Theater: Wolfgang Röspel (CDU) rudert zurück

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„Sollten wir nicht mit den Beteiligten noch einmal sprechen?“

Am Donnerstag war noch die Rede von Dunkelmännern, boshaften Briefen und einer Mischung aus Halbwahrheiten und Behauptungen. In der darauffolgenden Nacht muss der Fraktionsvorsitzende der CDU im Hagener Rat Unmengen von Kreide gefressen haben, denn am Freitag sah die Welt für Wolfgang Röspel schon ganz anders aus.

Der Unterschied zwischen den beiden Tagen: Die neue Meldung vom Freitag wurde vom Fraktionsgeschäftsführer der CDU, Alexander M. Böhm, redigiert.

Jetzt, so Röspel, erfordere die Situation am Theater „schnelle aber überlegte Entscheidungen. Bevor wir weitere Schritte gehen, sollten wir uns gut überlegen, wie und mit wem wir was weitermachen.“

Um nicht allein dazustehen, nimmt Röspel gleich zwei weitere Personen mit ins Boot: Er teile „die Auffassungen der Hagener Kulturdezernentin Margarita Kaufmann und des Vorsitzenden des Theaterfördervereins, Dr. Peter Born“.

Gleichzeitig fabuliert er aber von einer angeblichen „Spaltung im Haus“, gemeint ist das Theater, und einem „hausinternen Glaubenskampf“. Der Öffentlichkeit sind solche internen Differenzen allerdings bisher nicht bekannt geworden.

Ebenso wenig ist eine weitere Behauptung Röspels nachvollziehbar: „Bislang wurden wir alleine von Mitgliedern des Betriebsrates unterstützt.“ Noch einen Tag zuvor hatte der CDU-Fraktionschef bemängelt: „Zuletzt hatte eine als vertraulich gekennzeichnete E-Mail des Theater-Betriebsrates mit einer Mischung aus Halbwahrheiten und Behauptungen die Runde gemacht.“

Neuerdings aber hat Röspel auch Konstruktives beizusteuern: „Wir werden wahrscheinlich zunächst eine Interimslösung installieren müssen, weil uns die Zeit für den Spielplan 2017/2018 davonzulaufen droht. Auch da dürfen wir uns zuerst einmal die Frage stellen, ob wir nicht noch einmal die internen Bewerbungen durchgehen, die es ja durchaus gab. Sollten wir nicht mit den Beteiligten noch einmal sprechen, die uns realistische und konstruktive Ideen unterbreitet haben?“

Die gesamten Beitrag der CDU gibt es hier.

P.S.: Seit Donnerstag verlinkt die CDU-Fraktion auch thematisch passende Beiträge aus anderen Medien unter ihren Stellungnahmen. Neben anderen auch solche von DOPPELWACHOLDER.DE. Das ist als Beitrag zu einer Diskussionskultur in unserer Stadt mit nur noch einer Zeitungsredaktion zu begrüßen. Die Fraktionsgeschäftsführung der Hagener CDU hebt sich damit positiv von den ach so „fortschrittlichen“ GRÜNEN ab. Deren Fraktion fand es äußerst clever, den DW am selben Tag aus ihrem Presseverteiler zu entfernen. Die GRÜNEN werden schon wissen, wie sie sich überflüssig machen.

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