Wie entstehen Vorurteile gegen Flüchtlinge?

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Wie können Flüchtlinge unterstützt werden?

Mit zwei psychologischen Vorträgen geht die von der FernUni veranstaltete Ringvorlesung „Flucht und Forschung: Die ,Flüchtlingskrise‘ im Spiegel der Wissenschaft“ am Dienstag, 21. Juni, ab 17 Uhr zu Ende.

Wie entstehen Vorurteile, insbesondere – wie zurzeit – gegenüber Flüchtlingen? Warum werden sie diskriminiert und bedroht? Dr. Mathias Kauff, Lehrgebiet Psychologische Methodenlehre und Evaluation, Dr. Jolanda van der Noll, Lehrgebiet Community Psychology, stellen in ihrem Vortrag „Psychologische Perspektiven auf die aktuelle Flüchtlingsdebatte“ eigene Forschungen und grundlegende Theorien vor. Es geht um verschiedene Phänomene, die mit der Ankunft von Geflüchteten in einem Land verknüpft sind, insbesondere um die Perspektive der aufnehmenden Gesellschaft.

Im zweiten Vortrag mit dem Titel „Wissenschafts-Praxis-Transfer im Kontext multikultureller Communities“ befassen sich Prof. Dr. Anette Rohmann und Dr. Agostino Mazziotta vom Lehrgebiet Community Psychology mit dem Umgang mit Geflüchteten. Hierbei werden Beispiele auf unterschiedlichen Ebenen vorgestellt (Individuum, Nachbarschaft, Darstellung in den Medien, Politik) und das Zusammenspiel der Perspektiven (Aufnahmegesellschaft und Geflüchtete) betrachtet. Es geht auch darum, wie die Geflüchteten bei Empowerment und Partizipation unterstützt werden können.

Die von Prof. Dr. Stefan Stürmer moderierte Veranstaltung findet in der FernUniversität in Hagen, TGZ-Gebäude, Universitätsstr. 11, 58097 Hagen, Raum Ellipse (EG), statt. Alle Interessierten sind willkommen.

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