„Ideale Besetzung für eine Abwicklung“

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Interview mit Urs-Michael Theus zur Causa Dominique Caron, der designierten Intendantin am Theater Hagen

theusEx-Eutin-Generalmusikdirektor Theus. Foto: Privat

Dominique Caron fand nicht die Unterstützung aller Mitglieder der Findungskommission, mehrere Mitglieder des Gremiums haben gegen sie votiert. Der Name Caron wurde nach Angaben von Insidern herausposaunt, weil die Herren unbedingt Vollzug melden wollten.

Urs-Michael Theus war von 2007 bis 2009 Gastdirigent bei den Eutiner Festspielen. Von 2012 bis 2015 war er dort als Generalmusikdirektor tätig, bis er seinen Vertrag mit der Festspielleitung kündigte.

Für DOPPELWACHOLDER.DE stand Theus am 4. Oktober telefonisch Rede und Antwort und erzählte, wie es zur Kündigung kam und welche Gründe ihn bewogen, seinen Vertrag zu beenden.

DW: Herr Theus, das Theater Hagen soll ab 2017 nach langer und zäher Suche eine neue Intendantin bekommen. Dominique Caron war Ihre Vorgesetzte in Eutin. Worauf können sich Mitarbeiter und Publikum unter der neuen Intendantin freuen?

Theus: Für Ihr Theater ist die Wahl von Frau Caron in mehrfacher Hinsicht ein großer Fehler – auf fachlich-künstlerischer, organisatorischer und vor allem menschlicher Ebene.

DW: Eine derart krasse Einschätzung müssen Sie uns näher erläutern. Hat sie mit den für Sie eher unerfreulichen Gagenverhandlungen in Eutin zu tun?

Theus: Die für mich tatsächlich unerfreulichen Gagenverhandlungen waren nur ein kleiner Mosaikstein in dem negativen Gesamtbild, das mich bewogen hat, Eutin als GMD den Rücken zu kehren. Nur am Rande etwas hierzu: es ist wohl nicht üblich, dass der GMD und Dirigent pro Vorstellung die Hälfte der Gage der hauptbesetzten Sängerin oder des hauptbesetzten Sängers erhält. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Andere Gründe wogen wesentlich schwerer.

DW: Welche Gründe waren das?

Theus: Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Um es kurz zu machen: eigentlich fehlte es an allem. Es gab keine klare Organisationsstruktur. Die Kommunikation zwischen den  – naturgemäß – wenigen Ebenen eines zweimonatigen Festspielbetriebes – wurde nach anfänglich recht angenehmen Umgangsformen zunehmend – gelinde ausgedrückt – immer miserabler, bis eigentlich gar nichts mehr ging. Echte, unerlässliche Teamarbeit gleich Null.

Einer ganzjährig bezahlten Intendantin, die während der zwei Sommermonate für zwei Produktionen zuständig ist, sollte es zudem gelingen, ihre Inszenierung bis zur Generalprobe rechtzeitig über die Bühne zu bringen. Probenpläne für Solisten und Chor erschienen mir oft eher wahllos und wenig planbar angesetzt. Gedruckte Flyer mussten eingestampft werden, weil Frau Caron neue Zeiten und Premierentermine ansetzte usw.

DW: Uns liegt der offene „Abschiedsbrief“ von Astrid Cordes, Altistin und Mitglied des Extrachors vor (DW gibt ihn in Teilen im Folgenden wieder). Darin beklagt sie sich explizit über die rüden Umgangsformen vor und während der Produktionen:

„[…] Bei offiziellen Anlässen findet Frau Caron immer Worte, an denen man sich erfreuen kann, weil man sich wahrgenommen und respektiert fühlen darf. Sie spricht besser Deutsch als ich, hat einen entzückenden Humor und ist außerordentlich klug und gebildet.

Tja, und dann schnauzt sie die Leute bei den Proben auf der Bühne an (manchmal schubst sie sogar), dass die gar nicht wissen, wie ihnen geschieht. […] Ich kann einfach nicht glauben, dass ein so kultvierter Mensch nicht in der Lage sein soll, Kritik, wie berechtigt auch immer, in einer Weise zu äußern, die den anderen nicht kränkt und herabsetzt.

Das Resultat ist eine zunehmende „du-kannst-mich-mal“ Attitüde, zumal es oft vorkam, dass Dominique (Caron – Anm. d. Verf.) am Dienstag schon nicht mehr wusste, was sie am Montag gesagt hat. Das Resultat traf immer uns in Form des beschriebenen Anpfiffs, der überall und völlig unerwartet lauern konnte. Man kann niemanden auf Dauer motivieren, wenn man ihn mit so wenig Respekt behandelt. Und die, die daneben stehen, können sich notwendigerweise damit auch nicht wohlfühlen.

Bisher war es bei jeder Premiere so, dass Dominique in der Pause in die Garderobe gestürzt kam, um uns zu sagen, was wir da draußen für einen Murks abliefern – gerne auch lautstark. Sie verbreitet dadurch – sicher unbewusst – eine Stimmung wie Gift und Galle. Da kann einem die Spielfreude schon mal abhandenkommen.“

Können Sie dies bestätigen?

Theus: Ja, ich kenne den Brief, und ja, Frau Cordes beschreibt die Situation treffend.

Ich erinnere mich an eine andere, mehr als unschöne Situation. Einen koreanischen Gasttenor schnauzte Frau Caron auf offener Bühne derart an, dass der sich – entgegen aller asiatischer Zurückhaltung – gezwungen sah, ihr ein „Ich verbitte mir, weiter von Ihnen beleidigt zu werden“ entgegen zu schleudern.

Kritik ist ganz sicher ein probates und notwendiges Mittel, eine Theaterproduktion zum Erfolg zu führen, aber so etwas tut man einfach nicht. Nirgendwo.

DW: Passierte so etwas häufig?

Theus: Das war eigentlich – wenn ich darüber nachdenke – die Regel. Eine normale, auf Vertrauen und Respekt basierende Zusammenarbeit habe ich eher selten erlebt.

DW: Dies scheint auch der bulgarische Dirigent Christo Christov zu bestätigen, mit dem Sie gemeinsam in 2015 in Eutin gearbeitet haben.

In einer Email an Sie vom 27. September dieses Jahres – die DOPPELWACHOLDER.DE ebenfalls vorliegt – wählt er drastische Worte bei der Beschreibung der Zustände dort (Original-Auszug – Anm. d. Verf.):

„Eutin… es ist wirklich erstaunlich… umso sehr wir voriges Jahr in Eutin verliebt waren, um so tief und groß die Enttäuschung und das Leiden heuer war. Dabei versuche ich, mich möglichst milde auszudrücken. Organisatorisch, künstlerisch, und nicht zuletzt rein menschlich – alles war eine riesige Scheiße.“

Theus: Ich habe dem nichts hinzuzufügen.

DW: Wie erklären Sie sich dieses unstrukturierte und wohl auch wenig berechenbare Verhalten? Hat Frau Caron persönliche Probleme?

Theus: Ich habe da so meine eigene Theorie, möchte mich aber hier an wie auch immer gearteten Spekulationen nicht beteiligen.

DW: Auch mit der Geschäftsführerin Sabine Kuhnert soll die Zusammenarbeit nicht immer reibungslos funktioniert haben.

Theus: Lassen Sie es mich so ausdrücken: Hier tut sich der üble Sumpf einer Kleinstadt auf …

DW: … nicht nur in Kleinstädten, Herr Theus …

Theus: … Frau Kuhnert und ihr Mann waren mehr als 30 Jahre befreundet mit einem Mitglied der Eutiner Wirtschaftsvereinigung und Hauptsponsor der Eutiner Festspiele, ein ortsansässiger Geschäftsmann samt Gattin.

So wird man – unbeleckt von Kunst und Kultur – Geschäftsführerin eines Opern-Festspielbetriebes. Nachdem es über längere Zeit einige Differenzen gegeben hatte, sollte auch Frau Kuhnert kompromissbereit einlenken, woraufhin sie die Freundschaft beendete. Ich erinnere einen Satz von ihr in der Kantine: „Die wollen Krieg? Krieg kann ich gut.“

DW: Sie hat ihren Krieg offensichtlich gewonnen …

Theus: … ja, sie ist noch im Amt …

DW: … da bleibt ja wohl nur zu hoffen, dass Frau Kuhnert nicht Teil der Caron-Entourage wird …

Theus: … ich würde da keine Wette darauf eingehen …

DW: Lassen Sie uns zum Ende bitte noch einmal über Hagen sprechen.

Auch wenn aktuell ein wenig Ruhe an der Hagener Theaterfront eingekehrt zu sein scheint, steht die dauerhaft gute, finanzielle Ausstattung und somit die Zukunft des Hauses noch immer auf tönernen Füßen. Wir wissen, dass in Hagen auch Kräfte am Werk sind, für die das Ende des Theaters in der jetzigen Form keinen Verlust bedeuten würde.

Können Sie den Theaterleuten in Hagen zum Schluss unseres Gesprächs nicht doch noch ein wenig Hoffnung machen?

Theus: Ich fürchte nein. Vielleicht aber jenen verantwortlichen Politikern in Ihrer Stadt, die möglicherweise damit liebäugeln, das Theater abzuwickeln. Für die ist Dominique Caron allerdings die ideale Besetzung.

DW: Herr Theus, wir bedanken uns für das aufschlussreiche Gespräch.

Das Gespräch mit Urs-Michael Theus führte Christoph Rösner.

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22 Antworten to “„Ideale Besetzung für eine Abwicklung“”

  1. erbsenzaehler Says:

    Da hat die „Findungskommission“, immerhin besetzt mit „Fachleuten“ aus der Politik, ja ganze Arbeit geleistet.

    Das beim Theater der Sparbeschluß des Rates umgesetzt werden muß, ist für mich klar.
    Das man aber gleich eine „Totengräberin“ eingestellt hat, verwundert mich dann doch.

    Na ja….
    Hagener Poltitk und ihre Laiendarsteller halt.

  2. Joachim Scheele Says:

    Vielleicht ein alter Kalauer, aber dennoch:
    Vermutlich hatte Herr Theus zu viele doppelte Wacholder vor dem Interview, sonst hätte er nicht ein weiteres Mal seine finanziellen Forderungen in den Hintergrund gestellt. In der hier dargestellten Form ist es einfach ziemlich gelogen und übel nachgetreten. Niemand wird von stetigem eitel Sonnenschein reden wollen, aber am Ende war es doch nur die Frage des Honorares.
    Schade dass diese Fehlinformation weiter kolportiert wird, zusammen mit vielen absichtsvoll zusammen gestopfelten Halbwahrheiten.

    • ws Says:

      Zur richtigen Einordnung: Kommentator Dr. Joachim Scheele ist Miteigentümer der Eutiner Festspiele und damit Arbeitgeber von Dominique Caron. Dazu meldete der Ostholsteiner Anzeiger am 26. Nov. 2015:
      „Die vor fünf Jahren gegründete Gesellschaft der Neuen Eutiner Festspiele bekommt neue Eigentümer: Einstimmig genehmigten Dienstagabend im Brauhaus 27 Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung Eutin (WVE) den Verkauf aller Anteile an drei neue Gesellschafter: 52 Prozent übernimmt die Cautus GmbH, eine Gesellschaft des verstorbenen Kulturmäzens Eckart Ulbrich, der im Insolvenzverfahren die Opernscheune erworben hatte. Die anderen 48 Prozent übernehmen zu gleichen Teilen die Unternehmer Arend Knoop und Dr. Joachim Scheele, die bislang im Beirat der Festspiel-GmbH saßen.“

  3. Christoph Rösner Says:

    Hier geht es nicht um kolportierte Fehlinformationen, sondern um Aufklärung – zumindest im Zusammenhang mit der Neubesetzung Frau Carons in Hagen. Herr Theus hat explizit die Causa Honorar NICHT in den Vordergrund gestellt. Es ging ihm einzig und allein um die Beschreibung der Zustände in Eutin unter der Intendanz von Frau Caron. Zudem kommen zwei weitere Stimmen Beteiligter in Eutin zu Wort, die die Aussagen von Herrn Theus untermauern. Es kann ja sein, dass ein zu 24 % an den Festspielen beteiligter Unternehmer hier andere Interessen verfolgt und ihm Frau Caron eine durchaus geeignete Intendantin der Festspiele war und ist. Das allerdings tut für Hagen nichts zur Sache. Die Belegschaft des Theater Hagen muss und soll erfahren, wer oder was auf sie zukommt. Außerdem: die Unterstellung, Herr Theus habe alkoholisiert meine Fragen beantwortet, entspricht offensichtlich genau den Umgangsformen in Eutin, die wir hier in Hagen wahrlich nicht brauchen.

  4. Sabine Kuhnert Says:

    Ich habe da so meine eigene Theorie weshalb Herr Theus plötzlich so schlecht Fussball spielt und nur noch Eigentore erzeugt….., möchte mich aber hier an wie auch immer gearteten Spekulationen nicht beteiligen.Ach übrigens: Herr Theus hat sich bereits im ersten Gespräch mit der damals neuen Geschäftsführung grosszügig bereit erklärt,die ganzjährig bezahlte Intendantenposition gern zu übernehmen….. obwohl Frau Caron einen Vertrag bis 2018 hat. money,money,money oder nur fehlende Professionalität…… und menschliche Fehltritte……

    • ws Says:

      Frau Kuhnert ist Geschäftsführerin der Eutiner Festspiele und dementiert in ihrem Kommentar – quelle surprise! – keine einzige der von Theus aufgestellten Behauptungen (!).

  5. Astrid Cordes Says:

    Hier spricht die oben zitierte Frau Cordes, denn ich denke, dass hier etwas richtigzustellen ist.
    Mein Brief war und ist nichts anderes als die ganz persönliche Wahrnehmung einer Laien- Sängerin. (Profis sind da vielleicht noch ganz andere Dinge gewohnt.)
    Ich habe diesen Brief,der keinesfalls ein „offener“ Brief war, wie der Verfasser behauptet, an drei Personen geschickt, nämlich Frau Kuhnert, Frau Caron und Herrn Theus. Ich habe keinem der drei Empfänger gestattet, diesen Brief ins Netz zu stellen und bin entsetzt über diesen Vertrauensbruch.
    Zu Frau Caron habe ich nach wie vor ein gutes persönliches Verhältnis und sie hat meinen Brief auch richtig verstanden, nämlich als nachdrückliche Bitte, bei allem Engagagement und trotz allem Druck etwas mehr „Contenance“ zu bewahren. Darum hat sie sich auch in der vergangenen Spielzeit bemüht, wie sie mir versicherte.
    Da der Brief nur in Teilen zitiert wurde, fehlen auch einige Passagen, die meine Wertschätzung für Frau Caron ausdrücken. Ich kann nach wie vor zu jedem Wort stehen, das ich geschrieben habe , denn es muss erlaubt sein, auch an jemandem, den man schätzt, Kritik zu üben. Dass man hier mit solchen Mitteln versucht, jemanden zu diskreditieren, der sich dagegen nicht wehren kann, Ist einfach unanständig.

    • ws Says:

      Frau Caron wird „diskreditiert“ und kann sich nicht dagegen wehren? Ach, Gottchen! Ihr Kommentar ist doch an dieser Stelle auch veröffentlicht worden. Und eine Stellungnahme von Frau Caron – wenn dieser Substantielles enthält – wäre sogar einen Namensbeitrag wert.

  6. Christoph Rösner Says:

    Liebe Frau Cordes. Wie Sie sehen, habe ich Sie mit einem kleinen, aber sehr aussagekräftigen Auszug aus Ihrem fast zwei Seiten langen Brief zitiert. Ihr langjähriges, aufreibendes Engagement für die Eutiner Festspiele hat Sie offensichtlich bewogen, erstens, den zitierten Brief zu verfassen und zweitens: die persönlichen Konsequenzen zu ziehen und Ihre Mitgliedschaft im Extrachor aufzukündigen. Sie schreiben auch, dass nicht nur Ihnen selbst, sondern auch Ihren Mitsängern die Zustände zu schaffen gemacht haben. Wären Sie noch immer aktives Mitglied des Chors, hätte Doppelwacholder.de sicher nicht aus Ihrem Brief zitiert. Sie schreiben in Ihrem Kommentar, dass Sie zu jedem einzelnen Wort in Ihrem Brief stehen. Unter anderen Umständen ließen sich tatsächlich noch eindrucksvollere Passagen finden und zitieren. Ihre Wertschätzung für Frau Caron wollen wir nicht in Zweifel ziehen. Und es geht auch nicht um die Diskreditierung Dominique Carons. Es geht einzig um das Theater Hagen, das, so unsere feste Überzeugung, einen Menschen mit Führungskompetenz, der unbedingten Bereitschaft zur Teamarbeit und einer ausgeprägten Kommunikationskultur nach innen wie nach außen verfügen muss. Ihre Einlassungen, wie auch die des Herrn Theus und des Herrn Christov lassen genau hier, auch Dank Ihres Briefes, massive Zweifel entstehen.

    Verehrte Frau Kuhnert.
    Was ist Verwerfliches daran, sich als GMD für die Position des Intendanten ins Gespräch zu bringen? Wenn Sie das Interview aufmerksam gelesen haben, hat Herr Theus nicht den Umstand kritisiert, dass es sich bei der Eutiner Festspielintendanz um einen ganzjährig bezahlten Posten handelt. Seine Kritik zielte auf die nicht termingerechte Realisierung einer GP. „Fehlende Professionalität? Menschliche Fehltritte?“ – darf ich Sie freundlich an Ihren Ausspruch: „Die wollen Krieg. Krieg kann ich gut“,erinnern? Oder dementieren Sie diese Aussage? Mit Verlaub, aber eine solche Aussage zeugt nicht unbedingt von Menschlichkeit und Professionalität, oder?

  7. Melanie R. Says:

    Die Kommentare von machen Schreibern hier finde ich sehr amüsant und sind so gut wie lächerlich!
    Danke für die wunderbare Unterhaltung!
    Schade, dass so etwas im Internet ausgetragen werden muss, wenn die betroffenen Personen dazu keine Stellung beziehen können.
    Bei allem Respekt, bleibt bitte menschlich und fair!
    Herzliche Grüße
    Melanie

  8. Kristina S. Says:

    Amüsant finde ich die Veröffentlichungen nicht, da das Gebot der einfachen Menschenachtung hier nieder getreten wird. Diese Plattform ist in meinen Augen keines Kommentares wert. Ich denke, es gibt genügend Menschen, die diese Super Illu nahe, respektlose Meinungsfreiheit richtig einordnen können.

  9. Pancaketurner Says:

    Niveaulos. Unterste Schublade.

  10. Gerda H. Says:

    Warum die ganze Aufregung? Freuen wir uns doch lieber auf die „Fledermaus“ – in der Hoffnung, dass die Intendantin den „Frosch“ selber gibt.

    • H.G.B. Says:

      Die Rolle des Frosch kann auch von Laiendarstellern gespielt werden, deshalb sollten Sie eigentlich die Ehre haben.

  11. Gust Says:

    Ist es rechtens ungefragt Auszüge aus Briefen und Mails zu zitieren? Ich glaube nicht. Schämen Sie sich! Am Theater geht es nun mal manchmal etwas rauher zu. Na und? Das Endergebnis muss stimmen und das tut es doch in Eutin. Ich habe in meiner Karriere wesentlich schlimmeres erlebt als in Eutin. Meines Erachtens ist Frau Caron eine fantastische Regisseurin, die im Gegenzug zu vielen anderen Regisseuren z.B. den Chor wertschätzt indem SIe mit ihm arbeitet und jede Person einzeln/oder auch die Gruppe als Gesamtes inszeniert und nicht wie andere Regisseure einfach in die Ecke stellt und wegleuchtet oder besser noch ganz von der Bühne verbannt.

  12. Erwin G. Says:

    Was für ein niveauloser Rufmord! Sehr dazu angetan, das Berufsimage der Journalisten noch weiter in den Keller zu befördern. Weitere Kommentare erübrigen sich somit.

  13. Charlie P. Says:

    Klassischer Rufmord. Man kann aber auch von seiner eigenen Lawine überrollt werden. Wer im Glashaus sitzt……

  14. Hinkieker Says:

    Aussage Gust – „er/sie hat wesentlich Schlimmeres erlebt als in Eutin“, also schlimm ist es in Eutin allemal!!?? Ist ja interessant, also doch alles nicht so toll??

    Und was den „Frosch“ in der Fledermaus betrifft (Aussage HGB), da denke man nur an Otto Schenk, Helmuth Lohner, Franz Muliar,.. in der Rolle, falls Ihnen diese Namen etwas sagen sollten, verehrte/r HGB.
    Mit dem Begriff „Laiendarsteller“ würde ich deshalb sehr, sehr vorsichtig umgehen.

    Aber, schließen wir den Kreis; wie sagte „Gust“ – wir haben schon viel Schlimmeres erlebt, pardon, w e s e n t l i c h Schlimmeres.

  15. Gust Says:

    Mama mia…. Nein! Es ist keines Wegs schlimm in Eutin. Ich hatte sehr viel Spaß mit Frau Caron zu arbeiten. Vielleicht sehen andere das anders. Ich arbeite gerne präzise und lege selbst viel Wert auf Disziplin und Pünktlichkeit. Oper ist und bleibt ein Hochleistungssport und ohne Fleiß und harte Arbeit kein Preis. Wer das als Mitarbeiter als reine Spaßveranstaltung versteht, ist dort vielleicht auch einfach falsch. Ist es verwerflich von seinen Mitarbeitern Disziplin zu verlangen? Ich denke nicht. Danke fürs Wort im Mund umdrehen.

  16. Högl Says:

    Im Wesentlichen ist den Worten von Herrn Theus nichts hinzuzufügen. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es hinaus. Das gilt eben auch für Franzosen.

  17. Christo Christov Says:

    Erstaunlich… Wenn das über dem Hagener Theater stimmt – Gott hab ihn selig! Die „Eutiner“ haben den Film schon gesehn. Wenn bei so einem menschlichen Zustrom wie heuer zu Absagen von Vorstellungen gekommen ist, da wundere ich mich ob die Wasser in Sahara verkaufen können… Der Festspiel-Eigentümer mit den „Halbwahrheiten“, ist er sicher dass die andere „Hälfte der Wahrheit“ für Ihn überhaupt ertragbar ist? Mit das alles was 3 stellige Ziffer von Menschen aus 2 stellige Ziffer von Nationen erlebt haben? Und bei manche es noch weiter dauert?

  18. Hagen macht Tabula rasa mit der Kultur › EN-MOSAIK - Das Online-Journal Says:

    […] Es existiert ein Interview zwischen dem Hagener Journalisten Christoph Rösner und dem ehemaligen Generalmusikdirektor der Eutiner Festspiele Urs-Michael Theus. Es gibt Einblicke in die Arbeitsweise von der neuen Hagener Intendantin Dominique Caron, schauen sie mal. […]

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