Millionen-Investitionen in das Marien-Hospital

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Das St.-Marien-Hospital in Hagen hat wieder eine Zukunft. Die Immobilie in der Hagener Innenstadt wurde an einen Investor mit Plänen verkauft. (…)

Ausgerechnet an Allerheiligen wurde der Kontrakt in Berlin beurkundet und das prominente Innenstadt-Objekt an den Immobilien-Kaufmann Udo Krollmann übereignet. Die offizielle Übergabe erfolgt zum 1. Januar 2017.

Den durchaus schillernden Geschäftsmann („Ich habe eine bewegte Vergangenheit in Hagen“) zog es 2003 in die Bundeshauptstadt, von wo aus er mit Millionengeschäften – unter anderem mit Sozialimmobilien – bundesweit erfolgreich expandierte. Inzwischen richtet sich das Interesse des 69-Jährigen immer häufiger wieder auf seine alte Heimat.

Neben dem ehemaligen Enervie-Hauptverwaltungsgebäude an der Körnerstraße, wo Krollmann die Immobilienniederlassung West seiner Unternehmensgruppe etabliert hat, zählen an der Volme auch schon die einstige Commerzbank-Filiale an der Bahnhofstraße sowie die Feuervogel- (Bahnhofstraße) und Alt-Nürnberg-Objekte (Rathausstraße) zu seinem Besitz. (…)

Quelle: DerWesten

Dazu siehe auch:

Rotlicht, Schwarzgeld und ein Mord

Friedhelm Sodenkamp wurde 2008 beim Abendspaziergang erschossen. Zwei Handwerker werden des Mordes an dem Makler beschuldigt. Die Spurensuche führt in eine Halbwelt zwischen Rotlichtmilieu und Immobilienfilz – und einem dubiosen Finanzinvestor.

Udo Krollmann, 61, würde man gemeinhin als Selfmademan bezeichnen. Begonnen hat der Berliner Unternehmer, dessen Firmengruppe seit wenigen Monaten im bürgerlich gediegenen Stadtteil Zehlendorf residiert, als Autovermieter und Discothekenbetreiber in Westfalen. Dann stieg Krollmann ins Immobiliengeschäft ein. Dass der Unternehmer dabei wenig Berührungsängste kannte, auch nicht zu diversen Größen des Rotlichtmilieus im Ruhrgebiet, sollte fürs Geschäft kein Nachteil sein. (…)

Krollmanns unternehmerische Karriere ist eng mit Friedhelm Sodenkamp verbunden, und das seit mehr als zwei Jahrzehnten, eine geschäftliche Liaison und private Freundschaft zwischen Bordellen und vornehmen Cocktailbars, zwischen Schmuddel und Hochglanz. Eine Geschichte, die in den achtziger Jahren beginnt in der westfälischen Provinz, am Rande des Ruhrgebiets. (…)

Der clevere Jurist (Anm. DW: Sodenkamp), der sein Studium in Münster als Taxifahrer finanzierte, war inzwischen eine Nummer in der Szene. Zu seinem Freundeskreis gehörten neben halbseidenen Immobilienhändlern und Geldverleihern auch sein späterer Geschäftspartner, Udo Krollmann, der damals seinen Lebensunterhalt mit dem Verleihen von Luxusautos finanzierte und der inzwischen verstorbene Jürgen Medenbach (Anm. DW: in der Westfalenpost notorisch als „Hagener Kaufmann“ apostrophiert), der Rotlichtkönig des Ruhrgebiets, der einmal in einem Gerichtsprozess als „größter Zuhälter Nordrhein-Westfalens“ bezeichnet wurde. (…)

Quelle: Spiegel online

Ebenfalls interessant:

Gefährliche Geschäfte

Ermittler verfolgen Spuren ins Rotlichtmilieu

Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten

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