Flächenfraß: Anteil der Siedlungs- und Verkehrsflächen steigt

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Baugebiete, Straßen und Freizeitgelände beanspruchen einen steigenden Anteil der Stadt. Die Siedlungs- und Verkehrsfläche ist in Hagen zwischen 2004 und 2014 um 2,4 Prozent gestiegen, zeigt eine Erhebung des Statistischen Landesamtes. 5.627 Hektar weist das Katasteramt im Jahr 2014 für diesen Bereich aus, das entspricht einem Anteil von 35,1 Prozent an der Gesamtfläche; 2004 waren es noch 34,3 Prozent.

Damit liegt der Anstieg in Hagen zwar unter dem Landesdurchschnitt von 5,8 Prozent, aber die Begehrlichkeiten wachsen bekanntlich. Während vorhandene Gewerbeflächen beispielsweise aufgrund von Vorbesitzern belasteten Böden angeblich nicht nutzbar sind, erschallt mit schöner Regelmäßigkeit der Ruf nach Umwandlung bislang nicht versiegelter Flächen in Industrieareale.

Auch landesweit hat sich die Siedlungs- und Verkehrsfläche zwischen 2004 und 2014 vergrößert, jedoch verläuft der Anstieg mittlerweile langsamer, berichten die Statistiker. Ziel von Bundes- und NRW-Umweltministerium ist es jedoch, den sogenannten „Flächenfraß“ auf „Netto-Null“ zu reduzieren, um landwirtschaftliche und freie Flächen zu schützen. Denn der Landschaftsverbrauch, zum Beispiel durch Neubaugebiete im ländlichen Raum, verringert unter anderem Frischluftbereiche und trägt durch ausufernde Siedlungen zum Klimawandel bei.

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