SPD Hagen nominiert Wolfgang Jörg und René Röspel

by

Schisanowskis Karrierepläne vorerst gescheitert

Der SPD-Unterbezirk Hagen hat in seiner Vorstandssitzung am 20. Juni 2016 die personellen Weichen für das Superwahljahr 2017 gestellt: einstimmig nominierte der SPD-Vorstand seine beiden langjährigen Abgeordneten Wolfgang Jörg MdL für die Landtagswahl und René Röspel MdB für die Bundestagswahl im kommenden Jahr.

Die Strategie einflussreicher Vorstandskreise, die beiden Abgeordneten durch den Parteivorsitzenden Timo Schisanowski und den inzwischen abgemeierten Ex-Fraktionschef Mark Krippner zu ersetzen, darf damit als gescheitert betrachtet werden.

Mit dem Votum des heimischen SPD-Vorstands im Rücken gehen die beiden Abgeordneten nun ihrer endgültigen Kandidatennominierung entgegen durch jeweilige Wahlkreiskonferenzen in der zweiten Jahreshälfte. Die Konferenz zur Kandidatenaufstellung im Landtagswahlkreis Hagen I (HA-Mitte, Norden, Hohenlimburg) wird am 21. September 2016 stattfinden; die für den Bundestagswahlkreis Hagen / Ennepe-Ruhr-Kreis I (Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Schwelm) am 02. November 2016.

Das einstimmige Vorstandsvotum kommentiert der Hagener SPD-Parteivorsitzende Timo Schisanowski wie folgt: „Die Interessen unserer Stadt und BürgerInnen werden durch unsere Hagener SPD-Abgeordneten gut und verlässlich vertreten. Sie machen ihr Wort in Düsseldorf sowie Berlin – und sind noch dazu bekennende Hagener, die hier gern zu Hause sind und sich schon seit Jahrzehnten erfolgreich für ihre Heimatstadt engagieren.“

Ein Satz, der wohl auch als Seitenhieb auf die CDU-Abgeordnete Cemile Giousouf zu verstehen ist, deren Aufenthaltsstatus umstritten ist: Wohnt sie hier oder ist sie in Hagen nur pro forma gemeldet?

Der Bundestagsabgeordnete René Röspel freut sich über das Vertrauen: „Ich lebe gerne mit meiner Familie in Hagen und ich werde mich auch weiterhin engagiert dafür einsetzen, dass der Bund seinen Beitrag zur Verbesserung der Situation in unserer Stadt z.B. durch Investitionshilfen und finanzielle Entlastung bei den sozialen Ausgaben leistet – wie wir das als SPD in den letzten Jahren auf den Weg gebracht haben.“

Nur dass davon vor Ort noch nicht so richtig was angekommen ist.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: