Michael Turza – 25 Jahre in Hagen

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8. Oktober 2016 bis 11. Dezember 2016

zwei_figuren_w1Michael Turza: Zwei Figuren, 2000, 90 x 130 cm, Öl/Cotton, Privatbesitz, (c) Michael Turza

Das Osthaus Museum Hagen präsentiert mit Michael Turza einen Maler, der seine Wurzeln in Hagen nicht vergessen hat. Die Stadt mit ihren Künstlerinnen und Künstlern sowie ihren Galerien und Museen haben ihn in seinem langen künstlerischen Schaffen geprägt.

Karl-Friedrich Fritzsche, Barbara Wolff und Jürgen Zellerhoff nennt er, wenn es darum geht, wer ihn beeinflusst hat. Zwar bevorzugen sie allesamt andere künstlerische Ausdrucksweisen als er selbst, doch haben ihn die gemeinsamen Gespräche und der künstlerische Diskurs ganz wesentlich in seiner Entwicklung angetrieben und zu dem gemacht, was er heute ist.

Auch Michael Schlieper, als Künstler, aber auch als Galerist, nennt Turza als einen wichtigen Wegbegleiter in Hagen. Und nicht zuletzt waren es das Osthaus Museum sowie die Maler Christian Rohlfs und Emil Schumacher, die ihn geprägt haben.

Michael Turza, geboren 1954, ist Autodidakt. Er lebt und arbeitet in Hagen. Die Malerei entdeckte er in den Jahren 1987 bis 1989 bei einem Gaststudium an der Dortmunder Fachhochschule für Design. Dort studierte er in der Klasse von Professor Ulrich Härter. Begegnungen und Auseinandersetzungen mit dem damaligen Gastdozenten und Künstler David Stern überzeugten ihn und führten ihn zu dem Entschluss, freier Maler zu werden.

Anfangs malte Turza überwiegend Landschaften. Doch sieht er sich eher als Einzelgänger, weswegen er seine Bilder auch nicht gerne mit Menschengruppen bevölkert. Seine Arbeitsweise ist heute figurativ, angelehnt an die „School of London“, mit ihren wichtigsten Vertretern Frank Auerbach, Lucien Freud und Francis Bacon. Seit 2008 steht das Portrait im Mittelpunkt seiner Arbeit. Dabei handelt es sich um abstrakte Portaits, denn die Aura eines Menschen ist das, was ihn für den Künstler ausmacht. Die Bilder werden mit Öl auf Cotton gemalt.

Präsentiert werden Turzas Werke im so genannten Hagener Fenster, einem Bereich des Osthaus Museums, der vornehmlich Hagener Künstlerinnen und Künstlern vorbehalten ist.

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