Archäologen entdecken Relikte aus der Eiszeit in der Hagener Blätterhöhle

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Schon zum Ende der Eiszeit nutzten Menschen die Blätterhöhle in Hagen. Das belegen Funde aus der aktuellen Grabungssaison, die heute präsentiert wurden.

In den tieferen Erdschichten des Fundplatzes gruben Archäologen u.a. Reste von Holzkohlen aus, die sich mittels Radiokarbonmethode auf die Zeit um 10.950 von Christus datieren ließen. Die Forscher entdeckten auch eine Geschoss-Spitze, die als Rückenspitze bezeichnet wird. Ihre Form ist typisch für die späte Eiszeit.

Seit nunmehr zehn Jahren erkunden jetzt die Forscher die Blätterhöhle und entdeckten dabei sensationelle Funde, die ihr den Rang eines der wichtigsten Fundplätze für diese Epoche in Nordrhein-Westfalen und weit darüber hinaus einbrachte. Nun will das Grabungsteam weitere Fundschichten erschließen.

Die umfangreichen Forschungsarbeiten wurden unterstützt von der Stadt Hagen, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), den Universitäten Köln, Mainz und Bochum und dem Land NRW.

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