Stadt zahlt bei Schwarzseher-Inkassojob drauf

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Das Eintreiben der Rundfunkbeiträge von säumigen Zahlern wird für die Stadt Hagen zunehmend zu einem kostspieligen Zuschussgeschäft. Wie eine Anfrage der Hagener Liberalen jetzt ergab, müsste die Verwaltung für diese Inkasso-Dienstleistung, bei der es sich um eine kommunale Pflichtaufgabe handelt, pro Fall etwa 15 Euro mehr verlangen, als ihr bislang zugebilligt wird, um für ihre Bemühungen eine kostendeckende Gegenfinanzierung zu erfahren. Somit hat die Kommune allein in diesem Jahr bereits ein Minus von mehr als 50.000 Euro erwirtschaftet. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Man vermag es kaum zu glauben: Das Geldeintreiben für Dritte soll eine „Pflichtaufgabe“ der Kommunen sein. Die Finanzierung eines adäquaten Kulturangebots hingegen wird als Hobbyveranstaltung einiger Liebhaber abgetan, die jederzeit zusammengestrichen werden darf/muss, um den haushaltspolitischen Phantasien eines Herrn Schäuble und seiner willigen Zuarbeiter auf Landesebene zu Diensten zu sein.

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