Am Sonntag ist Tag des offenen Denkmals

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Mehr als 8.000 Denkmale bundesweit geöffnet

denkmaltag-2016Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn

Mehr als 8.000 historische Baudenkmale, Parks oder archäologische Stätten öffnen am Tag des offenen Denkmals am 11. September deutschlandweit ihre Türen. Das teilt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz aus Bonn als bundesweite Koordinatorin der Aktion mit.

Die Stadt Hagen nimmt dieses Jahr nicht teil. Sie begründet das mit „Sparmaßnahmen“. Ersatzweise bietet der Architekten- und Ingenieurverein zwischen 10 und 16 Uhr halbstündlich Führungen am Haus Harkorten an.

Nach Angaben des Wochenkurier sind in die Veranstaltung zwei Diskussionsrunden eingebunden:

Die erste beginnt um 11.45 Uhr und setzt sich mit Konzepten beziehungsweise Ideen zur Nutzung und Finanzierung des Baudenkmals Harkorten auseinander. An der Runde nehmen unter anderem Dietmar Thieser (Bezirksbürgermeister Haspe), Michael Eckhoff (Hagener Heimatbund/ Stadtheimatpfleger), die Historiker Dr. Ralf Blank (Stadt Hagen) und Dr. Uwe Beckmann (Hagener Freilichtmuseum) sowie voraussichtlich mehrere Politiker teil.

Nach einer Pause zwischen 12.45 Uhr und 13 Uhr folgt eine zweite Diskussionsrunde, bei der unter anderem die Sanierungserfordernisse und Erfahrungen aus bereits durchgeführten Maßnahmen auf der Agenda stehen. Als Gesprächspartner sind Denkmalpfleger und weitere Experten sowie abermals Politiker vorgesehen.

Ebenfalls auf der Agenda des Denkmaltags steht das vom Abriss bedrohte Koepchenwerk auf der Herdecker Seite des Hengsteysees. Programm-Infos hierzu auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft Koepchenwerk.

Passend zum Jahresmotto „Gemeinsam Denkmale erhalten“ können die Besucher vor Ort erleben, wie viele Engagierte auf allen Ebenen nötig sind, um unser bauhistorisches Erbe vor dem Verfall zu bewahren. Der Erfolg des Tags des offenen Denkmals ist selbst ein Paradebeispiel für ein gelungenes Zusammenspiel verschiedener Planungspartner. Ohne die Organisatoren der Länder, der Städte und Kommunen, der Initiativen und Vereine, der Kirchengemeinden und viele andere oft ehrenamtlich Engagierte und private Denkmalbesitzer wäre eine so große und flächendeckende Kulturveranstaltung wie der Denkmaltag nicht durchführbar.

Das aktuelle bundesweite Programm ist ab sofort unter www.tag-des-offenen-denkmals.de einsehbar. Dort kann man sich alle teilnehmenden Denkmale einer Region anzeigen lassen, nach Denkmalkategorien suchen und über einen Merkzettel persönliche Denkmaltouren zusammenstellen. Die mobile Nutzung vor Ort ermöglicht eine kostenfreie App.

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats. Alle 50 Länder der europäischen Kulturkonvention beteiligen sich im September und Oktober an dem Ereignis. Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals bundesweit.

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