In Köln versenktes Geld besser nach Hagen leiten

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Theater Hagen dominierendes Thema bei Opernkritikern

Großes Lob für die kleineren Opernhäuser in Westfalen gab es in der NRW-Kritikerumfrage der Welt am Sonntag. Vor allem die Oper Dortmund und das Musiktheater im Revier (MiR) in Gelsenkirchen erhielten viel Zustimmung.

Das dominierende Thema der jährlichen Umfrage war allerdings das Theater Hagen mit seiner gefährdeten Opernsparte und der erfolglosen Intendantensuche. „Wenn doch das Theater Hagen die 200 Millionen bekommen könnte, die gerade in der Kölner Opernbaugrube versenkt werden!“, kommentierte die WDR-Opernkritikern Ulrike Gondorf.

Drei der acht Kritiker votierten für das MiR als „Bestes Opernhaus“ der zurückliegenden Spielzeit 2015/16; damit ist es der Favorit der Wahl. Die Oper Dortmund erhielt zwei Stimmen und wurde für „Vielfalt, starke Regiehandschrift, Mut“ gelobt.

Bei der Frage nach der besten Inszenierung an den NRW-Opernhäusern (Stücke nach 1945) überzeugte ebenfalls besonders Gelsenkirchen. Die Stücke „A Midsummer Night’s Dream“ und „Klein Zaches, genannt Zinnober“ erhielten insgesamt fünf Stimmen.

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