ernst Osthaus war in seinem Kunst- und Gestaltungsverständnis nicht provinziell engstirnig, sondern Europäer und Weltbürger.

Der Film ist als DVD erhältlich im Rahmen der Premiere und danach an der Museumskasse, im Hohenhof sowie beim LWL-Medienzentrum.

Begleitheft zur Dokumentation (24 Seiten) pdf

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Eine Antwort to “Das Folkwang-Projekt”

  1. drhwenk Says:

    der heimspielfilm war natürlich sehr informativ. es bleibt das problem allerr hochkultur, das da die engel des verstehens das „ochs vorm berge syndrom“ verhindern und nur die. die werden allerdings mehr nach methode teufelsabwehr und exorzismus in der praxis behandelt.

    damit wass bleibt, kleineres beipiel zum springbrunnen der dauerinstasllition mit vier jünglingen, nackt, auf schultern liegende hände mit gekreutzen armen in marmor. heidenarbeit also für den künstler.

    nun, dem orienzaslisch informierten, durch Nietzsche – derr lerbensphiosoph – gewitzen erklärt sich dies haltung, wen e ein wenig neurlogusvhes wissen einbringt.

    der gesenkte kopf käßt die gehirndynamik dr stirn anwachse, wasd zum l4gendäremn dritten auge öffnen, nämlich duer konzentrsion verbesserrn führt, weil tatsäcjhlicvh dort das verhende denken mehr stattfindet.

    dire händef den schulten siorgen dafpür, ds die rhöhten neublidiungen de synapsen dabeo auf dieausserordcenrrlich große vorrfürägiung für fingr unf handfd in gehirn tereffen so das sie nicht chastoisch, sobdrn geordnetstattfindet.

    die gekreutzten arme sind für ein neues christentiuml eine nere religion, die sich explizit von dem üblichen gebetshaltung distamnziert. fast nietzsche haupthema, dem e fast allles geradezu provokant unterordnet.

    religionserstz, neue religion – die seelenwandeung ist auch bei Nietzsche von den grieschixchen philosophen und dem orient, indien erneuernd übernommen – der zarthustra als wink mit dem zaunpfahl dazu – mit 7 siegeln versiegelt.

    die ganze religion dreht sich um die heilige intellgenz, so daas de gesenkzre kklopf – eine depressibe niexdrlaghe geste, gede umgekehrtz eine intelgenzfüörcende übung istund auch bei den mohasm,edanen anzutreffen ist. typisch 2wiedrkehr des verdrängensd, weil die häretiker behandlung der kirche offen brutal antiintellktuell schon immr gesen ist, und damit deren köperlichkeit verdrängend.

    der krieg hat natürlich kunst als ziemlichen luxus
    „verdrängt“, obwohl die künstler vorher gewarnt hatten, was pinsel und stift hergaben – wenn sie nicht kriegsbegeistert waren, wozu leider her iosthaus neigte, wie der film hegab.

    die nacktheit, gegen die scham, christliche prüderie und sexuelle tabus scheint dem hagener impuls kraft zu geben, viele kunstwerke in hagen stellen nackte männer wie frauen dar, selbst in der innenstadt und vor deren schulen.

    de text wird selbst am unirechner zehackt.

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