Mehr Raum für Radfahrer auf der Eugen-Richter-Straße

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Die Hagener Politik verschafft den Hagener Radfahrer mehr Raum zum Fahren. Auf der Eugen-Richter-Straße wird ein gesonderter Angebotsstreifen markiert. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Eine reine Alibi-Aktion. Etwa 500 Meter sogenannte „Schutzstreifen“ je Richtung. Planungen für eine Einbindung in ein Netz Richtung Zentrum sind ebenfalls Fehlanzeige. Auch die Hagener Ortsgruppe des Fahrradclubs ADFC kritisierte in der Vergangenheit die Anlage von „Schutzstreifen“ nach dem Hagener Modell (siehe: Schutzstreifen oder Gefährdungsstreifen in Haspe?)

Sinnvoller als zusammenhanglose Pseudoradwege zu pinseln, wäre es gewesen, im Bereich der Eugen-Richter-Straße eine Straßenraumgestaltung nach dem Muster der Buscheystraße im Abschnitt zwischen Grünstraße und Moltkestraße anzulegen. Da die Straße wegen Kanalbauarbeiten eh schon aufgerissen wurde, hätte man dort die Parkplätze vom Gehweg auf die überbreite Fahrbahn verlegen können, die ehemals vorhandenen Vorgärten wieder anlegen und eine Baumreihe anpflanzen können.

Das hätte den kompletten Straßenraum aufgewertet, die nach Süden ausgerichteten Wohnhäuser wären beschattet worden und die Aufenthaltsqualität im Quartier (inklusive der gegenüberliegenden GWG-Investitionen) wäre enorm gesteigert worden.

Aber der Blick über den Tellerrand ist in Hagen bekanntlich nicht das hervorstechende Merkmal der Entscheidungsträger. Die sind gewohnheitsmäßig im Alibi-Kleinklein unterwegs.

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