Arno Lohmann legt Amt nieder

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Bezirksbürgermeister Arno Lohmann legt sein Amt nieder. Das meldet Radio Hagen. Demnach gibt er sein Mandat in der Bezirksvertretung Hagen-Mitte und damit auch das Amt des Bezirksbürgermeisters zum Ende des Jahres ab. Nach Angaben des Senders begründet Lohmann seine Entscheidung mit der beruflichen Belastung, die sein neuer Arbeitsplatz mit sich bringt.

Lohmann war Geschäftsführer des Dortmunder Unternehmens Fabido, in dem die Stadt ihre Kindertageseinrichtungen gebündelt hat. Im April dieses Jahres wechselte er in den Vorstand des AWO-Bezirks Westliches Westfalen, wo er für die Finanzen zuständig ist.

Solchen Positionen bei der AWO eilte bislang nicht eben der Ruf voraus, mit übermäßiger Arbeitsbelastung einherzugehen. Im Hagener Rathaus wird dagegen seit August eine ganz andere Geschichte kolportiert. Demnach soll Lohmann aus rein privaten Gründen seinen Wohnsitz nach Dortmund verlegt haben.

Sollte das zutreffend sein, hätte Lohmann Amt und Mandat entsprechend dem nordrhein-westfälischen Kommunalwahlgesetz (§ 37) schon vor Monaten zurückgeben müssen, da er mit einem Umzug nach Dortmund seine Wählbarkeit in Hagen nachträglich verloren hätte.

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3 Antworten to “Arno Lohmann legt Amt nieder”

  1. Kappel, Rolf Says:

    Guten Abend,
    ich habe gerade diesen Kommentar zu Arno Lohmann gelesen und bin stinksauer: Woher hat Euer Autor diese Einschätzung über Jobs bei der AWO? Hat er/sie eine Ahnung, wie hier geackert wird? In Kitas, Seniorenzentren –egal ob „an der Schüppe“ oder im Vorstand? Das ist kein Zuckerschlecken, sondern oftmals richtig gutes Engagement.
    Schon mal etwas von Wertschätzung für die Leistungen anderer gehört?

    Rolf Kappel
    Mitarbeiter der AWO EN seit 25 Jahren und stolz darauf !

  2. Thomas Hülsenbeck Says:

    Arno Lohmann war nicht mehr tragbar

    Das der Bezirksbürgermeister Arno Lohmann sein Amt freiwillig niedergelegt hat, weil er durch seine berufliche Belastung an seine geistigen und körperlichen Grenzen gestoßen sei ist eine sehr unehrliche und lächerliche Farce.
    Er war für die SPD nicht mehr tragbar, weil er vor zwei Jahren bereits sein Amt hätte niederlegen müssen, da er im Janauar 2015 sich von seiner Familie getrennt hatte und seinen Wohnsitz nach Dortmund verlegt hatte.
    Ab diesem Zeitpunkt hätte er nach den gesetzlichen Regularien sein Amt niederlegen müssen und keine Aufwandentschädigungen von über 1000 € monatlich mehr annehmen dürfen.
    Er blieb jedoch im Amt und bezog die Gelder weiter.
    Wussten seine Parteigenossen nichts von diesem Fehlverhalten?
    Hat man den “Saubermann” von Emst bewusst gedeckt oder sind die eigenen Parteifreunde und Ratskollegen arglistig getäuscht worden?
    Hat ein solches Fehlverhalten heute keinerlei Konseqeunzen, weil die “berühmte Krähe der anderen kein Auge aushackt?”
    Gibt es keine Handhabe die Aufwandsentschädigungen, die durch Steuergelder bezahlt wurden, zurück zu fordern?
    Der Ruf der Politik leidet sehr durch Personen wie Arno Lohmann.

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