SPD hinterfragt Schulverkauf an christlichen Verein

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Die SPD hat den Verkauf des Schulzentrums in Wehringhausen an die Freie evangelische Gesamtschule (FESH) in Frage gestellt. Friedrich-Wilhelm Geiersbach, bildungspolitischer Sprecher der Sozialdemokraten, sorgte mit seiner Erklärung, die angedachte Veräußerung des Schulzentrums sei angesichts der nicht vorhersehbaren Entwicklung der Schülerzahlen in der Stadt möglicherweise nicht mehr zeitgemäß, für Aufregung im Schulausschuss. „Das geht doch nicht, Sie können doch nicht der FESH die Verträge kündigen“, empörte sich Thomas Walter seitens der CDU. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Die Fehler der Hagener Schulpolitik fallen auf ihre Urheber zurück. Schon vor Gründung der FESH-Einrichtung war im Oktober 2013 auf DOPPELWACHOLDER.DE zu lesen:

„Eine Stadt, die es sich leistet, über Jahre eine dreistellige Zahl von Bewerbern für die Hagener Gesamtschulen mangels ausreichenden Platzangebots abzuweisen, darf sich nicht wundern, wenn andere Akteure auf den Plan treten. Aber vielleicht ist gerade das auch politisch gewollt: weitere Privatisierung des Schulwesens. Kuriosum am Rande: Das als möglicher Standort genannte Gebäude des ehemaligen Schulzentrums Wehringhausen war schon einmal als vierte Hagener Gesamtschule im Gespräch. Der damalige Stadtrat entschied sich aber (im Sinne der herrschenden Tonnenideologie) dafür, lieber die bis dahin vierzügige Hasper Gesamtschule auf sechs Züge aufzustocken.“

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