Neuer Nutzen in alten Industriebauten

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Wanderausstellung im Herdecker Kulturhaus

Blick in die Ausstellung. Foto: Arbeitsgemeinschaft Koepchenwerk e.V.

Seit mehreren Jahrzehnten begleitet eine Arbeitsgruppe der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland die bundesweiten Bemühungen von Denkmalschützern, die sich gegen den Abriss eines Industriedenkmals wehren.

In Herdecke geht es um den Erhalt des Koepchenwerks, eines industrietechnisch einzigartigen Denkmals, das seit den 1980ier Jahren geschützt ist. Die Eigentümerin RWE POWER AG hat den Abriss beantragt.

Die breite Gegenwehr der Öffentlichkeit soll nun durch die Informationen dieser Wanderausstellung auf zahlreichen Bildtafeln gestärkt werden. Auf jeder Tafel wird der Zustand eines Denkmals gezeigt, das durch Neuplanung und Umnutzung gerettet werden konnte.

Mut und Gegenwehr sind nach Ansicht des gemeinnützigen Vereins ARBEITSGEMEINSCHAFT KOEPCHENWERK e.V. notwendig, damit nicht noch ein Zeuge der Industriegeschichte verschwindet. Es gibt viele geschützte Bergwerke und Zechen in NRW, aber das Ur-Pumpspeicherwerk von 1930 in Herdecke gibt es nur einmal.

In der Zeit vom 31.08.2016 bis zum 18.09.2016 zeigt die Arbeitsgemeinschaft Koepchenwerk e.V. die kostenlose Ausstellung in den Räumen der Ruhrgalerie im Kulturhaus in der Goethestraße 14 in Herdecke. Die einzelnen Tafeln wurden von der Arbeitsgruppe Industriedenkmalpflege zusammengestellt.

Geöffnet ist die Ausstellung jeweils am Mittwoch von 17:00 bis 20:00 Uhr; Samstag und Sonntag von 11:00 bis 14:00 Uhr.

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