Krieg und Flucht in Nordsyrien

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Ursachen, Perspektiven und friedensstiftende Lösungsansätze

Dienstag, 30. August 2016, 19:30 Uhr
Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestr. 14

Referent: Ismail Küpeli, Politikwissenschaftler und Journalist

Die Offensive des sogenannten „Islamischen Staats“ in Nordsyrien im Mai 2016 führte zu über 150.000 syrischen Geflüchteten, die in Flüchtlingslagern entlang der türkisch-syrischen Grenze ausharren. Die Türkei wiederum hat vor über einem Jahr die Grenze geschlossen und verhindert, dass die syrischen Geflüchteten in die Türkei einreisen.

Selbstmordattentate, Ausgangssperren, Belagerungen, Militäroffensiven bestimmen die Schlagzeilen der Region und scheinen Demokratie und Frieden unmöglich zu machen.

Ismail Küpeli beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der politischen Situation im Nahen und Mittleren Osten und ist dadurch einer der profiliertesten Beobachter der Entwicklungen geworden und wird u.a. über folgende Fragestellungen referieren und diskutieren: In welchem Verhältnis stehen die wirtschaftliche und die politische Entwicklung der Region? Welche Rolle nimmt die EU ein? Was ist aus den demokratischen Aufbrüchen von Gezi und in der kurdischen Zivilbevölkerung geworden? Wie können die Konflikte gelöst und wie kann der Frieden dauerhaft gesichert werden?

Eine Veranstaltung der Reihe „Gegen den Strom“ von DGB, VHS und Arbeit und Leben

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