Unrichtige Aussagen

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SPD Altenhagen antwortet auf einen Leserbrief ehemaliger Mitglieder des aufgelösten Ortsvereins Remberg-Fleyerviertel

Am 28. Oktober erschien in der WPWR ein Leserbrief von Mitgliedern des ehemaligen SPD-Ortsvereins (OV) Remberg-Fleyerviertel. Unterzeichner des zuvor schon vom Wochenkurier veröffentlichten Schreibens waren Brigitte und Wilfried Kramps sowie weitere ehemalige Mitglieder der vom Hagener SPD-Unterbezirksvorstand gegen den Willen des OV aufgelösten Parteigliederung.

Thema des Briefs waren die Vorkommnisse im OV Altenhagen, dem ehemalige Remberger zwangsweise zugeordnet wurden; DOPPELWACHOLDER.DE hatte ausführlich dazu berichtet (siehe: Teil 1, Teil 2, Teil 3). Jetzt haben Vorständler und Mitglieder aus Altenhagen zu den Vorwürfen Stellung genommen.

Zunächst einmal der Leserbrief vom 28. Oktober (Vergrößern: Bild anklicken):

leserbrief-rembergUnd hier die Stellungnahme der Altenhagener:

Mit Verwunderung müssen wir, Mitglieder des SPD-Ortsvereins Altenhagen und Mitglieder des Vorstands des SPD-Ortsvereins Altenhagen, feststellen, dass sich ehemalige Mitglieder des ehemaligen SPD-Ortsvereins Remberg-Fleyerviertel in vollem Bewusstsein über die Unrichtigkeit ihrer Aussagen über den SPD-Ortsverein Altenhagen auslassen.

Zum einen hat sich der Vorstand niemals in der Art zum SPD-OV Remberg-Fleyerviertel geäußert, ihn besser betreuen zu können als er selber. Genau das Gegenteil war der Fall. Jede anderslautende Kommunikation kann man nur als Privatmeinung des Vorsitzenden des OV Altenhagen Andelija und des UB-Vorsitzenden Schisanowski bezeichnen.

Für den Großteil der Mitglieder und Mitglieder des Vorstands des SPD-OV Altenhagen ist eine Vielzahl von Ortsvereinen gepaart mit einer Vielzahl ortsbezogener politischer Ansichten im Unterbezirk eine Grundvoraussetzung zur demokratischen Willensbildung innerhalb der SPD. Eine Gleichschaltung lehnen wir ab.

Aus diesem Grund wurde von mir auch der mitunterzeichnende ehemalige Vorsitzende des ehemaligen SPD-OV Remberg-Fleyerviertel, Klaus Bärmann, explizit zu unserer Mitgliederversammlung, die die Auflösung und die damit verbundene Übernahme bestimmter Gebiete und Mitglieder des OV Remberg-Fleyerviertel zum Thema hatte, eingeladen, um seine Meinung bzw. den Stand der Dinge innerhalb des OV Remberg-Fleyerviertel zu erfahren.

Dazu hatte Klaus Bärmann alle Möglichkeiten, gehört zu werden, welche er auch nutzte. Im Anschluss an seine Ausführungen hat die Mitgliederversammlung zu diesem Thema einen Beschluss abgelehnt, da der OV Remberg-Fleyerviertel offensichtlich funktionierte.

Dass Herrn Klaus Bärmann dieser Vorgang entfallen sein könnte, schließe ich aus. Daher ist seine Glaubwürdigkeit hier erschüttert und aufgrund meines persönlichen Einsatzes bin ich von Klaus Bärmann an dieser Stelle schwer enttäuscht. Auch sollte klar sein, dass der OV Altenhagen bezüglich der Zusammenlegung der Ortsvereine keinerlei Mitbestimmungsrecht hatte und hat. Das letzte Wort hat der Unterbezirk, der es auch nutzte.

Mit der zeitlich wachsenden Gewissheit, dass der OV Remberg-Fleyerviertel in jedem Fall zerschlagen werden sollte – Aussagen des Vorsitzenden Andelija wie „…ich habe vom UB den Auftrag erhalten…“ ließen dies schnell erkennen – waren wir, die Mitglieder, natürlich letztlich auch bereit, die anfallenden Gebiete und Mitglieder des OV Remberg-Fleyerviertel aufzunehmen.

Dazu Geschäftsführer des SPD-Unterbezirks Hagen Robin Baranski: “Ich finde immer was.“ “Ich habe Remberg-Fleyerviertel kleinbekommen.“

Dass der Vorsitzende des OV Altenhagen seinen politischen Verpflichtungen nicht ausreichend nachkommt ist indes richtig. So auch die Kassensituation. Auch wir, die Mitglieder des Vorstands des OV Altenhagen, haben keine Ahnung zum Verbleib der Gelder des OV Altenhagen.

Eine Übergabe der Kasse, die vom Geschäftsführer des SPD Unterbezirks Hagen, Robin Baranski, in einem Gespräch mit dem 2. Vorsitzenden des OV Altenhagen Giutzel Ali Oglu und Ralf Nickel versprochen wurde, bleibt bis heute aus. So muss man in der Tat davon ausgehen, dass die Kassensituation des OV Altenhagen vom Unterbezirk, geführt vom Vorstandsvorsitzenden Timo Schisanowski, so gewollt ist. Letztlich gehören alle Gelder der SPD, nicht den Ortsvereinen.

Den Ortsverein als desolat zu bezeichnen zeugt doch eher von jeglicher Unkenntnis der Vorgänge und Sachlage. Zum Kenntnisgewinn gab es jedoch genug Zeit und Gelegenheit, die seit Klaus Bärmanns beschriebenen Besuchs beim OV Altenhagen von den unterzeichnenden allerdings in keiner Weise genutzt wurde. Dass der verehrte Paul Fastenrath als Mitunterzeichner fungiert ist insofern lächerlich, das gerade er verschiedene Situationen trotz Angebots nicht nutzte, seinen Kenntnistand zu erweitern.

Die unterzeichnenden ehemaligen Mitglieder des ehemaligen OV Remberg-Fleyerviertel sollten vielleicht mit gutem Beispiel vorangehen und selber parteipolitische Seriosität und Vernunft praktizieren, dann hätten sie den meisten Mitgliedern des Unterbezirksvorstands und dem Geschäftsführer wirklich einiges voraus.

Bernd „August“ Schmidt

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