Theater Hagen kämpft gegen Kulturabbau

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von Stefan Keim

Beim Theatermarsch in Hagen haben 700 Demonstranten gegen Einsparungen im Kulturbereich protestiert. Musiker, Schauspieler und Bühnenarbeiter aus ganz NRW waren mit Bussen angereist. Die Stadt will ihren Zuschuss ab 2018 um 1,5 Millionen Euro reduzieren.

Der DGB und der Aufsichtsrat des Theaters Hagen riefen zu einem Theatermarsch auf, um gegen die Kürzungsbeschlüsse des Stadtrats zu protestieren. Sie befürchten, dass die Bühne ab 2018 entweder insolvent wird oder viele Kündigungen drohen. Wenn die Einsparungen Wirklichkeit werden, muss das Theater Hagen allem Anschein nach sein Angebot deutlich verkleinern. Vor allem große Opernaufführungen sind dann wohl nicht mehr möglich. (…)

Ein neuer Generalmusikdirektor ist offenbar bereits gewählt. Ob er allerdings zu Recht diesen Titel tragen wird oder eher als Bandleader nach Hagen kommt, ist unklar. Denn die Zukunft scheint nicht in selbst produzierten Opern zu liegen, sondern in Musicals und Unterhaltungsshows. (…)

Quelle: WDR

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