WPWR-Auflage verliert 5,6 Prozent

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Mit den Hagener WPWR-Ausgaben geht es weiter bergab. Auch im 3. Quartal 2016 verloren die Blätter an Auflage. Der Verlust belief sich im Vergleich zum 3. Quartal des Vorjahres auf 5,6 Prozent. Damit verfestigt sich der langjährige Trend, der auch durch die zwischenzeitliche Einführung eines ePaper-Angebots nicht gestoppt werden konnte. Seit 1998 haben sich die Verkaufszahlen der Zeitung mehr als halbiert (siehe auch hier).

Die gesamte verkaufte Auflage erreichte nach Angaben der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (ivw) im Durchschnitt nur noch 24.402 Exemplare pro Tag. Darin enthalten sind die Print-Ausgaben Hagen und Hohenlimburg sowie die ePaper.

Da Regionalblätter erfahrungsgemäß und durch Untersuchungen gestützt in erster Linie wegen der lokalen Berichterstattung gelesen werden, lässt sich dieser Niedergang nicht allein mit veränderten Lesegewohnheiten erklären. Die Alternativen zur örtlichen Berichterstattung etwa im Internet halten sich in Hagen in einem sehr überschaubaren Rahmen. Es muss auch etwas mit der immer öfter kritisierten mangelnden redaktionellen Qualität zu tun haben (siehe z.B. hier).

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